Donnerstag, 31. Dezember 2015

Das höre ich im...Dezember

"This is how you remind me of what I really am"

"How you remind me" - Nickelback
Ja, das Lied ist alt. Aber es ist einfach zu cool und jetzt hab ich's mal wieder zufällig gehört und ich liebe es, also hör ich es wieder öfter <3

How you remind me

"Renegades" - X Ambassadors
Ich weiß auch nicht, das Lied gefällt mir einfach und deswegen hör ich's mir im Moment richtig gerne an :)

Renegades

"Show me love" - Robin Schulz feat. J.U.D.G.E. 
Meistens hört man ein Lied zum ersten Mal und denkt sich so "Ja, doch, geht so." und manchmal hört man ein Lied und denkt sich "Ne, mag ich gar nicht!". Aber manchmal denkt man sich auch "Oh, wow!". So war das bei mir und 'Show me love'. Ich liebe ja auch 'Sugar' von Robin Schultz, der Song ist einfach zu cool, aber das Lied jetzt ist so schön :) Das Video dazu hab ich mir auch wieder x-mal angeschaut und diesmal erzählt es eine richtige Geschichte, die so traurig ist und auch irgendwie wahr...
Im Moment auf jeden Fall eins meiner Lieblingslieder!

Show me love

Samstag, 26. Dezember 2015

Godspeed - Die Suche

Klappentext


Drei Monate sind vergangen, seit die 17-jährige Amy aufgetaut wurde. Das Leben, das sie auf der Erde führte, ist lange vorbei. Und eine gemeinsame Zukunft mit Junior liegt in weiter Ferne. Während ihre Gefühle füreinander stärker werden, wird die Lage auf dem Raumschiff, der Godspeed, immer bedrohlicher.
Doch es gibt Hoffnung: Junior hat die Führung an Bord übernommen und er will die Leute auf dem Schiff ohne Lügen und ohne die kontrollierende Droge Phydus regieren. Als Junior und Amy dann aber schockierende Neuigkeiten über den Zustand der Godspeed erfahren, ist es ein Wettlauf gegen die Zeit, die ganze Wahrheit herauszufinden. Das Schiff ist in einem desolaten Zustand und die Leute an Bord werden immer unberechenbarer. Amy und Junior versuchen gemeinsam, hinter das schreckliche Geheimnis zu kommen, das die Godspeed schon Hunderte von Jahren mit sich trägt. Ihr Erfolg oder ihr Scheitern wird über das Schicksal aller Passagiere an Bord entscheiden. Der Druck auf Amy und Junior wächst: wer ist Freund, wer Feind? Das Leben auf dem Schiff gerät mehr und mehr aus den Fugen und dann müssen sie auch noch um ihre Liebe kämpfen.

Meine Meinung


Zur Buchgestaltung
Der zweite Band passt optisch und auch haptisch natürlich zum Ersten. Glatte Oberfläche, unten Titel und Autor und natürlich sind wieder ein Junge und ein Mädchen auf dem Cover. Nur diesmal stehen sie sich quasi gegenüber  und schauen sich an. Wahrscheinlich, weil Amy jetzt aufgetaut ist und so weiter und so fort. Das Ganze ist auch nicht mehr grün, sondern blau (grün und blau sind ja beliebte Farben für die Cover von Trilogien). Und - ganz wichtig - unter den beiden Köpfen sieht man eine Halbkugel, die den Planeten darstellen soll, der natürlich wieder ein wichtiges Thema in Godspeed - Die Suche ist. Cover also wieder schön passend :)

Zum Buch
Also erst einmal: Mir gefällt diese Inhaltsangabe nicht! Wieso liegt eine gemeinsame Zukunft mit Junior für Amy in weiter Ferne? Wieso müssen sie um ihre Liebe kämpfen? So ein Schwachsinn. Derjenige, der für diese Inhaltszusammenfassung zuständig war, hat entweder das Buch nicht gelesen oder dachte sich, ach ja, ich schreib das einfach mal hin, hört sich doch ganz gut an...Das gefällt bestimmt den kleinen Mädchen, die wollen so einen Kitsch...Nein! Das braucht man doch echt nicht! Was da steht ist irgendwie aus den Fingern gezogen und mich zum Beispiel würde so ein Klappentext inzwischen eher abschrecken!
Na ja, gut, es soll ja hier nicht darum gehen, wie der Inhalt zusammengefasst wurde, sondern, wie der Inhalt wirklich ist. Und wenn ich mir das mal so ansehe, finde ich das Buch schon ziemlich gut. Zum einen eben deshalb, weil es nicht ganz so kitschig ist wie andere Bücher aus dem Genre. Klar, es gibt da den ein oder anderen Moment, in dem der Kitsch rausschaut aber eben in Maßen. Und niemand sülzt hier den anderen über seine/ihre unendliche Liebe zu.
Auch in Band 2 bleibt der Schreibstil von Beth Revis cool, ähnelt weiter den Gedanken, die ein Mensch so hat. Und sie Autorin findet und beschreibt auch weiterhin Beispiele dafür, wie sich das Leben auf der Erde und das auf der Godspeed unterscheiden. Zwar sind die nicht mehr so groß, aber ihr sind die Ideen noch nicht ausgegangen :)
Wer jetzt denkt: Ach Mann, das ist doch alles Mist! In Band 1 der Godspeed-Reihe war man nur auf der Godspeed und jetzt, in Band 2, schon wieder. Was soll da noch Spannendes passieren? Glaubt mir, es kann trotzdem spannend sein. Denn jetzt ist Junior der Anführer auf dem Raumschiff, muss sich mit allen Problemen dort herumschlagen, vor allem mit den Menschen, die ja ohne Phydus ihren eigenen Willen haben und es zu immer mehr Aufruhren kommt. Amy hadert noch, Junior alles anzuvertrauen (zum Beispiel ihre Fast-Vergewaltigung), sie muss mit den Leuten auf dem Schiff klar kommen, die sie mehr denn je als einen Freak betrachten und dann ist da noch Luthe, der sie noch immer auf dem Sender hat. Und zu allerletzt gibt es da noch Hinweise von Orion. Er hat eine Art Rätsel für Amy geplant und offenbart ihr, dass die Godspeed noch ein riesiges, alles veränderndes Geheimnis umgibt. Nach und nach findet Amy mit Juniors Hilfe die Hinweise, die zu diesem Geheimnis führen sollen, was dementsprechend auch für Spannung sorgt.
Was ich aber ziemlich komisch finde: Amy scheint gar nicht mehr daran zu denken, dass Junior derjenige war, der sie aufgetaut hat. Ich meine klar, es ist jetzt schon ein paar Monate her, dass sie das erfahren hat, am Ende von Band 1 hat sie ihm auch schon ein bisschen vergeben und in Band 2 wird erwähnt, dass sie sich Junior gegenüber ein wenig anders verhält, ihm nicht vollkommen vertraut und weniger lacht. Kommt mir aber nicht wirklich so vor. Meiner Meinung nach verhält Amy sich ihm gegenüber nicht viel anders als vor der Enthüllung, dass Junior sie raus gezogen hat und das finde ich dann schon ein wenig unrealistisch.
Ein großes Plus ist für mich, dass in Godspeed - Die Suche neue Personen hinzukommen. Kit, die von Doc zur Ärztin ausgebildet wird, die Techniker um Marae und Shelby, die voll und ganz hinter Junior stehen. Und auch Personen, die man in Band 1 zwar schon kennengelernt hat, werden hier wichtiger. Victria, die ihre eigenen kleinen Geheimnisse hat und Bartie, der zum Anführer der Aufruhre wird. Allesamt coole Personen, die in Band 2 eine wichtige Rolle spielen :)

Fazit


Godspeed - Die Suche kann meiner Meinung nach auf jeden Fall mit Band 1 der Reihe mithalten. Er ist spannend und in einem unvergleichlichen Stil geschrieben und ist auch, bis auf ein paar kleine Schwächen, total logisch. Am coolsten finde ich, wie neue Leute ins Spiel gebracht werden und die Handlung so trotz des engen Raums, auf dem sich alles abspielt, immer interessant bleibt.
Für alle Fans des Genre Science Fiction eine absolute Empfehlung und bekommt von mir 4 von 5 Sternen :)

Montag, 21. Dezember 2015

In der Weihnachtsbäckerei...

Statt ein Mandala zu malen hab ich letzte Woche mal was Weihnachtliches gebacken. Süße kleine Muffins als Schneemänner <3


Mittwoch, 16. Dezember 2015

Godspeed - Die Reise beginnt

Klappentext


Die 17-jährige Amy ist einer der eingefrorenen Passagiere an Bord der Godspeed. Sie hat alles zurückgelassen - ihren Freund, ihre beste Freundin, ihr komplettes bisheriges Leben -, um mit ihren Eltern am Projekt Arche teilzunehmen. Amy und ihre Eltern sollen am Ende ihrer Reise zu einem neuen Planeten wieder erweckt werden - 300 Jahre in der Zukunft. Aber 50 Jahre vor der geplanten Landung wird Amys Kühlkasten mysteriöserweise abgeschaltet und sie wird gewaltsam zurück ins Leben gerissen. Hat jemand versucht, Amy umzubringen?
Von nun an ist Amy in einer Welt gefangen, die ihr vollkommen fremd ist. Alle Passagiere der Godspeed folgen gehorsam dem tyrannischen und Furcht einflößenden Anführer. Alle - bis auf den jungen rebellischen Junior, der vom ersten Moment an von Amy fasziniert ist. Irgendwie fühlt sich Amy zu Junior hingezogen. Aber kann sie einem Jungen vertrauen, dem sein Leben lang der Blick hinter die kalten Metallwände der Godspeed verborgen blieb? Amy weiß nur, dass ihr und Junior nicht mehr viel Zeit bleibt, den schrecklichen Geheimnissen der Godspeed auf die Spur zu kommen.

Meine Meinung


Zur Buchgestaltung
Der erste Band der Godspeed- Reihe ist ziemlich grün gehalten. Im Hintergrund die Sterne und vorne das Gesicht eines Mädchens und das eines Jungen, sie liegt unten, er schaut von oben auf sie herab. Ist ganz passend gemacht, weil die Hauptpersonen des Buches ja Amy und Junior sind und mit der Godspeed durch dass All kurven. Die Oberfläche ist ganz glatt und glänzend, was auch ganz gut zum Genre passt. Mir persönlich gefällt das jetzt nicht so, ich mag es, wenn die Cover weicher sind und die Schrift ein bisschen erhaben ist, aber na ja, es passt, deswegen ist das okay. 

Zum Buch
Ja, wie finde ich "Godspeed - Die Reise beginnt"? Ich hab das Buch ja auch schonmal gelesen, heißt, ich wusste noch die meisten Geheimnisse und Wendungen, die im Buch vorkommen. Trotzdem hat es mir Spaß gemacht, das Buch mal wieder zu lesen. Schon allein der Schreibstil der Autorin Beth Revis ist einfach phänomenal. Das ganze Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben, immer abwechselnd Amy und Junior, und sie hat es irgendwie hinbekommen, dass die Personen das Geschehen nicht einfach nur erzählen, nein, man fühlt sich so, als würde man in deren Gedanken sein. Richtig richtig gut, weil das ganze so einfach viel cooler wird. Und die Autorin wird dabei ja richtig kreativ. Wie sie den Text gestaltet...Nein, sie schreibt nicht einfach jedes Wort brav an seinen Platz auf der Seite, sie experimentiert damit ein bisschen und das macht die ganze Sache noch interessanter.
Was ich auch richtig gut finde ist, dass man die Unterschiede in den Sichtweisen merkt. Ich meine, Amy ist von der Erde und Junior hat sein Leben lang auf einem Raumschiff verbracht, ist ja klar, dass die beiden völlig unterschiedlich denken und verschiedene Einstellungen haben. Obwohl die Unterscheide meiner Meinung nach noch ein wenig krasser sein könnten.
Die Handlung ist auch ziemlich spannend. Und gar nicht unbedingt so, wie man es sich vielleicht vorstellen könnte, wenn man den Klappentext liest, da wird der Lovestory-Seite des Buches schon wieder viel zu viel Platz gegeben. Es geht nämlich gar nicht so sehr darum, dass Amy sich unsterblich in diesen jungen rebellischen Junior verliebt, sondern vielmehr darum, welche Geheimnisse es rund um das Raumschiff gibt. Und davon gibt es ja einige! Andauernd findet man Neues über die Godspeed heraus, was so ganz anders ist als das, was wir so von unserem Leben gewohnt sind. Dadurch bleibt es auch immer spannend. Es gibt zwar nicht wirklich Action, aber das Buch hat was von einem Thriller, weil ja unter anderem auch noch ein Mörder auf der Godspeed ist, den man auch noch finden muss.
Am krassesten finde ich aber eigentlich, was die Autorin sich alles ausgedacht hat über das Leben auf der Godspeed. Ich hab ja keine Ahnung, wie viel Zeit sie gebraucht hat, um sich das alles auszudenken und wie viel Zeit in Recherchen geflossen ist, aber es muss viel, sehr viel Zeit gewesen sein, weil sie da ein vollständig ausgeklügeltes und echt wirkendes System erschaffen hat. Da geht es von sowas wie das monoethnische Aussehen der Raumschiffbewohner hin zu deren Akzent, wie die Godspeed denn aussieht, wie sie funktioniert und so weiter und so fort. Das alles beschreibt Beth Revis so, dass man es sich als Leser wirklich vorstellen kann und die ganzen Beschreibungen auch nicht langwierig oder langweilig werden und das ist ja auch nicht so selbstverständlich :)

Fazit


Alles in allem ist Godspeed - Die Reise beginnt meiner Meinung nach ein richtig guter Science-Fiction-Jugend-Roman mit kreativem Schreibstil und originellen Einfällen zum Leben auf einem Raumschiff 250 Jahre in der Zukunft. Teilweise ist es vielleicht nicht ganz so das spannendste Buch, aber es lässt sich trotzdem gut lesen, dafür bekommt es von mir 4,5 von 5 Sternen

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte

Klappentext


"Oh, Julie, ich habe dich ja noch gar nicht richtig vorgestellt. Papp-Finn, das ist Julie. Julie, das ist Papp-Finn."

Julie kann es nicht fassen: Statt die ersten Tage am College zu genießen, beaufsichtigt sie plötzlich eine 13-Jährige, die keinen Schritt ohne die lebensgroße Pappfigur ihres Bruders Finn unternimmt. Zugegeben, ihres sehr gut aussehenden Bruders Finn. Der befindet sich zwar gerade auf Weltreise, schreibt aber E-Mails, die Julies Knie butterweich werden lassen. Doch wieso zögert er seine Rückkehr immer weiter hinaus? Weshalb stört sich niemand an seinem plattgedrückten Doppelgänger? Und verliebt Julie sich tatsächlich gerade in eine Pappfigur?

Meine Meinung


Zur Buchgestaltung
Ich mag das Cover.  Vor allem die Schrift, die erstens ziemlich cool an sich ist und die man zweitens auch noch spürt. Ich liebe diese Cover, über die man mit den Fingern fahren kann und genau spürt, wo die Buchstaben sind und so etwas :)
Der Hintergrund ist auch schön, zwar sehr schlicht, aber schön und vor allem passend. Wenn der Hintergrund mega aufwendig gewesen wäre, sähe das Cover sowieso nur halb so schön aus, weil ja die Schrift im Vordergrund ist, deswegen finde ich das Cover richtig schön gemacht.

Zum Buch
Ich bin ein bisschen gespalten, was das Buch angeht und ich glaube, das liegt daran, dass ich echt hohe Erwartungen an es hatte. Es ist jetzt nämlich bestimmt schon über ein Jahr her, dass ich es im Internet gesehen habe und irgendwie interessant fand und dann lag es auch die letzten paar Wochen ungelesen in meinem Zimmer... Na ja, jedenfalls waren meine Erwartungen wirklich hoch und ich hab das Buch auch innerhalb weniger Tage durchgelesen, was während des Semesters vielleicht nicht ganz so klug ist, und trotzdem...Finde ich es gut? Ja! Finde ich es richtig, wirklich gut? Da bin ich mir noch nicht so ganz sicher.
Schon allein der Klappentext verspricht ja schon Interessantes. Eine lebensgroße Pappfigur? Und sich dann auch noch in sie verlieben??
Erst einmal: Die Hauptfigur, Julie, ist mir sympathisch (Was bei mir ja echt nicht immer der Fall ist). Klar, sie ist nett und so, aber auf so eine normale Art. Überhaupt wirkt sie wie ein Mädchen, das dir auch so mal auf der Straße begegnen kann. Sie ist wie schon gesagt nett, ist sarkastisch und hat auch noch ein paar Macken an sich. Auch die anderen Personen sind ganz und gar keine klischeehaften Charaktere. Vor allem die Familie, bei der Julie dann wohnt, kommt manchmal echt seltsam rüber, aber auf eine positive Art seltsam. Zwar scheint jeder ganz okay auszusehen - ich kann mich zumindest an keine "hässlichen" Personen erinnern -, dafür haben sie aber ganz eindeutig Macken im Charakter und komische Angewohnheiten, vor allem wenn's um den Kleidungsstil geht. Celeste und ihr Schürzenkleid und dann natürlich noch Matt mit seinen Sprüche-T-Shirts. Und dass macht das Ganze eben auch noch ein Stück realer, weil echte Menschen auch Macken haben und etwas seltsam sein können. Andererseits ist diese Familie auch nicht nur ein bisschen seltsam, sie ist definitiv seltsam, aber da das einen bestimmten Grund hat (ähem, Pappfigur) finde ich das auch nicht weiter schlimm :)
Was mich allerdings ein wenig stört ist die Tatsache, dass Beschreibungen von Orten und Klamotten teilweise echt lang sind. Manchmal ergibt es noch Sinn, da ist es auch irgendwie wichtig, um die Personen zu verstehen, aber dann wieder...Es interessiert doch wirklich keinen, dass Julies Kleid Träger hatte, die sich am Rücken überkreuzten und man sie dort zu einer Schleife binden konnte. Dass es rot war und Julie darin süß aussah, reicht doch eigentlich völlig! Aber guuut, wenn die Autorin meint, das einem mitteilen zu müssen...So ab der Hälfte sind mir die Beschreibungen dann zum Glück nicht mehr so aufgefallen.
Was ich wiederum richtig richtig gut finde, ist der Schreibstil von Jessica Park. Sie hat es irgendwie geschafft, das Buch aus einer Mischung aus hochgestochenen Wörtern und Jugendslang zu schreiben und die Dialoge triefen teilweise nur so vor Sarkasmus. Das hat einen echt hohen Unterhaltungswert und wahrscheinlich konnte ich das Buch deswegen so verschlingen, es lässt sich einfach so gut und einfach lesen.
So und jetzt mein großes Minus: Das Ende war mir zu kitschig. Das ganze Buch über hat die Autorin es geschafft, ohne viel Herzschmerz und Co. auszukommen und das ist bei einem Liebesroman wirklich eine Leistung. Dass es zum Ende hin ein bisschen kitschiger wird, war wahrscheinlich zu erwarten. Aber irgendwie hat Jessica Park dann auf den letzten paar Seiten alle Klischees und allen Kitsch ausgepackt, die sie bis dahin zurückgehalten hat und das fand ich dann einfach nicht wirklich toll. Weil es nicht zum Rest des Buchs passt.
Und noch eine Kritik: Das Buch war meiner Meinung nach vorhersehbar. Die Vermutung, wie es ausgehen könnte und was der Grund für das ganze Drama im Buch war, kam bei mir einfach viel zu früh auf. ich hab mich zwar manchmal schon noch gefragt, ob es nicht doch anders wäre, aber dann war es am Ende eben doch so, wie ich es erwartet hatte und das hat mich schon ein wenig enttäuscht, weil ich es liebe, wenn ein Buch mich überrascht und die Hinweise so klein waren, dass man sie erst beim zweiten Mal lesen entdeckt. Schade, dass es hier nicht so war...

Fazit


Ich würde sagen, das Buch ist ganz solide, ich werd es nicht hinter "besseren" verstecken müssen, weil ich den Kauf bereut hab. Der Schreibstil ist wirklich cool und ich musste schon ein paar Mal lachen, weil die Dialoge auch sehr cool sind. Es ist zwar ein wenig vorhersehbar, aber ist an sich ein Buch, das man mal lesen kann :) Von mir bekommt der Roman 3,5 von 5 Sternen.

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

Klappentext


Freunde sind etwas Wunderbares. Und manchmal findet man sie an den ungewöhnlichsten Orten. Martin hätte allerdings darauf verzichten können, am Sterbebett seiner Großmutter die Bekanntschaft des leibhaftigen Todes zu machen. Dieser hat sich eingefunden, um die Seele der alten Dame sicher ins jenseits zu befördern - und ist begeistert, dass ihn endlich jemand sehen und hören kann. Für ihn steht fest: Martin und er sind dazu bestimmt, beste Freunde zu werden. Schließlich ist er ein echt netter Typ! Und hey: Niemand kann so glaubhaft versichern, dass man weder an Langeweile, noch an einem gebrochenen Herzen sterben kann... Im Laufe der Zeit gewöhnt sich Martin daran, dass der Leibhaftige stets bei ihm auftaucht, wenn er es am wenigsten gebrauchen kann. Doch als er eine ganz besondere Frau kennenlernt, muss er sich eine entscheidende Frage stellen: macht es überhaupt Sinn zu leben, zu lieben und nach dem Glück zu suchen, wenn am Ende doch immer der Tod wartet?

Meine Meinung


Zur Buchgestaltung
Da kann man wirklich nichts sagen, das Cover passt zum Inhalt. Wenn man den kleinen Comic-Tod mit seinem Kescher und dem Schmetterling auf der Hand sieht, muss man einfach lächeln. Und überall sind Anspielungen auf Inhalte des Buches. Der eben erwähnte Kescher und der Schmetterling, die Bowlingkugel und der Kegel und dann natürlich noch der Tod. Insgesamt ein gutes Beispiel, dass ein gutes Buchcover gar nicht immer allzu aufwendig sein muss :)

Zum Buch
Schon die Inhaltsangabe bringt einen ja zum Schmunzeln und so war das dann zum Glück auch beim Buch selbst. Die Schreibweise von Sebastian Niedlich ist nämlich echt cool, sie beschreibt perfekt den Charakter der Hauptperson, Martin, der am Anfang des Buches noch ein kleines Kind ist und langsam erwachsen wird. Ich hab es ihm immer abgekauft, dass gerade ein Zehnjähriger, ein 15-jähriger oder ein 25-jähriger redet, denkt und eben auch die Geschichte erzählt. Martin als Hauptperson ist sowieso ziemlich cool. Ich würde ihn nicht unbedingt sympathisch nennen, er scheint schon einige Macken zu haben und Freunde hat er sowieso nicht viele, weil er sich manchmal komisch verhält, aber er wirkt einfach authentisch. Seinen Charakter muss der Leser sich selbst erschließen, ich kann mich jetzt an keine Szene erinnern, in der jemand sowas sagt wie: "Ach, der Martin der ist nett, kann aber auch manchmal dickköpfig sein." Nein, dadurch, dass das Buch aus Martins Sicht geschrieben ist und der Autor eben das vermeidet, muss man aus seinen Handlungen und Gedanken schließen, wie er denn so drauf ist. Und das macht es meiner Meinung nach eben so gut. Ich meine, im echten Leben ist das doch genauso, da bekommen wir auch keine Beschreibungen von Personen geliefert.
Die zweitwichtigste Person im Buch fand ich fast noch besser. Tod. Tod ist klasse! Schon allein die Idee des Autors, ihn nicht so klischeehaft darzustellen wie sonst immer, macht ihn irgendwie einzigartig. Denn nein, der Tod ist kein Skelett mit langem schwarzem Umhang und Sense oder ein alter Kerl im schwarzen Anzug. Tod hat zwar eine schwarze Kutte an, aber er ist ein Mann Mitte 30 und hat immer einen Kescher dabei. Die Idee, die dahintersteckt, find ich echt gut! Und dann wie Tod redet. Er ist ja schon ein paar Jährchen bzw. Jahrhunderte alt und redet auch dementsprechend, also so richtig altmodisch, sagt Sachen, auf die heute kein mensch mehr kommen würde und in einer Grammatik, die man heutzutage als geschwollen ansieht. Was dann dementsprechend witzig ist, sind die Dialoge zwischen Martin und Tod. Martin, der anfangs noch ein Kind ist und Tod, definitiv kein Kind. Dann kommen von Tod schon mal so Sätze wie "Chips oder wie sich diese neumodische Kost nennt." Total interessant ist es dabei zu sehen, wie sich Tods Sprechweise wegen Martin verändert. Als Martin zum Beispiel zum ersten Mal das Wort "cool" in Tods Gegenwart verwendet, weiß dieser noch nicht, was es bedeutet, doch Martin erklärt es ihm und daraufhin ist "cool" ein fester Bestandteil in Tods Repertoire an Wörtern^^
Überhaupt verändern sich diese beiden Hauptpersonen im Laufe des Buches, was ihre Sichtweisen betrifft. Bei Martin ist das irgendwie klar, denn er wird wohl kaum als Kind derselben Ansichten sein wie wenn er erwachsen ist. Bei Tod ist das dann schon was anderes, denn er ist ja schon lange auf dieser Erde und hat auch feste Ansichten. Deswegen ist es umso interessanter zu sehen, wie diese sich durch seien Freundschaft mit Martin verändern.
Das einzige Kriterium, das ich am Buch habe, ist die Tatsache, dass Tod Deutsch spricht. Denn egal, wie ich es mir zu erklären versuche, ich seh das irgendwie nicht ein. Gut, ein Deutscher hat das Buch geschrieben, es spielt in Deutschland, dementsprechend ist die Hauptperson auch Deutscher. Aber Tod? War der etwa ebenfalls aus Deutschland oder wie oder was? Die Wahrscheinlichkeit, dass der Tod und derjenige, der den Tod sehen kann, aus ein und demselben Land sind, ist doch verdammt gering! Oder gibt es eine andere Erklärung? Hat Tod im Laufe der Zeit alle möglichen Sprachen erlernt und Deutsch ist eine davon? Oder ist es eine der gaben des Todes, alle möglichen Sprachen auf der Welt sprechen zu können? Keine Ahnung, es wird nicht erklärt. Ich meine, es ist jetzt nichts Megawichtiges, was mich total beim Lesen gestört hätte, ich hab mich das einfach gefragt...

Fazit


Insgesamt ist "Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens" ein richtig gutes Buch. Es besitzt vielleicht kein Übermaß an Spannung und noch weniger an Action, dafür hat es reichlich Witz und dabei auch noch ein paar ernste Angelegenheiten zum Thema. Zum Beispiel, wie das denn ist mit dem Tod und warum wir leben... Es ist ein Buch, das man schön einfach so lesen kann, zur Unterhaltung, zum Ein-bisschen-Nachgrübeln und zum Lachen, deswegen bekommt es von mir auch 4 von 5 Sternen :)

Montag, 30. November 2015


Es wird immer kälter draußen, Frühs ist nun alles von einer eisigen Frostschicht überzogen...

Donnerstag, 26. November 2015

Das höre ich im...November

"We'll name our children Jackie and Wilson raise 'em on rhythm and blues"

"Jackie and Wilson" - Hozier
Das Lied lief auf Deluxe Music, auch eine Live Version, und ich saß da und hab mich gefragt, was das denn für ein Lied ist, bis endlich Band und Songtitel erschien. Und dann hatte ich noch den ganzen Tag einen Ohrwurm von diesem lockeren, leichten Lied :)

Jackie and Wilson

"Oft gefragt" & "Barfuß am Klavier" - AnnenMayKantereit
AnnenMayKantereit. Ich hab ja keine Ahnung, warum mir die Band erst jetzt aufgefallen ist, weil sie wirklich GRANDIOS ist! Ich hab zwar mitbekommen, dass AnnenMayKantereit am Bundesvision Song Contest mitgemacht hat und dann hab ich auch noch das Cover von "Roxanne" gesehen, das sie mit Milky Chance gesungen haben, aber nein, irgendwie hab ich nicht mal geschaut, was die noch so für Lieder haben.
Dann lief "Oft gefragt" im Radio und ich fand den Song einfach klasse! Bis ich dann gecheckt hab, dass ich von AnnenMayKantereit ja auch schonmal gehört hab, hat es nochmal eine Weile gedauert, aber letztendlich ist es dann auch zu mir durchgesickert. Was ich ja echt krass finde: Man hört diese tolle Stimme und denkt an einen Kerl so um die Vierzig, der raucht und trinkt und dann...dann sieht man den echten Sänger und das macht es irgendwie nochmal interessanter.
Beide Songs sind perfekt für den November-Blues und ich hör sie mir einfach gerne an...

Oft gefragt
Barfuß am Klavier

Dienstag, 24. November 2015

Shadow Falls Camp - Erwählt in tiefster Nacht

Klappentext


Kylie hat dem Shadow Falls Camp den Rücken gekehrt, um in der Chamäleon-Gemeinschaft mehr über ihre Art zu erfahren. Doch als ihr gefährlichster Gegner wieder auftaucht, will Burnett Kylie zurück ins Camp holen, um sie beschützen zu können. Kylie muss entscheiden: Wo ist sie zu Hause?
Und als ob das alles nicht schwer genug wäre, wird Kylie von schrecklichen Visionen heimgesucht, und eine Geisterfrau mit blutigem Schwert lässt ihr keine Ruhe: Du tötest oder du wirst getötet lautet ihre unheilvolle Warnung. Was soll Kylie tun? Muss sie die Drohung ernst nehmen? Bis jetzt haben sich die Geister noch nie geirrt...

Meine Meinung


Zur Buchgestaltung
Das Cover ist mal wieder schön, in Rottönen metallic glänzend, wie seine Vorgänger. Die ganze Landschaft ist echt schön, ein Steg an einem See mit Bäumen und Büschen, nur weiß ich diesmal nicht, welchen Ort im Shadow Falls Camp das darstellen soll. Und dass das Bild irgendwie an einen Sonnenauf- oder untergang erinnert, passt auch nicht so ganz zum Titel von wegen "tiefste Nacht"^^ 
Aber wenn man das mal außer Acht lässt, ist das Cover wieder einmal gelungen.

Zum Buch
So. Band 5 der 'Shadow Falls Camp'-Reihe. Letzter Band. Der Klappentext lässt einen ja einiges an Spannung erwarten: Identitätsfragen, Kampf, Grauen! Ähm ja, was davon dann wirklich im Buch so drankommt ist dann eine andere Sache. Ich frag mich ja, welches Buch die Leute, die den Klappentext geschrieben haben, gelesen haben, denn vom ganz Groben her stimmt es vielleicht, was da steht, aber es ist trotzdem übertrieben. Und auf die schrecklichen Visionen, die Kylie scheinbar dauernd heimsuchen, warte ich immer noch...
Hätten diese Klappentext-Schreiber mal besser die Liebe erwähnt, weil die Liebe ist ganz wichtig in Band 5! Mir kam es jedenfalls so vor, als würde Kylie ständig über Lucas nachdenken! Na gut, am Anfang ist sie ja auch noch bei ihrem Großvater und hat Heimweh nach Shadow Falls, aber (Achtung, kleiner Spoiler) sie ist dort ja schon bald wieder. Was ich ja eh sehr witzig finde ist, wie dumm Kylie manchmal einfach ist. Sie lebt so etwa zwei Wochen bei den anderen Chamäleons, hat seitdem das Gelände kein einziges Mal verlassen, darf kaum mit Familie und Freunden telefonieren und hat auch schon das ein oder andere Mal gedacht, wie isoliert sie von der Welt ist, aber als ihr dann gesagt wird, dass die Chamäleon-Gemeinde isoliert lebt, ist sie tatsächlich noch überrascht?! Jap, macht komplett Sinn...
Aber über Kylie konnte ich mich sowieso wieder viel aufregen. Ich hab's doch verstanden, sie ist super! Sie ist nämlich nicht nur für 'normale' Übernatürliche besonders, weil sie ein Chamäleon ist, nein! Sie ist sogar für ein Chamäleon besonders, lernt alles viel schneller als die anderen! Oh. Mein. Gott! Und wenn sie beim Heilen leuchtet, sieht das ja auch sooo cool aus, viel cooler, wie wenn Hexen sich leuchtend zaubern. Sie sieht dann aus wie ein Engel! Und wenn es gerade für alle so richtig scheiße läuft, Kylies leben ist doch immer noch am schlimmsten. geht ja gar nicht anders, niemand hat so große Probleme wie Kylie^^
Was mich aber endgültig dazu gebracht hat, Kylie nicht zu mögen, war der Gedankengang "sie stand einfach auf Pink". Ja, schon klar, Kylie ist ein Mädchen und als Mädchen hat man Pink toll zu finden und in Pink rumzulaufen und alle kleinen Mädels aus dem Justin-Bieber-Fanclub werden sich super mit ihr identifizieren können. Ich meine, ich hab ja nichts gegen Pink, es ist okay, denke ich, aber muss die weibliche Hauptperson wirklich auf Pink stehen, das ist so klischeehaft und hat mir Kylie schon beim erstem Mal lesen komplett unsympathisch gemacht!
Besonders schlimm find ich aber auch Kylies Verehrer Schrägstrich Lucas und Derek.
Derek mochte ich ja vorher schon nicht unbedingt und dann ist er in Band 5 auch sooo verständnisvoll und super, weil er die Freundschaft mit Kylie nicht verlieren möchte, obwohl er sie doch liebt und er weiß, dass sie ihn nicht liebt. Hach. Dahinschmelz. Er ist doch so großartig :/
Lucas hingegen mochte ich eigentlich, er war nicht immer so nett zu allen, aber nein, jetzt muss er seine Schmalzseite mal so richtig auspacken und Kylie wird, wenn sie zusammen sind, noch unausstehlicher. "Verstehst du das nicht, Lucas? Wir sind wie Romeo und Julia". Ja nicht so ganz, Kylie nimmt sich da ein bisschen zu ernst. Gegen ein bisschen Kitsch hab ich ja nichts, ich bin ja doch auch nur ein Mädchen, aber C.C. Hunter übertreibt so maßlos in Sachen Kitsch, dass es einfach nur noch schrecklich ist!
Sehr witzig fand ich ja das Wiedersehen mit Mario, dem allerbösesten Erzfeind ever, das ja schon am Anfang stattfindet. Das war irgendwie so zugebombt mit Klischee-Sprüchen, dass ich es eher lustig fand als spannend. "So treffen wir uns also wieder." (Mario mit unheilvoller Stimme), "Bedauerlicherweise" (Kylie, sehr geistreich), woraufhin Mario mit seinem boshaften Lachen kontert, das er wie jeder gute Superschurke beherrscht. Ich weiß ja nicht, das soll spannend sein und ich muss mir da echt manchmal ein Lachen verkneifen (muahahaha)^^
Was mich auch noch ein wenig genervt hat - und zwar nicht erst seit dem Band - ist die Tatsache, dass die Autorin andauernd beschreibt, wie der Wald riecht. Andauernd! Schon klar, ich weiß das jetzt auch, der Wald riecht würzig. Wie C.C. Hunter darauf kommt, dass es die Leser groß interessiert wie der Wald jetzt schon wieder riecht, weiß ich ja nicht, aber gut, wenn sie meint das jedes Mal erwähnen zu müssen...
Meine Lieblingsszene im Buch - ja, da gibt es eine - ist außerdem die, in der Kylie überfallen wird, während sie auf dem Klo sitzt. Originelle Idee, muss ich zwischen meinem ganzen Gemeckere schon zugeben^^
Dafür gehen andere Ideen meiner Meinung nach hinten los. Zum Beispiel das Schwert, das aufleuchtet, wenn Kylie es berührt. Vielleicht hat die Autorin zu viel Fantasie, vielleicht hat sie auch einfach in ihrer Kindheit zu viel Star Wars geschaut und sich von Lichtschwertern inspirieren lassen, ich find die Idee irgendwie nur lächerlich und total unsinnig für einen Kampf...
Apropos Kampf: Es ist der letzte Band, ein epischer Showdown steht bevor, alles oder nichts! Es könnte so, soo spannend sein, aber die Autorin hat's einfach nicht so mit der Action, 20 Seiten reichen ihr da völlig, dann lieber noch ein fettes Happy End dranhängen (Sorry für all die, denen nicht schon klar war, dass das Buch gut ausgeht, es geht natürlich gut aus!).

Fazit


Ich muss ja sagen, ich find es fast ein wenig traurig, dass ich mit der Reihe jetzt fertig bin. Ich konnte sie schön leicht lesen und vor allem konnte man sich herrlich darüber lustig machen und aufregen. Über die Klischeehaftigkeit in den Büchern. Über die absolut perfekte Hauptperson. Na ja, wahrscheinlich werde ich irgendwann mal die Shadow Falls Bücher lesen, die es zu Della gibt, die ist wenigstens nicht so nett und toll und super ;)
Nein, es ist ja eigentlich nicht alles schlecht gewesen an den Büchern. Sie sind halt eher so eine lockere Lektüre, nichts, wo man groß drüber nachdenken muss oder mitgenommen wird von der Handlung. Gut? Na ja. Unterhaltsam. Auf jeden Fall! Trotzdem kann ich für dieses Finale nur 2 von 5 Sternen vergeben.

Montag, 23. November 2015


Eigentlich dachte ich beim Ausmalen des Bildes eher an Herbstblätter und dann schneit es einfach so, ohne dass man mit gerechnet hätte, deswegen ist das Bild drinnen entstanden, wo es kuschelig warm ist :)

Samstag, 21. November 2015

Hozier


Erst vor Kurzem hab ich auf einem Musiksender ein Lied gehört: Jackie and Wilson von Hozier. Beziehungsweise wusste ich erst gar nicht, von wem das Lied war und dann stand das da und ich wollte den Song unbedingt haben! Ein Tag später hab ich dann auf Youtube gesucht und gefunden und auf Amazon in das Album von Hozier reingehört. Die Lieder fand ich schonmal nicht schlecht, hat nicht viel gekostet und jetzt hab ich die CD :)
Die ersten Lieder der CD find ich einfach cool, sie sind total eingängig und ich würde sie manchmal gern in Dauerschleife hören, nur zum Ende hin schwächelt das Album meiner Meinung nach ein bisschen. Die Songs sind zwar noch gut, aber hören sich ziemlich gleich an, sind alle sehr ruhig und chillig, was ja nicht unbedingt schlecht ist. Sie sind dann eher was zum Nebenbei-Hören ;)
Alles in allem eine coole CD von einem coolen Sänger!

Freitag, 20. November 2015


Als ich zum ersten Mal von den Malbüchern für Erwachsene gehört habe, war ich ja ein bisschen skeptisch. Aber dann wurden sie gelobt. Und gelobt. Und noch mehr gelobt. Überall liegen diese Hefte und schließlich musste ich mich doch geschlagen geben und hab mir ein schönes Exemplar gekauft, gestern gleich angefangen zu malen und es ist wirklich total entspannend :)
Und deswegen werd ich jetzt jeden Montag eins der schönen Mandalas und Co. hier hochladen ;)

Donnerstag, 12. November 2015

Hallo!!

So, jetzt begebe ich mich auch mal ins Bloggeruniversum :)
Mal kurz was zu mir:
Ich bin 19, studiere momentan und lese viiieeele Bücher. In meinem Zimmer hab ich mir inzwischen eine kleine Bibliothek aufgebaut. Angefangen habe ich mit "Harry Potter" und war dann auch total im Fantasy- & Science-Fiction-Fieber. "Die Tribute von Panem", "Chroniken der Unterwelt", "Die Bestimmung" - alles gelesen. Inzwischen lese ich nicht mehr nur Bücher aus der Jugendroman-Ecke, sondern auch Psychothriller von Erik Axl Sund oder die Romane von Jojo Moyes und Mhairi McFarlane.
Ansonsten schreibe ich. Ich schreibe und, na ja, vielleicht werden auch mal Bücher aus meinen Geschichten, irgendwann...

Okay, dann also viel Spaß beim Lesen meines Blogs ;)

Mittwoch, 11. November 2015


Ich hab mal wieder meinen alten Game Boy Advance ausgepackt, um ein bisschen die alten Spiele zu zocken. Und was finde ich da in meiner kleinen Wunderbox? Harvest Moon :D
Eigentlich macht man in dem Spiel jeden Tag dasselbe: Rumlaufen, Sachen einsammeln, vielleicht mal Tiere füttern, in der Mine auf Steine schlagen oder mit den Erntewichteln spielen. Aaaber es macht trotzdem Spaß^^

Freitag, 6. November 2015

Two Night Stand


Zwei Menschen. Ein One Night Stand. Nicht unbedingt die beste Nacht ihres Lebens. Und dann ein Schneesturm. Megan und Alec haben keine andere Wahl, als miteinander auszukommen, bis der Schnee weggeräumt ist.
Ich hab mir den Film hauptsächlich angeschaut, weil ich den Schauspieler - Miles Teller - cool finde und sich dann auch noch die Beschreibung des Films ganz gut angehört hat. Und bingo, der Film ist tatsächlich gut. Was sich vielleicht ein bisschen kitschig anhört - und es auch ein ganz kleines bisschen ist, zumindest zum Ende hin - , ist ein Film mit ein paar originellen Einfällen, bei dem ich andauernd lachen musste. Es ist nicht das typische "Junge trifft Mädchen und sie verlieben sich unsterblich"-Drama. Es ist was anderes. Ein Two Night Stand ;)

Mittwoch, 4. November 2015

Shadow Falls Camp - Verfolgt im Mondlicht

Klappentext


Im Shadow Falls Camp leben Feen, Hexen, Gestaltwandler, Vampire und Werwölfe. Auch Kylie weiß jetzt endlich, was für ein Wesen sie ist. Aber das bedeutet nur, dass es noch mehr unbeantwortete Fragen gibt. Denn über ihre Art ist kaum etwas bekannt. Wie kann sie ihre übernatürlichen Kräfte einsetzen, und was ist das für ein geheimnisvolles Flüstern im Wald, das nur sie hören kann?
Kylie muss einsehen, dass Veränderungen unausweichlich sind und alles irgendwann ein Ende finden muss. Vielleicht auch ihre Zeit im Shadow Falls Camp...

Meine Meinung


Zur Buchgestaltung:
So, jetzt hab ich diesen Band doch auch endlich mal durchgeschafft und kann meinen Senf dazugeben. Erstmal natürlich zum Aussehen des Buchs: Passt natürlich optisch wieder perfekt zu seinen Vorgängern, glänzt metallisch und die Blondine ist auch wieder vorne drauf zu sehen. Nur die Kulisse an sich ist wieder verändert: ein Friedhof. Der Hintergrund mit den einzelnen Gräbern und Bäumen liegt im Nebel, vorne die verrosteten Tore und dann noch die dunklen Farben, das alles trägt dazu bei, dass das Buch gleich ein wenig gruselig aussieht. Sehr cool :)

Zum Buch:
Und was ich dieses Mal alles zu meckern hab? Gar nicht mal so viel - obwohl ich mich ja schon in den vorherigen Bänden lang und breit über alles mögliche ausgelassen habe^^
Am Ende des letzten Bandes ist ja wirklich einiges passiert: Ein neuer Geist ist aufgetaucht (mit dem Gesicht von jemanden, der eigentlich noch lebt), Derek hat Kylie seine Liebe gestanden und Kylies Geistervater Daniel hat ihr endlich verraten können, was sie ist. Nämlich ein Chamäleon. Echt ein super Ende des letzten Buches, aber der Anfang von dem hier hinkt irgendwie ein bisschen. Die ersten paar Tage, die vergehen, ziehen sich echt endlos hin und es passiert nicht mal wirklich etwas. Zumindest kommt es mir so vor...Immer wieder dasselbe Gespräch über Kylies Identitätskrise, immer wieder wird sie wie magisch vom Wald angezogen und alle paar Seiten kommt Derek angerannt. 
Was Letzteres angeht: Ist das denn nicht megastressig?! Andauernd kommt der Kerl an, weil er Kylies Gefühle stalkt und natürlich sofort nach ihr sehen muss und sie auch fragt, ob alles in Ordnung ist, obwohl er doch weiß, dass nicht alles in Ordnung ist, weil er - wie gesagt - Kylies Gefühlswelt stalkt. Und dann diese Freunde-Sache, die er einfach maßlos übertreibt! Ist ja schön und gut, dass er für Kylie da sein will, aber nach fast 200 Seiten Buch und einem knappen Tag, der vergangen ist, kam Derek bestimmt schon fünfmal vorbei, um nach Kylie zu sehen! Das ist so nerviiig!
Dereks Konkurrenz in Sachen "Leute im Buch, die mich nerven" ist natürlich Kylie. Sie kann es anscheinend nicht lassen, sie muss einfach perfekt sein. Obwohl sie ja in Band 4 - vor allem am Anfang - total die schlechte Laune hat. Aber selbst wenn sie eben so richtig mies drauf ist, bemerkt sie das natürlich - an sich nicht schlimm - und denkt so bei sich, dass sie ihre schlechte Laune nicht an anderen auslassen sollte und entschuldigt sich bei den anderen. Ähm, wie bitte? Wenn man richtig echt schlecht drauf ist, dann interessiert einen sowas eigentlich überhaupt nicht! Und Kylie ist auch in Hinblick auf die Chamäleon-Sache ziemlich seltsam. Ich meine klar, dass sie sich fragt, was das denn zu bedeuten hat, versteh ich ja noch, aber sie fragt sich doch tatsächlich, ob sie jetzt eine lange Zunge bekommt und Insekten essen muss. Hallo? Ist ihr etwa noch nicht aufgefallen, dass sie eher menschlich ist und  nicht wie ein normales Chamäleon? Noch seltsamer wird es, als sie dann mit Holiday darüber diskutiert, was es denn jetzt bedeuten könnte, ein Chamäleon zu sein und sie plötzlich alles besser weiß! Eigentlich ist es doch Holiday, die mehr Wissen über Übernatürliche allgemein hat... 
Bester Spruch im Buch von Della: "Vielleicht solltest du dich endlich mit der Tatsache abfinden, dass du eine von uns bist. Eine normale Übernatürliche." Della's right^^ Ich meine, es ist zwar offensichtlich, dass Kylie nicht ganz so eine "normale Übernatürliche" ist, aber sie verhält sich halt auch immer so, als wäre sie was total Besonderes und das geht einem doch auch auf die Nerven!
Jetzt noch zu dem, was mir sonst noch so aufgefallen ist: Wieso sind die Lehrer, die neu in Shadow Falls eintreffen, eigentlich alle halb irgendwas und halb was anderes? Ich dachte, die verschiedenen Arten Übernatürliche mögen sich nicht untereinander?!
Und dann noch, wie die Autorin es schafft, eigentlich spannende Szenen die Spannung zu nehmen. "Der abgebrochene Griff der Kaffeekanne lag in einer Ecke - ein deutliches Zeichen, dass ein Kampf stattgefunden hatte." Ich weiß ja selbst nicht so genau, wieso, aber irgendwie hört sich das mit dem Griff der Kaffeekanne doch ziemlich lächerlich an^^
Natürlich ist das Buch nicht nur schlecht. Der Schreibstil zum Beispiel ist manchmal wirklich gut und auch echt witzig, zum Beispiel die Vergleiche. "Du siehst aus, als hättest du gerade eine Mücke verschluckt." Soo witzig, darauf muss man erstmal kommen, auch wenn ich gar nicht wissen will, wie C.C. Hunter darauf gekommen ist^^ Und überhaupt finde ich, dass Band 4 von der allgemeinen Spannung mehr hergibt als seine Vorgänger. Kylies Chamäleon-Sein und was es bedeutet, Derek, der geheimnisvolle Wald, Kylies Probleme mit Lucas, aber vor allem das Rätsel um die Identität ihres neuen Geistes und überhaupt, was es mit dem Geist auf sich hat. Zwar rückt die Mario-Problematik ein wenig in den Hintergrund, aber die und die Action haben in den vorherigen Büchern sowieso jeweils vielleicht so zehn, wenns hoch kam zwanzig Seiten des gesamten Buches eingenommen. Da kam die Spannung eher kurz und ich finde es cool, dass es diesmal anders ist und nicht nur häppchenweise ein bisschen Spannung aufkommt, sondern andauernd mal.

Fazit


Ja, klar, ich kann nur wieder das Übliche sagen, dass die "Shadow Falls"-Reihe eher für Jüngere geeignet ist und so, aber meiner Meinung nach ist Band 4 doch ein wenig besser beziehungsweise spannender als seine Vorgänger. Und mit so einem Drama-Ende will man auch wirklich wissen, wie es denn weitergeht ;) Dafür gibt es von mir 3 von 5 Sternen.

Montag, 26. Oktober 2015

Shadow Falls Camp - Entführt in der Dämmerung

Klappentext


"Geh, und stell dich deiner Vergangenheit - dann wirst auch du deine Bestimmung finden!"
Diese geheimnisvolle Prophezeiung geht Kylie nicht mehr aus dem Kopf. Gemeinsam mit Hexen, Vampiren, Gestaltwandlern, Feen und Werwölfen ist sie im Shadow Falls Camp - und Kylie hat keinen sehnlicheren Wunsch, als endlich herauszufinden, was sie ist.
Doch auf der Suche nach ihrer Vergangenheit taucht ein Geist auf, der immer wieder eine mysteriöse Warnung wiederholt:
"Jemand wird leben...aber jemand anderes muss sterben."
Sind Kylies Freunde in Gefahr? Kylie muss ihre Lieben beschützen und versuchen, endlich das Geheimnis ihrer Identität zu lösen - die ganz anders ist, als sie es sich hätte vorstellen können.

Meine Meinung


Zur Buchgestaltung:
Das Cover passt perfekt zu denen der Vorgänger, nur ist es diesmal grün und man sieht Wälder, Hügel und einen Fluss von einem erhöhten Standort aus. Ansonsten ist nur wieder ein Mädchen von hinten abgebildet. Alles in allem wieder schön gestaltet.

Zum Buch:
So. Nach dem kleinen Cliffhanger am Ende des zweiten Bandes, als Kylies Adoptiv-Großeltern vorbeikommen, will man ja schon wissen, was jetzt los ist. Man will endlich Antworten auf die Fragen bekommen, die sich Kylie im Buch ja auch die ganze Zeit stellt. Die Wichtigste: Was ist Kylie.
Doch wer jetzt unbedingt die Antworten haben will, wird enttäuscht. Also geht auch in Band 3 der Reihe das Quizspiel à la "Welche Art Übernatürliche bin ich?" für Kylie weiter. Dazu kommt wieder ein Geist, dem sie helfen muss, obwohl der sich selbst nicht mehr erinnert, was denn eigentlich los ist. Heißt, man kriegt nach und nach Puzzleteile dazu, was denn geschehen sein könnte und wer der Geist denn eigentlich ist, und die man am Ende zusammensetzen kann, um die Lösung zu bekommen, ganz im Krimi-Stil. Ganz interessant hier noch die Warnung, die der Geist immer wieder wiederholt:
"Jemand wird leben...aber jemand anderes muss sterben."
Da fragt man sich dann natürlich die ganze Zeit, was passieren wird. Denn obwohl Shadow Fall Camp eigentlich eine ziemlich friedliche Reihe ist, wird dann doch mal jemand sterben - uhuu^^
Auch wieder dabei ist in dem Band die dunkle Bedrohung, aber bis auf das Ende wird es nicht so wirklich actionreich-spannend, auch wenn die Autorin das ein paar Mal versucht. Sorry, haut nicht so ganz hin.
Und, ganz großes Thema wieder einmal, die Liebe. Ich muss ja ganz ehrlich sagen, ich finde Kylies Liebesprobleme langsam echt nervig und vor allem auch übertrieben! Es wird so viel Drama um sie gemacht, gefühlt jeder Zweite im Camp will was von ihr und schwört, sie zu lieben beziehungsweise denkt, dass sie Seelenverwandte sind. Meine Güte, das Mädchen ist grade mal 16! Und - auch ganz tolle Kylie-Logik - anscheinend darf Derek nicht auf sie wütend sein. Hey, Kylie ist in Sachen Jungs megalaunisch. ich meine, am Anfang flirtet sie mit Derek, mag dann auf einmal ach noch Lucas und entscheidet sich so ziemlich für ihn, bis er abhaut. Woraufhin Kylie sofort was mit Derek anfängt und als der auch mal kurz weggeht, fängt die Lucas-Geschichte wieder an. Aber nein, wieso sollte da jemand wütend auf Kylie sein? Was ich ja auch vollkommen daneben finde, ist Kylies Einstellung dazu, warum man mit Leuten zusammen sein sollte oder nicht. "Wenn er jetzt hässlich oder eklig gewesen wäre, hätte es Kylie noch verstanden." Wie oberflächlich ist das denn bitte? Aber Kylie ist ja sowieso manchmal echt seltsam. Zum Beispiel auch, was ihre Flirt-Techniken anbelangt, da frag ich mich doch manchmal, wo sie die her hat. Was ich aber noch schrecklicher finde, ist, wie Lucas in diesem Band zum Softie und Herumschnulzer mutiert. Vorher war er eigentlich immer total cool, düster und geheimnisvoll. Und auf einmal fängt er an Sachen zu sagen wie:
"Ich mag es, wie du niest. Es klingt total süß und trotzdem sexy." (Bitte?? Sexy niesen??)
"Es gibt nichts an dir, was mich nicht fasziniert."
Der Kerl ist 18, da sollte man noch nicht so durch die Gegend schnulzen, vor allem nicht als Kerl!
Ich frag mich aber sowieso immer, was alle an Kylie so toll finden, ich mag sie nämlich immer noch nicht. Sie jammert herum weil sie ja sooo viele tolle neue Gaben hat und gar nicht weiß, was sie mit denen alles anfangen soll. Und dann ist da noch Kylies Way-of-Fighting: Ihr wird der Arm so festgehalten, dass ihr fast der Knochen bricht und weil sie einen richtigen Streit verhindern will sagt sie:
"Würdest du freundlicherweise meinen Arm loslassen?" Ähm, schon klar...Hört sich leicht an wie aus dem 18. Jahrhundert, wieso sagt sie nicht gleich: "Besäßest du die unendliche Freundlichkeit aufzuhören, meinen Arm zu belästigen?" Kylie ist 16 Jahre alt, das Buch spielt in der heutigen Zeit, wieso also lässt sie solche Sachen los?! Aber das ach so liebe Mädchen ist ja anscheinend eine Art Mutter Teresa der Übernatürlichen. Als ich das gelesen hab, musste ich schon lachen ;)
Zwischendurch auch mal ein bisschen was Positives: Della, Kylies Vampir- Freundin/Mitbewohnerin ist im Gegensatz zu Kylie richtig cool. Sie ist wenigstens nicht immer so ein Sonnenschein, kann auch mal zickig werden und ist oft schlecht drauf und wirkt dadurch einfach viel menschlicher. Oder die kleine Liebesgeschichte zwischen Miranda und Perry, die wirklich ganz süß ist.
Es gibt aber auch noch mehr Sachen, die mich in der "Shadow Falls Camp"-Reihe so richtig nerven. Zum Beispiel, wie alles x-mal wiederholt wird. Ich meine, dass am Anfang nochmal gesagt wird, was bisher so passiert ist, ist ja schön und gut, aber auch innerhalb eines Bandes wird gefühlt hundertmal gesagt, dass so ziemlich alle Übernatürliche Angst vor Geistern haben und dass Lucas blaue Augen hat. Ja, okay, ich hab's kapiert! Und dann sind da wieder so Fragen, die ich mir beim Lesen gestellt habe:
Trägt im Camp oder oft auch außerhalb eigentlich niemand andere Schuhe als Sportschuhe? Ist schon echt auffällig langsam...
"Wut blitzt in den goldenen Sprenkeln seiner Augen auf." Ist ja schön, Derek kann ja grüne Augen mit goldenen Sprenkeln haben, aber wie erkennt man denn, dass genau in diesem ach so tollen Sprenkeln die Wut aufblitzt?
"Es war nur ein Adler"?! Verdammt, wenn ein Adler vor meiner Nase runterstürzt, dann kriegt man es doch wohl mit der Angst zu tun, sowas passiert doch nicht jeden Tag, da kann man noch so ein harter Werwolf sein!
Apropos Werwolf: Kann man denn wirklich mit 7 Jahren schon maskulin aussehen? Werwolf hin oder her, man ist da noch ein kleines Kind!
Und es ist schon krass, wie Leute anscheinend beim Knutschen und Rummachen bespannert und dann auch noch fotografiert werden^^
So, nach dem ganzen Hin und Her im Buch kommt dann wie üblich am Ende nochmal ein Showdown, was ja echt spannend geschrieben ist, die Ereignisse überschlagen sich da - nur dauert das ganze vielleicht grade mal 10 Seiten...Aber das Ende dann mal wieder ein Cliffhanger und ich will wissen, wie es weitergeht. Gut gemacht von der Autorin :)

Fazit


Ja, was soll ich groß dazu sagen? Auch der dritte Band haut mich nicht so wirklich weg. Er ist ganz passabel geschrieben und auch einigermaßen spannend, aber nicht genug, um sagen zu können: "Wow, das hat mich jetzt von Hocker gehauen!" 
So für zwischendurch kann man es mal lesen, ansonsten eher nicht. Nur 2,5 von 5 Sternen von mir.

Freitag, 23. Oktober 2015

Das höre ich im...Oktober

"I got the one for you, follow me"

"Downtown" - Macklemore
Ich weiß nicht, was da los ist, aber seit eine Cousine mir das Musikvideo von "Downtown" von Macklemore und Ryan Lewis gezeigt hat, könnte ich den Song rauf und runter hören. Macklemore ist einfach nur verdammt cool und die Stimme von Eric Nally dazu, das passt einfach.

Downtown

"7 years" - Lukas Graham
Stadtfest Würzburg dieses Jahr, erster Abend und Lukas Graham auf der Bühne, der einfach nur mega die Stimmung macht. Und dann dieses kleine, ruhige Lied dazwischen... "7 years" ist doch auch immer wieder schön :)

7 years

"Sugar" - Robin Schulz feat. Francesco Yates
 Keine Ahnung, wie lang der Song jetzt schon im Radio läuft, aber der wird mir auch nie zu viel. Egal, ob er mal wieder im Radio kommt, ich ihn einfach so anmache oder ich ihn mit einer Freundin im Stau in Dauerschleife höre, ich fühl mich jedes Mal ein klein wenig wie der Kerl im Video^^

Sugar


Samstag, 17. Oktober 2015

Shadow Falls Camp - Erwacht im Morgengrauen

Klappentext


Von dem Moment an, als Kylie im Shadow falls Camp angekommen ist, wollte sie nur eines wissen: Was bin ich? Umgeben von Feen, Werwölfen, Vampiren, Hexen und Gestaltwandlern möchte Kylie endlich herausfinden, welche Art von Wesen sie ist, und was ihre übernatürlichen Kräfte zu bedeuten haben.
Kylie braucht ihre Fähigkeiten jetzt mehr als je zuvor, denn sie wird verfolgt: und zwar nicht nur von einem blutüberströmten Geist - damit allein käme sie inzwischen klar - sondern auch von einer unsichtbaren, dunklen Macht, die sie alle in Gefahr bringt. Kann Kylie ihre übernatürlichen Kräfte einsetzen und die Menschen retten, die sie liebt?

Meine Meinung


Zur Buchgestaltung
Wie schon beim ersten Band ist das Cover metallic schimmernd und wieder gibt es innen Beschreibungen von den gleichen Personen und damit es nicht langweilig wird, mit anderem Inhalt.
Das Cover an sich ist diesmal ziemlich blau, man sieht einen Wasserfall (was auch zur Handlung passt) und wieder ein Mädchen. Alles in allem ist das Buch wieder sehr schön gestaltet :)

Zum Buch
Nachdem Kylie in Band 1 akzeptiert hat, dass sie übernatürlich ist, versucht sie nun herauszufinden, was sie ist. Was gar nicht so einfach ist, denn immer wieder entdeckt sie neue Gaben und das verwirrt alle nur zusätzlich.
Kylie ist mir immer noch unsympathisch. Sie ist immer supergut drauf und wird von anderen als die beste und tollste Freundin überhaupt beschrieben, was inzwischen echt nervt. Außerdem scheint sie sich dazu berufen zu fühlen, allen eine Moralpredigt zu halten. Ich meine, sie ist 16 Jahre alt und spielt sich auf wie die erwachsenste im ganzen Camp! Und natürlich entdeckt unsere Protagonistin ganz viele neue Kräfte an sich, die anscheinend ganz toll und ganz selten sind. Ich frag mich langsam echt, was Kylie eigentlich nicht kann, aber Holiday versichert ihr ja andauernd, dass sie was ganz Besonderes ist...Und weil sie so nett und toll und besonders ist, hat sie natürlich auch ein Problem damit, schwarze Unterwäsche zu tragen. Was ist denn bitte verkehrt an schwarzen BHs?! Es muss doch echt nicht immer weiß oder rosa sein! Ach ja, in Band 2 erfährt man auch, dass Kylie nicht nur einen tollen Charakter hat, sondern auch superdupertoll aussieht. Während Della sich über zu wenig Oberweite beklagt und Miranda anscheinend kaum Arsch hat, stimmt bei Kylie alles und sie muss sich über nichts beschweren. Da hat die liebe Autorin des Buches doch echt eine Wonderwoman erschaffen...Obwohl Little Miss Perfect in diesem Band auch mal schlechte Laune hat und "eine Zicke ist". Was sie mir trotzdem nicht viel sympathischer macht, denn Kylie bemerkt das immer sofort und entschuldigt sich bei allen. Weil wenn Kylie nicht mit allen gut auskommen würde, wär das Buch ja nur halb so toll...
Gut, jetzt genug über Kylie gelästert und hin zu anderen Inhalten des Buchs. Es ist so halbwegs spannend. Zum einen hat Kylie einen neuen Geist, der immer wieder auftaucht und man möchte schon rausfinden, was der will und wen Kylie retten soll. Dann versucht Kylie noch, die Eltern ihres leiblichen Vaters zu finden, um herauszubekommen, zu welcher Art sie gehört. Und last but not least scheint irgendjemand das Camp zu beobachten, jemand, der eine Art dunkle Macht ausstrahlt. Dadurch kommt es immer wieder mal zu spannenden Szenen.
Nur leider nicht oft genug um zu sagen, dass das Buch einen fesselt. Total oft geht es mal wieder um die Liebe, was mir ja eigentlich echt nichts ausmacht! Aber das ist selbst mir ein bisschen zu viel. Lucas ist mit Fredericka abgehauen, was Kylie gar nicht passt (auch wenn ich nicht ganz verstehe, warum sie gleich davon ausgeht, dass die beiden jetzt zusammen sind) und auch seine Briefe können sie da nicht wirklich aufheitern, sie ist wütend auf ihn. Und aus ihrer Freundschaft mit Derek wird mehr, auch wenn sie noch nicht genau weiß, wie viel mehr sie eigentlich will. Beim Thema Jungs ist mir im Buch noch was aufgefallen: Warum sehen die alle so toll aus? So wie es scheint gibt es im Shadow Falls Camp niemand Hässlichen und das ist doch echt seltsam. Lucas und Derek sind ja eh die Hotties vom Dienst, aber selbst andere werden als total attraktiv und außerdem auch noch als besonders beschrieben. Und klar, wenn sie nicht zu "Kylies Jungs" gehören, stimmt aussehenstechnisch doch was nicht mit ihnen. Sie sind anscheinend trotzdem total heiß, aber haben ein Tick zu lange Haare und die Shirts sitzen nicht so perfekt. Und anscheinend ist es ja so, dass, wenn ein Kerl megaheiß aussieht, man unbedingt mit ihm zusammenkommen sollte, ist ja auch DAS Kriterium bei sowas schlechthin. Ist er ein Arsch oder sogar böse? Total egal! Meine Meinung dazu? Vollkommener Schwachsinn!
Was ich mich sonst noch so gefragt habe, als ich das Buch gelesen hab:
Essen die im Camp eigentlich nur Pizza? Ich les immer wieder von Pizza zum Abendessen, aber nie von was anderem.
Woran merkt man denn bitte, dass man genau 3 cm gewachsen ist?!
Und seit wann gibt es "nur Freunde" die sich küssen. Also nicht nur auf die Wange, sondern richtig.
Ich muss aber auch mal was Gutes zu dem Buch sagen. Einmal ist da die leicht ironische Schreibweise der Autorin. Es nervt mich zwar, dass Kylie als Hauptperson immer so nett und toll dargestellt wird, aber trotzdem ist ihre Sicht auf die Welt ganz cool. Und ich liebe es, wie die Autorin filmreife Klischee-Szenen ins Buch bringt, über die die Charaktere sich dann lustig machen^^
Und auch das Ende ist wirklich spannend geschrieben. Anders als im ersten Band wollte ich unbedingt wissen, wie es denn jetzt weitergeht.

Fazit


Im Großen und Ganzen ist "Shadow Falls Camp - Erwacht im Morgengrauen" wieder ganz in Ordnung. Die Schreibweise ist ganz witzig, nur nervt mich eben Kylie als Hauptperson. Aber gut, dafür gibt es genügend andere Charaktere, die ich mag :)
Wie schon beim ersten Band kann ich nur sagen, für Fans des Jugend-Fantasy-Genres kann ich das Buch nur empfehlen, weswegen ich 3 von 5 Sternen vergebe.

Dienstag, 13. Oktober 2015

Shadow Falls Camp - Geboren um Mitternacht

Klappentext


In Kylies Leben geht alles schief: Ihre Eltern lassen sich scheiden, ihr Freund hat Schluss gemacht, und ihre Mutter schickt sie auch noch in ein Sommercamp. Doch Shadow Falls ist anders: Hierher kommt nur, wer übernatürliche Kräfte hat - Feen, Hexen, Vampire, Gestaltwandler und Werwölfe. Auch Kylie soll besondere Fähigkeiten haben - wenn sie nur wüsste, welche...
Doch plötzlich wird das Camp bedroht. Nur, wenn sie alle ihre besonderen Kräfte gemeinsam einsetzen, werden sie die übermächtigen Feinde besiegen können.

Meine Meinung


Zur Buchgestaltung:
Das Cover ist schon wirklich cool. Schön mysteriös mit dem Baum, der so ganz allein im leichten Nebel steht, und dem Mädchen, das vom Aussehen her schon zu Kylie passt. Das Ganze dann noch in metallic glänzend...Ja, doch, ich find den Umschlag echt gut gelungen. 
Und noch etwas, was ich wirklich, wirklich cool finde: Auf den Innenseiten des Umschlags befinden sich kurze Beschreibungen der wichtigsten Charaktere. Etwas, das ich bei noch keiner anderen Reihe gefunden habe.

Zum Buch (Inhalt, Schreibstil und alles, was mir so einfällt):
Gleich vorneweg muss ich sagen, dass ich das Buch schon ganz gut finde. Ich denke, wenn ich es mit 13 oder 14 Jahren gelesen hätte, hätte es mir richtig gut gefallen, so spielt es eher im Mittelfeld der Bücher mit, die ich gelesen hab.
Die Story an sich ist wirklich interessant. Mädchen findet heraus, dass es übernatürliche Wesen gibt und muss damit klarkommen. Und das bringt C. C. Hunter echt cool rüber. Kylie hält erstmal alle anderen im Camp für verrückt und kann erst durch handfeste Beweise überzeugt werden, dass es Übernatürliches wirklich gibt. Und dass sie selbst so sein soll, daran glaubt sie noch weniger, sie fragt nach jeder noch möglichen Ausrede, was sonst mit ihr los sein könnte.
Der größte Teil des Buches handelt darum, ob Kylie übernatürlich ist und wenn ja, was sie ist (Die Möglichkeiten sind hier Vampir, Werwolf, Hexe, Fee und Gestaltwandler). Man lernt auch Kylies Mitbewohnerinnen und später auch gute Freundinnen Della (Vampir) und Miranda (Hexe) kennen, die sich aus irgendwelchen Gründen, die ich wirklich nicht versteh, andauernd streiten und - Zitat aus dem Buch - umbringen wollen. Und natürlich darf auch die klassische Liebesgeschichte nicht fehlen. Die nimmt hier auch einen großen, groooßen Platz im Buch ein. Denn Kylie, hat ja nicht nur einen Verehrer und auch zwei sind anscheinend noch zu wenig. Nein, es sind sogar drei! Drei Jungs, alle drei als supermegaheiß beschrieben, und sie wollen etwas von der lieben Kylie. Meiner Meinung nach dann doch ein bisschen übertrieben. Vor allem, wenn an manchen Stellen dann die Klischeesprüche ausgepackt werden und ich mir als Leser echt das Lachen verkneifen muss.
Im Gegensatz zu dem Ganzen kommt die Action im Buch doch sehr kurz. Fast nur auf den letzten paar Seiten kommt der Showdown gegen die Bedrohung des Camps.
Was mir noch aufgefallen ist:
Welche Augenfarbe hat Lucas denn jetzt eigentlich? Manchmal sind sie hell- ein anderes Mal dann wieder dunkelblau. Entscheiden bitte, liebe Autorin!
Warum bekommt die Kleidung der Leute so eine große Rolle zugeschrieben (vor allem bei den Jungs)? Ist es wirklich so wichtig, ob Derek jetz ein grünes oder ein blaues Shirt trägt? Besitzt Derek denn überhaupt Shirts in anderen Farben? Und seit wann ist Schwarz out? Schwarz kann man immer tragen und nur, weil man ein schwarzes T-Shirt anhat, gehört man noch lange nicht zur Gothic-Szene! Ist ja nicht so, dass jeder immer in weiß oder am besten noch rosa rumrennen kann^^
Zu den Charakteren im Buch: Die meisten mag ich oder ich finde sie zumindest okay. Nur Kylie kann ich wirklich überhaupt nicht leiden. Am Anfang war sie mir noch sympathisch, als sie die ganze Zeit diese sarkastischen Gedanken zu so ziemlich allem hatte. Aber dann...irgendwann wird sie einfach so so einem absoluten Gutmenschen! Sie ist total nett, hat Verständnis für alles und jeden und deswegen mag sie auch so ziemlich jeder und sie wird sogar um Rat in Liebesdingen gebeten. Wenn ihre Freundinnen miteinander streiten, spielt sie sich plötzlich als sooo erwachsen auf. Und obwohl sie immer wieder sagt, dass sie eigentlich total schüchtern ist, bringt sie immer im richtigen Moment Mut auf und kann sogar den "Fiesen" im Camp Kontra bieten. Als ob das noch nicht genug wäre, hat Kylie dann auch noch die perfekten Charakterschwächen. Es ist nämlich so, dass Kylie andauernd an sich selbst zweifelt. Ich weiß ja nicht, für meinen Geschmack ist sie eine zu klischeehafte Hauptperson.

Fazit


Für jeden, der gerne Bücher aus der Rubrik "Fantasybücher für Jugendliche" liest und dazu noch Liebesgeschichten mag, ist das Buch wahrscheinlich genau das Richtige. Der Schreibstil ist manchmal ganz witzig und ich konnte auch das ein oder andere Mal über etwas lachen, das wahrscheinlich so nicht beabsichtigt war. Wie schon gesagt sind auch die meisten Personen sympathisch. Wenn die Reihe jetzt erst herausgekommen wäre, würde ich sie wahrscheinlich nicht mehr kaufen, aber für Jüngere ist Shadow Falls Camp schön und interessant zu lesen. Deswegen gibt es von mir 3 von 5 Sternen.

Samstag, 10. Oktober 2015

Die "Shadow Falls Camp"-Reihe


So, jetzt bringe ich doch auch mal die ersten Bücherrezensionen raus. Und ich fange mit einer Reihe an, die ich schon länger habe, heißt, die ich auch schon einmal gelesen habe: Die "Shadow Falls Camp"-Reihe von C.C. Hunter, in der es um die 16-jährige Kylie geht, die entdeckt, dass es Übernatürliches gibt. Und die auch seeehr schnell in Liebeswirrungen verwickelt wird. Eine typische Reihe Fantasyromane also, die für Jugendliche gedacht ist.
Meine Rezension zu Band 1 kommt in den nächsten Tagen :)