Montag, 29. Februar 2016

"Shadowhunters", die Serie zu den "Chroniken der Unterwelt"

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"Shadowhunters" ist schon der zweite Versuch die "Chroniken der Unterwelt"-Reihe von Cassandra Clare auf die Bildschirme zu bringen. Nach dem Flop der Verfilmung jetzt als eben als Serie. Was, wie ich finde, gar keine so schlechte Idee ist.
Es geht hier um Clary Fray, die seit ihrem 18. Geburtstag in die Welt der Übernatürlichen in New York stolpert: Sie trifft auf Dämonen, ihre Mutter wird von abtrünnigen Schattenjägern (das sind Menschen, die das Blut der Engel in sich tragen und Dämonen und böse Schattenwesen jagen) entführt und dann muss sie auf Jace vertrauen, einen jungen Schattenjäger.
Der Film war ja wirklich schlecht. Die Handlung aus den Büchern wurde nur grob übernommen - ansonsten wurde eben ein bisschen kreativ umgedichtet -, die Schauspieler waren bis auf wenige Ausnahmen auch nicht gerade die Crème de la Crème und es war allgemein zu klischeehaft...Kein Wunder also, dass da nicht weiter dran gearbeitet wurde und sie es lieber mit einer Serie versuchen.
Von der hab ich bis jetzt nur drei Folgen gesehen, kann also sein, dass ich meine Meinung noch ändern werde, aber wenn es so weitergeht, weiß ich nicht, ob ich das noch länger aushalte. Dass die Handlung nicht genau wie in den Büchern ist, war mir klar, mit so etwas muss man einfach rechnen. Aber das? Ich hab das Gefühl, die Produzenten dachten sich "Ach ja, das ist schöner Stoff für Teenies, quirlen wir doch mal alles zusammen und schauen, was dabei rauskommt!", denn nichts hat die richtige Reihenfolge! Es werden sogar Charaktere aus späteren Bänden als dem Ersten vorgegriffen! Als plötzlich Camille da stand (was ich im ersten Moment ja nicht mal richtig begriffen habe), hab ich mich echt gefragt, was das jetzt soll. Na ja, vielleicht versteckt sich hinter ihrem schon seeehr verfrühten Auftauchen ja ein Sinn...
Dann mal zum Cast. Die Schauspieler sind ein bisschen älter, okay, aber in der Serie sollen die Charaktere ja auch ein, zwei Jahre älter als im Buch sein, also geht das schon klar, die Schauspieler sehen auch nicht übermäßig alt aus. Das stört mich also nicht. Simon, Alec und Isabelle sind ganz in Ordnung. Gut, Isabelle läuft herum und verhält sich auch wie eine Nutte, aber sie ist okay. Jace ist...eine Verbesserung zum Film. Aber so ziemlich jeder wäre eine Verbesserung zum Film-Jace. Und Clary, die hat diesmal wenigstens rote Haare und zwar natürliche rote Haare, keine, die gefärbt sind. Ansonsten finde ich sie viel zu hübsch, Clary ist eigentlich eher der "kleine Mädchen"-Typ und nicht eine mit Modelmaßen. Und sie läuft bestimmt auch nicht so tussimäßig durch die Gegend. Allgemein finde ich, dass Clary hier das Klischee der weiblichen Hauptrolle hat. Sie ist ach so nett und, wenn's drauf ankommt, ach so cool, würde für ihre Lieben sterben und das erste Mal, als sie ein Schwert in der Hand hält, tötet sie gleich mal damit einen Dämon, weil sie so superbegabt ist.
Auch sonst finde ich die Serie teilweise einfach nur lächerlich. Was soll das Hauptquartier der Schattenjäger, in dem plötzlich so viele Leute herumlaufen Wo sollen die bitte auf einmal herkommen und wieso trifft man dort nie jemanden außer Jace, Alec, Isabelle und vielleicht noch Hodge? Warum ist Luke auf einmal Polizist? Was macht das Hauptlager der Bösen in Tschernobyl? Ich seh da ja das ein oder andere Entfernungsproblem, wenn man mal bedenkt, wie weit die Ukraine von den USA entfernt sind. Und hat Clary nichts Besseres zu tun, als sich an Jace ranzumachen, während ihr bester Freund entführt wurde?
Die Serie ist für Teenies bestimmt supertoll, die lieben es ja oft, modelgleichen Gruppen von jungen Leuten dabei zuzusehen, wie sie über den Bildschirm hopsen, aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich da noch lange durchhalte, geschweige denn die Staffel zu Ende schaue.

Sonntag, 28. Februar 2016

Crimson Peak

Liebe macht Monster aus uns allen

Aaah, endlich ist es soweit, endlich gibt es Crimson Peak auf DVD! Seit dieser Woche gibt es den Film zu kaufen oder zu bestellen oder was auch immer und ich habe ihn mir natürlich sofort geholt :D
Als er im Kino lief, bin ich nicht dazu gekommen, ihn mir anzusehen, wahrscheinlich wegen einer Mischung aus "Ich komm da grade nicht hin" und "Wer geht da mit mir rein?". Den Trailer hab ich mir aber das ein oder andere Mal angeschaut und fand ihn toll, deswegen hab ich mir vorgenommen, mir die DVD gleich zu kaufen. Check!
Um was geht es eigentlich? Edith ist jung und möchte ihr Manuskript veröffentlichen. Und sie verliebt sich in den Fremden, Thomas, der mit seiner Schwester aus Europa angereist ist. Es dauert nicht lange, bis die beiden heiraten und Thomas sie zu seinem Anwesen mitnimmt, Crimson Peak. Es ist ein sehr altes Anwesen und Edith, die schon als Kind Geister sehen konnte, entdeckt auch hier das ein oder andere Geheimnis.
Der Film ist echt super! Schon allein die Darsteller sind natürlich ein Grund, warum mir der Film aufgefallen ist. Mia Wasikowska kennt man ja aus "Alice im Wunderland" und ich hab sie auch in "Jane Eyre" gesehen, ich mag die Schauspielerin total. Sie hat dieses leicht unschuldige total drauf! Und dann natürlich Tom Hiddleston...Man kennt ihn ja als Loki in ein paar Marvel Filmen und schon da liiiieeeebe ich ihn ja! Der Schauspieler ist grandios, seine Charaktere sind so vielfältig und er spielt es auch so, dass man sie einerseits toll findet, sich dann wieder fragt, was man denn jetzt eigentlich glauben soll, man den Charakter dann aber doch einfach mögen muss.
So, jetzt aber genug von meiner Schwärmerei über die Schauspieler. Der ganze Film ist total düster, die Kulissen sind einfach der HAMMER! Crimson Peak sieht echt mega aus mit dem Loch im Dach, durch das Laub oder auch Schnee fällt, oder auch der rote Lehm, der überall durchquillt und an Blut erinnert. Dazu dann noch die Schockermomente, die im Film vorkommen, und somit ist der Horrorfilm komplett. Ich finde es toll, wie die Geheimnisse hier nach und nach gelüftet werden und man sich immer wieder fragt, wer denn hier eigentlich gut und wer böse ist. Toll gemacht, ich kann's da wirklich nicht bereuen, mir den Film gekauft zu haben und kann ihn an alle empfehlen, die nicht zu schwache Nerven haben :)

Donnerstag, 25. Februar 2016

Das höre ich im...Februar

"Wish we could turn back time, to the good ol' days
When our momma sang us to sleep but now we're stressed out"

"Stressed out" - twenty one pilots
Der Song hat einfach was. Ich kann gar nicht sagen, was es genau ist. Die Stimme des Sängers auf jeden Fall nicht^^ Aber der Beat, der hat einfach was, der Mix auf Rap in den Strophen und 'ner eingängigen Melodie im Refrain. Außerdem ist der Text auch cool :)

Stressed out

"Wenn du schläfst" - Max & Johann feat. Vincent Malin
 Bei dem Lied weiß ich, was mir gefällt :) Es ist einfach so schön, ein ganz ruhiges Lied mit einem megaschönen Text. Und vor allem in der Akustik Version wirkt es noch viel viel schöner, einfach nur mit der Gitarre <3 Es ist zwar ein Liebeslied, aber kein so dramatisches mit ganz viel Heulen und Schluchzen und Kitschen, sondern ganz echt und genau das finde ich an dem Song so toll.

Wenn du schläfst

"That's how you know" - Nico & Vinz ft. Kid Ink & Bebe Rexha
Nico und Vinz - das sagt euch was? Ja, genau, die hatten da doch mal ein Lied, "Am I wrong", daher kennt man die beiden aus dem Norden. Aber nachdem ich "That's how you know" gehört hab, hätte ich erstmal echt nicht an die beiden gedacht, weil es vom Stil anders ist und die Stimmen kamen mir auch nicht soo bekannt vor. Erst als die das im Radio dann gesagt haben,  wusste ich dann, vom wem der Song eigentlich ist. Und ich find ihn noch um einiges cooler als "Am I wrong", wenn ich ihn hör, hab ich gleich gute Laune :)

That's how you know

Montag, 22. Februar 2016


Wer suchet, der findet.

Wenn man nur lange genug sucht, findet man auch zwischen den größten Dornen etwas Schönes. Wie diese hübschen Blümlein hier :) Hoffen wir mal, dass das bedeutet, dass der Frühling bald kommt, denn ich kann's ehrlich gesagt kaum noch erwarten, dass die Sonne mal wieder etwas mehr scheint!

Freitag, 19. Februar 2016

All die verdammt perfekten Tage

Klappentext


Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke - das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann - ein witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden...

Meine Meinung


Zur Buchgestaltung
Das Buchcover ist schon ganz süß gemacht, man hat da einen Mond, der eigentlich ein rundes Stück Papier ist und zwei Silhouetten, ein Junge und ein Mädchen. Das Buch ist fast nur blau und weiß und sieht echt gut aus. Auf den Innenseiten des Umschlags ist eine Achterbahn, mit der auch wieder der Junge und das Mädchen fahren, was sich ein bisschen auf den Inhalt bezieht. Ich muss aber zugeben, dass ich die englische Ausgabe vom Aussehen her besser finde. Auch bei der ist der Hintergrund blau, aber der Titel ist auf Post-its geschrieben, was wirklich super zum Inhalt passt. Also die deutsche Ausgabe ist schon auch schön, nur eben nicht ganz so schön wie das Original :)

Zum Buch
Wie hat mir "All die verdammt perfekten Tage" gefallen? Das ist irgendwie eine ziemlich schwierige Frage. Überall wird das Buch mit den höchsten Tönen gelobt, es gibt fast keine schlechten Kritiken. Und trotzdem bin ich mir immer noch nicht sicher, wie ich das Buch fand. Keine Frage, das Buch ist gut! Es ist witzig, aber auch ernst, kein Null-Acht-Fünfzehn-Liebesroman, eher ein wenig ungewöhnlich. Es gibt echt einiges, was gut ist:
Zum Einen erzählt die Autorin die Geschichte aus zwei verschiedenen Sichtweisen, einmal aus der Finch- und dann noch aus der Violet- Perspektive. Und Jennifer Niven schafft es hier, dass man den Unterschied zwischen diesen beiden so verschiedenen Personen richtig merkt! Das hört sich jetzt vielleicht ganz selbstverständlich an, weil man natürlich den Unterschied zwischen zwei verschiedenen Personen merken muss, aber ganz so einfach ist das nicht. Ich habe auch schon Bücher gelesen, in denen die Personen, aus deren Sicht erzählt wurde, mehr oder weniger dieselben Gedanken hatten. Das macht die Autorin hier schonmal richtig. Dann zu den Sichtweisen an sich. Beide aus der Ich-Perspektive, was ich persönlich ja sehr mag und hier meiner Meinung nach auch sinnvoll ist, weil man so die Gedanken der Hauptpersonen besser nachvollziehen kann. Bei Violet weiß ich nicht so genau, ob ich sie denn mag. Sie ist ein wenig das nette, hübsche und beliebte Mädchen, dem etwas Schlimmes zugestoßen ist und sich nun vor allem und jedem zurückzieht. So, wie die Autorin sie und ihr Verhalten, ihre Gedanken beschreibt, ist das schon ganz logisch, doch trotzdem ist Violet für mich nicht unbedingt die sympathischste Person im Buch. Sie ist okay und - ganz wichtig - auch nicht nervig, aber mehr nicht. Finch hingegen finde ich total interessant und witzig. Er hat diese etwas (oder auch etwas mehr) verrückte Art, macht Dinge, die ganz und gar nicht gewöhnlich sind und trotzdem kommt das nicht komisch rüber, sondern echt. Bei ihm weiß man nie so wirklich, was er als nächstes anstellen wird.
Die Story an sich finde ich auch originell und interessant. Dass die beiden zusammen durch Indiana fahren, ungewöhnliche Orte besuchen und sich dabei näherkommen. Und letzteres nicht auf klischeehaft-kitschige Art, sondern und eher ein bisschen ungewöhnlich, aber auch süß. Es war total interessant zu erleben, was diese Reise mit den beiden macht, wie sie sich dadurch verändern...
Hört sich doch alles gut an, denkt ihr jetzt wahrscheinlich, das Buch scheint ja alles in allem wirklich toll zu sein. Wie schon gesagt, schlecht ist "All die verdammt perfekten Tage" auf keinen Fall, aber es hat mich doch nicht hundertpro überzeugen können. Einmal finde ich das Ende nicht gut, es passt einfach irgendwie nicht und hat mir nicht gefallen. Den Anfang des Buches fand ich super, das Ende nicht. Und zweitens hat es mich nicht so sehr berührt. Ich habe weder vor Lachen noch vor Trauer heulen können und das hätte ich von einem Buch, das als nächstes "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" gehandelt wird, dann doch erwartet.

Mein Fazit


"All die verdammt perfekten Tage" ist auf jeden Fall ein schönes Buch, das es sich zu lesen lohnt, wenn man mal einen nicht so ganz gewöhnlichen Jugendroman lesen möchte. Es ist schön und sehr süß geschrieben, mit interessanten Ideen und lustigen Momenten. Vor allem Finch finde ich klasse beschrieben, seine Sichtweise hat mir einfach besser gefallen :)
Trotzdem wird das Buch nicht zu einem meiner Lieblingsbücher aufsteigen, dafür hat es mich dann doch nicht ausreichend berührt. Trotzdem schafft es der Roman zu 4,5 von 5 Sternen

Montag, 15. Februar 2016

Es muss wohl an dir liegen

Klappentext


Mit ihren tizianroten Haaren und ihren Kurven ist Delia vielleicht nicht ganz der Model-Typ, aber dass Paul sie nach zehn Jahren gemeinsamen Glücks mit einer Studentin betrügt, trifft sie vollkommen unvorbereitet.Am Anfang glaubt sie, alles sei ihre Schuld. Doch dann erkennt Delia, dass die zerplatzten Seifenblasen von gestern die Chance auf das Glück von morgen bedeuten: Denn nun kann sie selbst entscheiden, wie sie die bunten Puzzleteile ihres zerfallenen Lebens neu zusammensetzt. Kurzerhand zieht sie zu ihrer besten Freundin Emma nach London und sucht sich einen neuen Job. Alles könnte gut werden. Wäre da nicht Adam, ein Skandalreporter und der härteste Konkurrent ihres neuen Arbeitgebers, der Delia das Berufsleben schwer macht. Und zu allem Übel setzt Paul auf einmal alle Hebel in Bewegung, um Delia zurückzugewinnen.

Meine Meinung


Zur Buchgestaltung
"Es muss wohl an dir liegen" von Mhairi McFarlane ist wieder megasüß gestaltet. Rosa und grüne Hügel, dazu eine einzelne grüne Wolke, an der eine Schaukel plus eine Fra darauf hängt. Unten, auf einem der rosa Hügel, steht ein Mann. Vom Stil her also genauso wie McFarlanes andere Romane aufgemacht und absolut passend zur Autorin :)
Was ich ja auch immer an ihren Büchern mag, ist, dass auf den Innenseiten des Umschlags immer etwas steht, das nicht unbedingt in der Geschichte vorkommt. Bei "Wir in drei Worten" sind es ein paar witzige Infos über Rachel und Ben, bei "Vielleicht mag ich dich morgen" leider nur ein paar Zitate aus dem Buch. Und hier? Cocktail-Rezepte! Da freu ich mich schon richtig drauf, einen davon mal auszuprobieren :p

Zum Buch
Ich war ja meeegaaa gespannt, wie das neue Buch von Mhairi McFarlane ist! Von "Wir in drei Worten" bin ich ein riesen Fan, "Vielleicht mag ich dich morgen" mag ich auch, ist aber eher so ein solider Roman. Aus Rezensionen hab ich rausgelesen, dass "Es muss wohl an dir liegen" wieder besser sein soll als der letzte und so konnte ich es kaum erwarten herauszufinden, was ich davon halten würde. 
Ich hab das Buch auch wirklich schnell gelesen, hatte immer wieder das Bedürfnis, mich mit dem Buch in der Hand aufs Sofa zu setzen und wollte wissen, wie es denn jetzt weitergeht. Aber irgendwie...hat mir trotzdem was gefehlt. Vielleicht waren es meine hohen Erwartungen, die dann nicht ganz so erfüllt wurden, wie ich es gehofft hatte, ich hatte mit einem Buch gerechnet, das mich umhauen würde, bei dem ich schon auf der ersten Seite laut loslachen müsste und das ein schönes, nicht allzu kitschiges Ende haben würde. Und da wurde ich eben ein wenig enttäuscht.
Am Anfang bin ich noch nicht so ganz in die Geschichte reingekommen, es dröppelt so vor sich hin und meiner Meinung nach sind die Gedanken von Delia viel zu sehr wie die von Rachel aus "Wir in drei Worten". Teilweise denken die beiden Protagonistinnen genau dasselbe! Das hat mich schon gestört, deswegen war ich über den Schauplatzwechsel - London!! - doch ganz froh, hier nimmt die Handlung durch die neuen Leute Fahrt auf. So langsam klebte ich dann auch an den Seiten, hab mich gefragt, wer gut und wer böse ist. Und musste ein ums andere Mal lachen! Genau das ist es, was ich am Schreibstil von Mhairi Mcfarlane so liebe, sie hat so eine lockere, witzige Art zu schreiben und ihre Charaktere darzustellen und das Ganze, ohne dass jemand lächerlich wirkt :)
Richtig gut fand ich auch, dass sich hier nicht alles so entwickelt, wie man es vielleicht erwarten würde, es gibt die ein oder andere Überraschung. Dazu muss ich sagen, ich liebe es, in einem Buch (oder auch einem Film) überrascht zu werden, dann habe ich immer das Bedürfnis zurückzublättern und zu schauen, was denn schon alles darauf hingedeutet hat, ich aber übersehen habe. Ich mag es nicht, wenn Autoren ihre Leser schon fast mit dem Zaunpfahl mit einem "Geheimnis" erschlagen, bis es dann 'überraschenderweise' gelüftet wird. Okay, aber weiter zu "Es muss wohl an dir liegen": Also, ein richtig guter Mittelteil, mit allem, was man sich wünschen kann. Und dann überschlagen sich die Ereignisse ein bisschen, alles geht so schnell und ist dann irgendwie auch vorhersehbar. Aber - und das muss man der Autorin wirklich zugute halten - es wird nie übertrieben kitschig. Vielleicht mal ein klein wenig Kitsch, aber es gibt keine Stelle, an der sie zu ihm oder er zu ihr sagt: "Du bist die Liebe meines Lebens, mit dir scheint die Zeit stillzustehen und es gibt nur noch uns beide auf der Welt!" Doch das kannte ich ja schon von Mhairi McFarlane, sie macht sowas zum Glück nicht, das kommt in anderen Romanen ja echt oft genug vor...
Was mir mega gut gefallen hat ist die Idee mit dem Comic. Delia hat ja ein Alter Ego, The Fox, zu der sie einen Comic zeichnet und ab und an (wie ich finde zu selten) findet man eine dieser Zeichnungen im Buch. Eine echt süße und originelle Idee, das hat nicht jedes Buch :)

Mein Fazit


Ganz allgemein kann ich sagen, dass mir das Buch gefallen hat. Die Geschichte ist schön, die Personen haben mich zum Lachen gebracht und es ist interessant. Zum Ende hin war es zwar ein bisschen vorhersehbar, aber in der Mitte wurde ich doch auch mal überrascht. "Es muss wohl an dir liegen" ist einfach ein schönes Buch, das man einfach mal entspannt lesen kann, ohne groß nachzudenken, ohne nonstop unter Spannung zu stehen, man kann einfach nur daliegen bzw dasitzen und lesen und dafür gibt es von mir 3,5 von 5 Sternen :)

Samstag, 13. Februar 2016

Tote Mädchen lügen nicht

Klappentext


Als Clay aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrecorder, drückt auf "Play" - und hört die Stimme von Hannah Baker.Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. 13 Gründe haben zu ihrem Selbstmord geführt, 13 Personen hatten ihren Anteil daran. Clay ist einer davon...

Meine Meinung


Zur Buchgestaltung
Das Cover ist schon echt cool. Ganz in rot gehalten, mit der schwarzen, abblätternden Schrift sieht es einfach toll aus und passt richtig gut zum Inhalt. Vor allem dann noch die schleimig hingemalten dreizehn Striche, die dir sagen wollen: Ja, 13 Leute sind schuld daran, dass ich tot bin! 

Zum Buch
Hier habe ich ja schon lange überlegt, es mir zu kaufen. Es muss schon Jahre her sein, dass ich das Bild des Buches hinten in einem anderen Buch von Jay Asher fand und mir dachte: "Hey, das hört sich doch interessant an!" Nur hab ich es mir nicht gleich gekauft. Das war wohl die Phase, in der ich lauter neue Fantasy- und Science-Fiction-Trilogien angefangen habe, da hatte ich dann doch nicht gaaanz so viel Zeit zum Lesen ;)
Irgendwann kam es dann auf meine Liste der Bücher, die ich mir mal kaufen wollte und als ich mal mit meiner Schwester im Hugendubel war und sie meinte, "Tote Mädchen lügen nicht" würde sich interessant anhören, habe ich gleich mal meinen Besitzanspruch geltend gemacht. Ich wollte das Buch haben, es hörte sich einfach zu gut an!
Gekauft hab ich das Buch dann ganz spontan. Ich hatte ein wenig Zeit und wie ich das öfter mache, hab ich mich in den Hugendubel gesetzt und gelesen. Und zwar dieses Buch. Ich wollte herausfinden, wie der Schreibstil ist und ob ich es mir wirklich mal kaufen sollte. Nach ein paar Seiten hab ich es weggelegt und sofort mitgenommen. Warum ich es weggelegt habe? Ich hatte gerade noch zu lesen und wusste, wenn ich hier einmal richtig anfangen würde, würde ich nicht so schnell wieder loskommen. Und ich hatte Recht. Gerade mal einen Tag hat es gebraucht, um das Buch zu lesen, ich konnte mich kaum davon loseisen, so spannend war es!
So, dann mal ein wenig zum Inhalt: Der Klappentext ist hier mal eine richtige Ausnahme und passt auch wirklich hundertpro zum Inhalt! Es wird hier nichts dazuerfunden oder irgendwas vorweggenommen, er beschreibt einfach nur richtig klasse, was man sich vom Buch erwarten kann.
Der Aufbau des Buches ist folgendermaßen: Statt Kapitel gibt es hier die einzelnen Kassetten, jede mit ihrer eigenen Geschichte. Man hört hier aber nicht bloß die Kassettten an, nein, man hört auch gleichzeitig Clays Gedanken. Es sind quasi zwei Handlungsstränge, die parallel verlaufen. Hannah erzählt von ihren Gründen für den Selbstmord, Clay hört es sich an, fragt sich, welche Rolle er dabei spielt, wird wütend, traurig, depressiv... Er hört sich die ganze Nacht Hannahs letzte Worte an ihn an und wandert dabei durch die Stadt, verfolgt die Geschichte, die ihm erzählt wird. Es ist richtig spannend und zwar von Anfang an. Nach den ersten paar Seiten legt er schon die erste Kassette ein und hört die Stimme eines toten Mädchens, die allen, die sich die Kassetten anhören eine Teilschuld an ihrem Selbstmord gibt. Als Leser ist man total gebannt, fragt sich genauso wie Clay, was denn die Gründe waren, was er damit zu tun hat, wann kommt welche Geschichte ans Tageslicht und vor allem: Wer sind die "Schuldigen"? Während Clay durch die Stadt läuft, begegnet er auch der ein oder anderen Person und irgendwie könnte jeder von ihnen auf den Kassetten sein. Ich hab richtig am Buch geklebt, bin kaum davon losgekommen, um diese Fragen beantworten zu können...
Was mich ein wenig gewundert hat, ist, dass dieses Mädchen, das sich selbst umgebracht hat, das beim Aufnehmen der Kassetten genau wusste, was sie machen wollte, so gar nicht wie ein Opfer wirkt. Natürlich, das ein oder anderen Mal fällt es ihr nicht gerade leicht, das alles zu erzählen, aber sie wirkt trotzdem so taff, macht ihre Witze und erzählt ihre Geschichte ungeschönt. Das ist etwas, das mich positiv überrascht hat.
Ich hab auch mal aus Neugier nach schlechten Rezensionen zu dem Buch geschaut (wirklich nur ein sehr kleiner Teil, der das Buch überhaupt nicht gemocht hat) und ich kann echt nicht verstehen, warum sie es nicht mochten. Klar, jeder hat seine eigene Meinung dazu und so, aber so oft wurde gemeckert, dass die Gründe ja total unzureichend für einen Selbstmord wären, deswegen würde sich im echten Leben nie und nimmer jemand umbringen!
Meiner Meinung nach ist es genau das, was im Buch eine große Rolle spielt. Es scheint so, als wären die Gründe nicht ausreichend für einen Selbstmord, als hätte niemand was Schlimmes getan, aber es sind oft Kleinigkeiten, die etwas Großes auslösen und jede der dreizehn Personen hat etwas Kleines getan, das eine große Reaktion ausgelöst hat und das alles zusammen hat dann zu einem Ergebnis geführt. 

Mein Fazit


Eigentlich ist das Buch eher ein Psychothriller für Jugendliche. Megaspannend, die Botschaft, dass auch Unwichtiges schwere Folgen haben kann und eine Idee, die wirklich wirklich gut ist. Ich konnte das Buch wirklich kaum aus der Hand legen, es hat mich echt umgehauen! Ich könnte jetzt auch gar nicht sagen, für wen genau das Buch etwas ist. Wahrscheinlich für jeden, denn obwohl es eher an Jugendliche gerichtet ist, ist das Thema total ernst und auch etwas für Erwachsene. Etwas, das man als Bücherfan lesen muss und das mehr als viele andere 5 von 5 Sternen verdient!

Freitag, 12. Februar 2016

Die Chroniken des Magnus Bane

Klappentext


Der schillernde Oberste Hexenmeister von Brooklyn hat ein ereignisreiches Leben hinter sich. Sei es die Französische Revolution in Paris oder der Börsencrash von New York - Magnus Bane war immer dabei und hatte seine funkensprühenden Finger im Spiel. Keine Frage, dass es dabei auch manchmal riskant wird. Wer ewig lebt, muss sich schließlich die Zeit vertreiben, und wenn ihm eine Situation doch mal zu heiß wird, hilft jederzeit der alles verhüllende Zauberglanz. 

Meine Meinung


Zur Buchgestaltung
Zur Gestaltung kann ich diesmal nicht so viel sagen, da ich das Buch von einer Cousine ausgeliehen habe - und das ohne den Umschlag! Im Internet findet man dann natürlich Bilder des (gesamten) Buches und man kann sehen, dass es gut zu der "Chroniken der Unterwelt"-Reihe passt, auf die es ja auch anspielt. Magnus Bane ist ja eine Nebenfigur da und weil er so toll ist und er auch schon sehr alt ist und damit viele Abenteuer erlebt hat, hat sich die Autorin anscheinend entschlossen, ihm ein ganzes Buch zu widmen.
Das Buch ist jedoch kein ganz normales Buch mit Kapiteln und so weiter, sondern ist in mehrere Kurzgeschichten unterteilt (wobei Kurzgeschichten nicht ganz stimmt, jede Geschichte an sich hat so 50/60 Seiten).

Zum Buch
Ganz allgemein: Ich mag das Buch. Gut, es fehlt ein bisschen an Spannung, aber dafür ist es witzig und ich mag Magnus, seinen ganz eigenen Humor und den Schreibstil, der Magnus irgendwie repräsentiert. Außerdem erfährt man hier einiges über Magnus' bisheriges Leben, was echt interessant ist, und wie es mit den Handlungen in City of Bones und Co. zusammenhängt. Andauernd kommen Charaktere vor, die man kennt :)
So, dann zu den einzelnen Geschichten: Die ersten fand ich noch nicht so gut, zwar schon interessant und witzig, aber sonst eher so lala. Mich hat es wohl einfach nicht so ganz interessiert, was Magnus in Peru oder während der Französischen Revolution gemacht hat, und es gibt hier auch so gut wie keine Verbindungen zu den "Chroniken der Unterwelt"-Büchern, die ich ja gelesen habe. Außerdem spielen diese Geschichten auch ein paar hundert Jahre in der Vergangenheit. Dann wird es langsam interessanter, Schattenjäger kommen ins Spiel, deren Nachnamen man vor allem kennt. Ist ja klar, dass hier Herondales besonders in den Vordergrund gerückt werden müssen und dass dieser eine unglaublich und überdurchschnittlich gut aussehen muss. Kann ja nichts ein, dass irgendein Vorfahr von Jace etwas anderes als toll aussieht :/
Es kommen auch Bezüge zur "Clockwork"-Reihe, die ich zwar nicht gelesen habe, was es aber für mich nicht uninteressanter zu lesen macht, da die Reihe ja anscheinend mit den "Chroniken" zusammenhängt. Auch Camille taucht das ein oder andere Mal in den Geschichten auf. Sie wird sogar überdurchschnittlich oft erwähnt, manches wird wirklich x-mal wiederholt und das nur, weil sie auch in den "Chroniken" vorkommt. Das hat mich dann schon auch genervt...
Am Ende sind dann Erzählungen, die direkt mit der aktuellen Handlung der "Chroniken der Unterwelt"-Reihe zusammenhängen. Also mehr oder weniger direkt. Zum Beispiel, der Krieg, der durch Valentin ausgelöst wurde (Hier kommt dann leider auch mal Clary vor, was mich schon wieder tierisch genervt hat, weil sie selbst als Kleinkind ja so besonders ist und sie ist auch klein für ihr Alter, was man ja bei Zweijährigen auch schon sagen kann. Ehrlich mal, ich bin auch sehr klein und war noch in der Grundschule ganz normal groß, was für ein Quatsch ist das bitte zu sagen, kleine Leute seien schon im Kleinkindalter klein?!). Und auch Alec kommt hier vor, was ich aber eigentlich ganz schön finde, weil es mega süß ist, zu erfahren, wie sich das mit ihm und Magnus eigentlich entwickelt hat :)
Meine absoluten Lieblingsgeschichte ist hier aber "Die Rettung Raphael Santiagos". Wer die "Chroniken" kennt, weiß natürlich, wer Raphael ist und der ein oder andere wird sich hier fragen, warum denn genau die Geschichte so toll sein soll. Ja, ich weiß, Raphael ist ein kleiner Arschloch-Vampir und nicht gerade einer von den Guten, aber ich mochte ihn schon immer irgendwie, vielleicht genau weil er nicht so meganett ist! Und in dieser einen Geschichte geht es eben nur um Raphael (und Magnus) und das Geplänkel zwischen den beiden ist herrlich, ich musste dauernd lachen, können die beiden nicht Clary und Jace ersetzen?^^ Nur als kleine Kostprobe ein Originalzitat Raphael über Magnus:
"Also bitte! Er zieht sich an wie ein Irrer, benimmt sich wie ein Narr und macht schlechtere Witze als der Typ, den die Leute jeden Samstag vor dem Dew Drop mit faulen Eiern bewerfen."
Ja, Raphael ist einfach toll xD
Noch ein kleiner Makel, der mir zum Buch einfällt: Dass das Buch in Kurzgeschichten unterteilt ist, finde ich ja ganz praktisch, aber irgendwie fehlen mir hier Kapitel, andauernd musste ich mir selbst Stellen suchen, an denen ich das Lesen unterbrechen konnte und die dann auch nicht ganz so gut zum Unterbrechen waren, einfach weil die Geschichten jeweils so lang sind. Das ist dann wieder nicht ganz so praktisch, aber ich bin auch einfach kein Fan von langen Kapiteln (und mit langen Kapiteln meine ich welche, die über 20 Seiten gehen).

Fazit


Und was halte ich jetzt von "Die Chroniken des Magnus Bane" von Cassandra Clare? Also alles in allem fand ich das Buch sehr interessant, es hat mir einige Background-Informationen gebracht und die Hauptperson war mir sehr viel sympathischer als gewisse Hauptpersonen aus anderen Büchern der Autorin (*hust* Clary und Jace *hust*). Wer also "Chroniken der Unterwelt" sehr mag oder aber ein Fan von Magnus Bane ist, sollte das Buch lesen, deswegen bekommt es von mir 3,5 von 5 Sternen :)

Donnerstag, 4. Februar 2016

Erster Trailer zu "Ein ganzes halbes Jahr"

Seit Monaten warte ich darauf, andauernd schaue ich danach und dann - sehr typisch -, wenn ich einmal nicht danach schaue, überrascht es mich:
Der Trailer zur Verfilmung von "Ein ganzes halbes Jahr" ist raus!
Der Film basiert auf dem Roman von Jojo Moyes, das mich wirklich geflasht hat und der Cast ist auch einfach toll. In den Hauptrollen Emilia Clarke (bekannt aus Game of Thrones und die wirklich perfekt zu Lou passt) und Sam Claflin (aus Panem und Love, Rosie, auch ein echt toller Schauspieler und passt auch zu Will).
Der Trailer verrät leider schon sehr viel, finde ich schade, dass sie so viel vorwegnehmen, da ist dann nicht mehr so gaanz viel Spannung (naja, ist ja eh ein Liebesfilm :) ), aaaber man erkennt schon, wie toll das Buch umgesetzt wurde. Andauernd fallen Sätze, die ich eins zu eins aus dem Buch kenne und bei jedem hab ich mich wieder gefreut. Meine Hoffnung in den Film ist riesig! Da kann ich es jetzt schon kaum erwarten, auch wenn der Film leider erst Ende Juni hier in die Kinos kommt...
Die Vorfreude ist jedenfalls riesengroß und bis der Film rauskommt, schau ich mir einfach den Trailer nochmal an und nochmal :D

Trailer "Ein ganzes halbes Jahr"