Mittwoch, 30. März 2016

Elfenkuss

Klappentext


Durchscheinend blau und weiß sind sie und erschreckend schön, die flügelartigen Blätter, die der 15-jährigen Laurel eines Morgens aus dem Rücken wachsen. Gemeinsam mit ihrem neuen Freund David versucht sie, herauszufinden, was mit ihr geschieht. Doch erst als sie in dem verwunschenen Wald hinter ihrem Elternhaus auf den faszinierenden Tamani trifft, erfährt sie die unglaubliche Wahrheit: Laurel ist eine Elfe, die als Kind zu den Menschen gesandt wurde, um das Tor nach Avalon zu beschützen. Als eine Bande mörderischer Orks die magische Elfenwelt bedroht, setzt Laurel alles daran, ihre Aufgabe zu erfüllen. 
Laurel weiß, egal wie der Kampf ausgeht, sie wird sich am Ende entscheiden müssen: zwischen ihrem Leben als Highschool-Mädchen und ihrer Bestimmung, vor allem aber zwischen dem attraktiven David und dem Frühlingselfen Tamani, dessen grüne Augen sie nicht mehr loslassen...

Meine Meinung


Zur Buchgestaltung
Das Cover des Buches sieht ganz hübsch aus. Das Gesicht im Hintergrund, das man wahrscheinlich als das von Laurel sehen kann, und die Flügel davor, die wirklich ganz nett aussehen und wenn man drüberfährt auch leicht erhaben sind. Ja, tatsächlich, das Cover mag ich schon fast, es passt gut zu einer Elfengeschichte - ist aber auch so ziemlich das einzig Gute, was ich am Buch finden konnte. Na ja, dazu gleich mehr...
Zur "inneren" Gestaltung: Die Schrift kommt mir riesig vor. Ich hab sie mit den Schriften anderer Jugendbücher verglichen und sie ist wirklich größer. Dazu kommt dann noch, dass die Seitenränder ziemlich groß sind. Kann schon sein, dass auch bei anderen Büchern viel Platz gelassen wird, aber die Kombination aus großer Schrift und viel Platz an den Rändern führt dazu, dass auf so einer Seite nicht wirklich viel steht und das Ganze an ein Kinderbuch erinnert. Fehlen nur noch ein paar Bildchen und schon wäre der Eindruck komplett^^

Zum Buch
Tja, wie schon gesagt, viel Gutes kann ich dem Buch ja nicht abgewinnen. Als ich das Buch jetzt noch einmal gelesen hab, musste ich ernsthaft an meinem früheren Ich zweifeln, denn wieso bitte hab ich mir diesen Schmus gekauft?! Ich bin eigentlich nicht so, dass ich Bücher total kritisiere. Ja, ich mecker gern mal an irgendwas rum, aber mir fällt im Moment kein schlechteres Buch ein als "Elfenkuss", das ich in den letzten Jahren gelesen habe.
Schon allein der Klappentext verheißt nichts Gutes. Nicht nur, dass er eigentlich schon die gesamte Geschichte verrät, es geht auch noch um Elfen und Orks und natürlich - wie auch anders - um ein Liebesdreieck! Ich hab nichts gegen Liebesdreiecke, ganz und gar nicht. In Panem finde ich es total in Ordnung und selbst bei Twilight - ja, bei Twilight! - ist es im Vergleich zu dem hier noch erträglich. Dass mich die Liebesgeschichte nervt, liegt zum großen Teil an Laurel selbst. Die perfekte kleine Laurel mit dem perfekten Aussehen, die immer das richtige sagt und macht und denkt und dazu noch eine Eins-A-Schülerin ist. Zum Einen total unglaubwürdig, dass jemand so perfekt ist, und zum anderen ist mir die olle Kuh einfach nur unsympathisch. Klein-Laurel ist nämlich unglaublich verwöhnt! Sie wurde bis zu ihrem 15 (!) Lebensjahr privat unterrichtet und wird jetzt dazu herabgewürdigt, in eine normale Schule mit normalen Menschen zu gehen, weswegen sie total rumheult. Dabei hat sie es meiner Meinung nach gar nicht so schlimm, weil gleich am Anfang ein, natürlich total attraktiver, Junge anspricht und mit ihr die Mittagspause verbringt. Ja, gaaaanz schlimm! Und was Laurel dann manchmal in Gedanken so ablässt oder sogar sagt! "Was sollte man sonst von einem Jungen wollen?"?!? Ist etwas anderes als eine Beziehung mit einem Jungen wirklich so abwegig? Vielleicht schwieriger, ja, aber man kann als Mädchen mit einem Jungen tatsächlich auch befreundet sein. Und "Meine Familie ist zu sehr von mir abhängig." - ähm, ja, das Mädchen bildet sich schon verdammt viel auf sich ein, um sowas zu sagen...
Also ja, hier kommt mein Hauptfiguren-Syndrom wieder mal zum Vorschein, ich kann diese perfekten Protagonisten einfach nicht abhaben.
Was ich ja auch lächerlich finde: Elfen im Allgemeinen sind ja perfekt, sie sind komplett symmetrisch und genau das macht sie ja ach so attraktiv und toll und perfekt. Liebe Frau Autorin, schonmal was davon gehört, dass kleine Macken einen Menschen liebenswert und schön machen? Da wird meiner Meinung nach ein vollkommen falsches Bild vermittelt! Und mal ganz ehrlich, einen alten Mann mit symmetrischen Falten stelle ich mir nicht attraktiv sondern verdammt gruselig vor^^
Dann werden in der Geschichte auch noch alle mögliche Klischees ausgespielt. Wie schon gesagt ist Laurel zu toll um wahr zu sein und denkt natürlich immer zuerst an die anderen. Die Charaktere geben klischeehafte Sätze von sich, wie aus schlechten Filmen abgeschaut. Was ich aber am schlimmsten finde, ist der Kampf von Gut und Böse, um den es in der Geschichte so ein bisschen am Rande geht. Denn die Guten sind hier absolut gut und unglaublich attraktiv, was sie wahrscheinlich erst so gut macht, und die Bösen sind gleich abgrundtief böse und hässlich. Was ist mit verschiedenen Facetten einer Person? Wo bleiben die Grauzonen, von denen man nicht weiß, was man davon halten soll, eine Geschichte jedoch erst so interessant machen? Ich finde nicht, dass bei diesem Schwarz und Weiß, das die Autorin ihren Lesern auftischt, noch viel Kreativität zu finden ist. Die Charaktere sind nämlich so vielseitig wie ein Blatt Papier.
So, zu guter Letzt hat mir auch der Schreibstil von Aprilynne Pike nicht gefallen. Das Buch ist ja aus der Sicht der 15-jährigen Laurel geschrieben, da könnte man doch erwarten, dass der Schreibstil auch an eine 15-Jährige erinnert, oder? Tut er überhaupt nicht. Beschreibungen, die mir vorkommen, als würden sie sich seitenlang hinziehen und Gedanken, die nicht zum Kopf eines Teenagers passen. Und die Dialoge klingen teilweise so gestelzt und auswendig gelernt, dass ich kotzen könnte! Niemand rede im echten Leben so miteinander, sorry, das muss mal gesagt sein. Dazu kommt, dass man wegen der Ich-Perspektive doch eigentlich mit Laurel mitfühlen sollte, die erlebt auch einiges, wo mit mitfühlen könnte. Könnte! Ich saß teilweise da, hab mir das durchgelesen und ein paar Seiten später wird dann mal erwähnt, wie aufgeregt Laurel doch war. Und ich saß da und dachte mir "Ach ja, wie interessant, Laurel war aufgeregt. Sorry, das hab ich dann wohl verpasst." Ehrlich, so kalt hat mich ein Buch schon lange nicht gelassen! Meiner Meinung nach hat die Autorin kein Talent, Gefühle rüberzubringen oder Action, noch ist ihr Schreibstil interessant oder macht auf die weitere Geschichte neugierig. Hört sich jetzt vielleicht gemein und grausam an, aber das ist meine persönliche Meinung: Aprilynne Pike mag sich vielleicht schon seit ihrer Kindheit Elfengeschichten ausdenken und hat sogar kreatives Schreiben studiert, aber das macht sie für mich noch lange nicht zu einer guten Autorin. Die Idee, die hinter den Elfen steckt, die sie da erschafft, ist zwar ganz nett und vielleicht sogar mal was Neues, aber das Schreiben hätte sie lassen sollen.

Mein Fazit


So jetzt hab ich mich lang und breit über das Buch ausgelassen...Was kann man kurz darüber sagen?
Meiner Meinung nach ist das Bucht nicht lesenswert. Vielleicht, wenn man zwölf Jahre alt ist und Elfengeschichten mit viel Kitsch und Klischees mag, dann könnte es sein, dass man die Geschichte mag. Oder wie ich gerade einfach die Zeit dazu hat und sich so richtigen Schmarrn reinziehen will, über den man gut ablästern kann. Ansonsten eher nein. Dafür ist die Geschichte einfach zu klischeehaft, der Schreibstil zu uninteressant. Lasst lieber die Finger davon. 1 von 1 Stern.

Montag, 28. März 2016

Das höre ich im...März

"Long live the heart, long live the soul, that knows what it wants
That piece you can find, that part is the hole, it never lets go"

"The Heart" - Needtobreathe
Den Song hab ich zum ersten Mal beim Serienfinale von "Hart of Dixie" gehört und bin dann tagelang herumgelaufen, immer mit dem Lied im Ohr und hab ihn auch oft vor mich hin gesummt. Also ein echter Ohrwurm - und zwar kein schlechter! "The Heart" ist ein superschöner Country-Song, mit einer Melodie, die einem einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen kann und mich zum lächeln quasi zwingt :D

The Heart

"Weathered" - Jack Garratt
Ein Lied, das einen irgendwie ganz ruhig macht. Man kann dazu nicht tanzen und herumspringen, am besten legt man sich hin, schließt die Augen und genießt einfach... Da bin ich echt froh, dass eine Tante von mir mich den Song mal hat hören lassen, sonst hätte ich es wahrscheinlich nicht gehört. Der Sänger hat eine wirklich schöne Stimme und dazu der Text und die Melodie...einfach richtig schön!

Weathered

"Hell" - Jordan Max
So, auch das letzte Lied ist von einem mir davor noch unbekannten Musiker, von den drei hier würde ich behaupten ist Jordan Max der Unbekannteste. Seine Stimme ist aber auf jeden Fall total klasse, mit einem Tick Rauheit, wie ich es mag :) Deswegen hab ich mich auch auf große Song-Suche begeben, als ich "Hell" das erste Mal im Trailer der 5. Staffel von Game of Thrones gehört hab. Denn natürlich stand in der Beschreibung nicht, welches Lied da im Hintergrund lief und ich hab gemerkt, dass ich den Text nicht halb so gut verstanden hatte, wie ich dachte oder dass Websites, bei denen man Songs mithilfe von Textstücken suchen kann, nicht wirklich viel bringen. Gefunden hab ich den Titel und Interpreten letztendlich in der Beschreibung des englischen Trailers :p

Hell

Sonntag, 27. März 2016

Elfen-Reihe von Aprilynne Pike


So, jetzt werde ich mal wieder eine ganze Reihe rezensieren, diesmal die Elfen-Reihe von Aprilynne Pike. Es sind eigentlich vier Büchern, nur hab ich mir den letzten nicht gekauft, leihe ihn mir nur aus - so toll ist die Reihe nämlich nicht, dass mein Bücherehrgeiz mir sagt, ich müsse alle Teile selbst besitzen :p
Wie ich zu der Reihe gekommen bin, ist ja schon eine ganz witzige Geschichte. Es ist jetzt wirklich schon Jahre her, dass ich im Hugendubel stand und mir überlegte, eine neue Reihe anzufangen. In der Abteilung Fantasy und Science Fiction für Jugendliche bin ich herumgelaufen und hab mir verschiedene Bücher angesehen, bis ich nur noch zwei zur Auswahl hatte. "Elfenkuss" und "Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele". Nein, ich hab mich nicht für die Elfen entschieden, das wär wirklich traurig! Nach einigem Hin- und Herüberlegen fand ich Panem doch interessanter und hab mir das Buch gekauft, hab es gelesen und es wurde prompt zu meinem Lieblingsbuch. Erst eine Zeit lang später, natürlich wieder im Hugendubel, habe ich auch "Elfenkuss" gekauft, war davon aber längst nicht so begeistert. Ich frage mich bis heute, ob nicht, hätte ich mich erst anders entschieden, nicht "Elfenkuss" mein Lieblingsbuch geworden wäre...Also zumindest so lange, bis ich Panem gelesen hätte :p

Freitag, 25. März 2016

Die Selbstvergessenen

Klappentext


Die 16-Jährige Sofia Wilden hat in ihrem Leben schon einige Dummheiten begangen - das aber bisher nie bedauert. Kein Wunder, dass die Schülerin mit der chronisch großen Klappe entsetzt ist, als ihre überforderte Mutter sie auf ein Internat für Problemkinder verbannt.
Dort ist Sofia nicht nur von ihrer Zwillingsschwester Mila getrennt, sie ist auch das einzige normale Mädchen zwischen zweihundert wunderschönen, aber seltsam teilnahmslosen Schülern. Schnell rutscht sie in die Außenseiterrolle.
Zu allem Überfluss verliebt sie sich auch noch unsterblich in einen Adonis mit leuchtend grünen Augen. Doch dass er Teil eines hässlichen Spiels ist, das hinter der makellosen Fassade der Schule vor sich geht, versteht sie erst, als es schon beinahe zu spät ist...

Meine Meinung


Zur Buchgestaltung
Das Cover finde ich ganz solide gemacht. Weder schlecht, aber auch nicht besonders toll und auffällig. Das Schloss unten passt, finde ich, aber das Gesicht? Wieso muss inzwischen auf jedem Fantasy- bzw. Science-Fiction-Roman ein Gesicht auftauchen? Ansonsten passt das eher farblose Cover gut zur Stimmung,d ie im Buch rübergebracht wird :)
Was auch noch so ein bisschen was Besonderes bei der Buchgestaltung von "Die Selbstvergessenen" ist, sind die Kapitelanfänge. Der Name des Kapitels steht jeweils auf einer einzelnen Seite, immer auf einer etwas dunkleren Seite und mit dem kleinen Bild des Schlosses. Plus noch ein Zitat aus einem Song oder einfach von einer berühmten Person, was zum Inhalt des Kapitels passt. Finde ich ganz schön die Idee, auch, weil man am geschlossenen Buch so erkennen kann, wo die Kapitel jeweils anfangen beziehungsweise aufhören :p

Zum Buch
Ich fand es ja doppelt interessant, das Buch zu lesen. Warum? Na ja, zum Einen hört sich der Inhalt nicht schlecht an, zwar ein bisschen wie das, was gerade sehr viel in dem Genre zu lesen ist, aber auf jeden Fall interessant. Aber vor allem wegen der Autorin, Anna Palm, inzwischen gerade mal 20 Jahre alt und als sie das Buch herausgebracht hat 16 oder 17. Aus Deutschland! Ich kenn ja nicht viele Autoren, die im selben Jahr geboren sind wie ich und schon erfolgreich mit dem sind, was sie tun. War ja klar, dass ich da echt neugierig war, was so jemand dann aufs Papier bringt :)
Der Prolog lässt ja schonmal eine düstere Stimmung aufkommen, man sieht ein mal im Roman das ganze aus der Sicht eines Jungen, sonst ja immer aus Sofias Sichtweise, und es hört ziemlich abrupt auf, sodass man sich automatisch fragt, was da jetzt passiert ist. Da will man glatt weiterlesen. Bis man herausfindet, was im Internat Hellenwald abgeht, dauert es natürlich eine Weile. Erst einmal lernt man die Charaktere kennen und dann kommt Sofia ins Internat. Dadurch, dass die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Sofia geschrieben  ist, kommen ihre Gefühle ziemlich gut rüber. Ihre Denkweise ist humorvoll und eckig, nicht so nett wie von Hauptpersonen, die ich aus anderen Büchern kenne. Außerdem ist das Buch leicht umgangssprachlich geschrieben, was es noch schöner lesbar macht. Dass dann aber fast alle der 'normalen' Jugendlichen andauernd so ein Deutsch-Englisch-Mischmasch von sich geben müssen, finde ich doch unnötig. Klar, manche denglischen Wörter sind inzwischen kaum noch wegzudenken, so ziemlich jeder sagt sie, aber ganze Sätze und so oft? Ich red nicht so viel Englisch, mein Bruder, der in dem Alter ist, redet nicht so viel Englisch und deswegen find ich das ein bisschen übertrieben. Ansonsten mag ich Sofia eigentlich vom Charakter her. Wie schon gesagt, ist sie keine dieser zugeschliffenen Protagonistinnen und es macht Spaß, die Geschichte aus ihrer Sicht zu hören. Okay, die Ausraster, die sie am Anfang vom Buch hat, sind meiner Meinung nach ein bisschen krass, da war es ein bisschen zu viel des Guten oder besser, des Rebellischen und Aufsässigen, aber ansonsten wirkt sie wie ein ziemlich normaler Teenager, wirkt schön echt. Vor allem, als ihre Selbstzweifel hochkommen, so als 'hässliches Entlein' zwischen lauter wunderschönen Jugendlichen. Überhaupt bringt die Autorin da die Stimmung super rüber. Diese ganzen meganetten und einfach nur perfekten Schüler im Internat und Sofia dazwischen, die sich dort einsam vorkommt, das passt einfach. Leider gibt's aber auch hier so die typischen Stellen im Buch, bei denen ich nur meinen Kopf schütteln will. Als Sofia zum ersten Mal auf Sam trifft und ihn sofort anhimmelt und verliebt ist, weil er ja soooo toll aussieht? Wie oberflächlich ist das denn?! Gut, das Ganze wird ein bisschen gerettet, weil Sofia selbst ein bisschen kritisch darüber nachdenkt, aber ich find's trotzdem übertrieben. Zum Ende hin werden dann auch noch ein paar klischeehafte Sprüche ausgepackt, die man schon aus tausend Büchern und Filmen kennt und ich finde, das hat das Buch eigentlich gar nicht nötig, es ist nämlich eigentlich ziemlich klischeefrei. Die Geschichte ist trotzdem spannend und so und man wird als Leser auch das ein oder andere Mal überrascht, aber ich finde es einfach schade. Und ein Happy End darf natürlich auch nicht fehlen. Da weiß ich ja gar nicht, was ich von halten soll. Einerseits fand ich's ganz lustig, andererseits auch wieder dämlich, aber mehr will ich da nicht verraten.
So, ansonsten gibt es zum Buch nicht viel zu sagen. Außer vielleicht, dass es schon komisch ist, wie die Leute Handys von Nokia, Motorola und Sony Ericsson haben, obwohl die Geschichte 2010 oder 2011 spielt. Wo sind Apple und Samsung? Wo die ganzen anderen Marken, die man viel eher mal kauft als Nokia?! Und: Der Assi-Kerl, der Kevin heißt? So ein Klischee^^

Mein Fazit


Insgesamt ist "Die Selbstvergessenen" von Anna Palm schon ein ziemlich guter Roman. Schön leicht zu lesen, mit Humor, einer Hauptperson, die einem nicht dauernd auf die Nerven geht. Nur dass manchmal dann doch die Klischees zum Vorschein kommen, finde ich echt schade. Aber na ja, gibt ja Bücher, in denen das schlimmer ist...Ich find's einfach nur krass, dass eine 17-Jährige so etwas auf die Beine gestellt hat. Eine durchaus echt wirkende Protagonistin und eine Handlung, die für einen Science-Fiction-Roman nicht so abgedreht und aus dem Nichts gezogen wirkt - wirklich Respekt an Anna Palm! Dafür gibt es 3,5 von 5 Sternen von mir.

Dienstag, 22. März 2016

A Game of Thrones

Klappentext


In an land where summers can last decades an winters a lifetime, trouble is brewing. The cold is returning, and in the frozen wastes to the North of Winterfell, sinister and supernatural forces are massing beyond the kingdom's protective Wall. At the center of the conflict lie the Starks of Winterfell, a family as harsh and unyielding as the land they werde born to. Sweeping from a land of brutal cold to a distant summertime kingdom of epicurean plenty, here is a tale of lords and ladies, soldiers and sorcerers, assassins and bastards, who came together in a time of grim omens. Amid plots and counterplots, tragedy and betrayal, victory and terror, the fate of the Starks, their allies, and their enemies hangs perilously in the balance, as each endeavors to win that deadliest of conflicts: the game of thrones.

Meine Meinung


Zur Buchgestaltung
Das Buch ist ganz schlicht gestaltet, was ich aber gar nicht so schlimm finde. Man sieht einen Teil eines Schwertes, der Hintergrund ist blau. Meiner Meinung nach passt das schön zum Buch an sich, es hat was Mittelalterliches. Auf den ersten paar Seiten findet man dann ein paar Lobpreisungen zu "A Game of Thrones" und noch zwei Karten von Westeros, dem Ort, an dem die Geschichte spielt. Mag ich ja wirklich gerne, wenn Karten dabei sind, also vor allem bei Schauplätzen, die es nicht wirklich gibt, dann weiß man trotzdem immer, wo man gerade ist :)
Auch sehr cool: Auf den letzten Seiten, im Anhang, sind die wichtigsten Familienhäuser aufgelistet, mit all den wichtigen Personen. Das ist vor allem bei Game of Thrones echt sinnvoll, denn es gibt viele, viele Personen und wenn man gerade mal vergessen haben sollte, wer jemand ist, kann man das nachlesen. 
"A Game of Thrones" ist richtig dick, 800 Seiten, und dabei ist es noch eins der 'dünneren' Bücher der Reihe! Das sieht man dem Buch jedoch nicht wirklich an, es ist klein und handlich. Wie sie so viele Seiten in so ein kleines Buch gepackt haben? Das merkt man sofort, wenn man das Buch aufschlägt. Die Seiten sind verdammt dünn und dann auch noch in kleiner Schrift eng beschrieben. Ist vielleicht ein kleines Makel, aber mich hat's beim Lesen nicht so gestört.

Zum Buch
Es gibt bestimmt schon viel zu viele Rezensionen zu dem Buch oder auch zu der Serie und viele sind bestimmt schon total genervt, dass jeder die Reihe so hypt. Ich werd jetzt trotzdem mal noch meinen Senf dazugeben, einfach weil die Bücher inzwischen Klassiker in ihrem Genre sind, kaum noch wegzudenken. Die Story ist sehr umfassend, schon allein wegen der vielen Sichtweisen, aus denen erzählt wird, nämlich 8 Stück.  Das sind Eddard Stark, seine Frau Catelyn, seine Kinder Sansa, Arya und Bran und sein Bastardsohn Jon. Außerdem Tyrion Lannister und Daenerys Targaryen. Für die, die noch nicht wissen, was Game of Thrones eigentlich ist: 
Eddard Stark, Lord von Winterfell im Norden des Königreiches Westeros, wird von seinem König und Freund Robert Baratheon, in die Hauptstadt King's Landing berufen, um ihm dort als Hand des Königs (also der engste Berater des Königs) zu dienen, nachdem die alte Hand ums Leben kam. Mit einem Teil seiner Familie reist Eddard also in den Süden, doch dort warten Intrigen und Verrat auf ihn und ein Machtkampf mit einer weiteren mächtigen Familie, den Lannisters. Im Norden, an der mauer, hat man derweil mit anderen Problemen zu kämpfen. Die Wildlinge drohen in Westeros einzufallen und außerdem regt sich eine Macht, vond er man glaubte, die sei längst ausgestorben. Jenseits der Meerenge lebt Daenerys Targaryen, die Tochter eines früheren Königs, der ermordet wurde, und wartet darauf, in ihre Heimat Westeros zurückkehren und dort ihren rechtmäßigen Platz als Prinzessin einnehmen zu können. 
Puh, also selbst die Kurzzusammenfassung ist ganz schön kompliziert. Nichtsdestotrotz ist die Geschichte richtig spannend. Am Anfang hat man noch fast alle der Hauptcharaktere auf einen Haufen, dann dröselt sich das Ganze langsam auf und allein die Frage, wann die Sichtweisen wieder aufeinander treffen werden, fesselt einen. Es ist wirklich unglaublich, was der Autor sich alles ausgedacht hat. Die ganzen Orte und Charaktere, die Sagen und Legenden, einfach die ganze Geschichte. 
Das Einzige, was ich ein bisschen kritisieren kann, ist, dass man teilweise echt lange warten muss, bis die Geschichte einer Person weitererzählt wird, teilweise hört man über 100 Seiten nichts mehr von einem Charakter, auch wenn das letzte Kapitel mit einem kleinen Cliffhanger geendet hat. Na ja, das macht dann auch wieder ein bisschen Spannung aus...

Mein Fazit


Für Fantasyfans, die auch nichts gegen ein bisschen Mittelalterfeeling haben, ist "A Game of Thrones" auf jeden Fall empfehlenswert! Der Autor hat wirklich jede Menge Ideenreichtum bewiesen, heckt interessante Intrigen aus und macht so das Buch einmalig spannend. Es ist vielleicht etwas kompliziert und es gibt eeeiiiinige Charaktere, deren Namen man sich merken sollte, aber zur Not kann man das im Anhang nachschauen ;) Alles in allem wird die Reihe völlig zurecht gehypt.

Montag, 14. März 2016

"Game of Thrones" Trailer

Ich weiß, ich weiß, die fünfte Staffel Game of Thrones ist schon im Fernsehen gelaufen und wieso schreib ich jetzt darüber, dass ein Trailer draußen ist...
Tja, weil die Staffel am Donnerstag auf DVD rauskommt und ich schon richtig gespannt bin, wie es weitergeht in den Sieben Königslanden mit all den tollen von George R.R. Martin ausgedachten Charakteren, denn ich bin wohl der einige Riesenfan der Serie, der noch nicht weiß, wie es nach Staffel 4 weitergeht. Ich kaufe mir nämlich am liebsten die DVD und schau mir die Serie erst dann an, dann kann ich selbst bestimmen, wann ich mir die Folgen anschaue und wie viele, heißt, ich kann sie theoretisch auch alle auf einmal suchten^^
Na ja, jedenfalls habe ich mir heute mal einen Trailer angeschaut, um ein bisschen die Vorfreude zu schüren, auch wenn davon eigentlich schon eine ganze Menge da ist. Und der Trailer verspricht nur Sensationelles! Aber mal ehrlich, was anderes kann man von Game of Thrones sowieso nicht erwarten.

Trailer Staffel 5
(Achtung, Anschauen nur auf eigene Gefahr! Wer noch nicht mit Staffel 4 durch ist, sollte sich den Trailer natürlich nicht ansehen, sonst spoilert man sich.)

Montag, 7. März 2016

Marvel-Filme der nächsten paar Jahre

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In den letzten Jahren hat Marvel richtig groß aufgefahren mit seinen Superheldenfilmen. Es gibt die X-Men, Hulk, Iron Man, Thor, Fantastic Four, Spider Man...Und was kommt als nächstes? Ich hab mal ein bisschen recherchiert und folgendes rausgefunden:

2016

Das Jahr hat schon echt gut angefangen, denn "Deadpool" beehrt die Kinos seit Februar mit seiner Anwesenheit^^ Ich war da natürlich auch gleich im Kino und kann nur sagen, der Film gehört definitiv zu den besten Filmen, die ich bis jetzt von Marvel gesehen habe, wenn er nicht sogar der beste ist! Also echt gut für uns, dass Ryan Reynolds es endlich geschafft hat "Deadpool" in die Kinos zu bekommen :)
Es ist aber noch nicht vorbei mit den Superhelden dieses Jahr. Schon im Mai geht es mit dem letzten Captain America Film weiter und zwar "Civil War". Ich bin ja nicht unbedingt der größte Fan von unserem ach so rechtschaffenen Steve Rogers, aber bei dem Teil überleg ich mir trotzdem, ob ich ihn mir nicht ansehen sollte. Na ja, ansehen werd ich ihn mir auf jeden Fall, aber im Kino. Denn Captain America ist zwar die Hauptperson hier, aber es kommt das halbe Team aus Avengers zusammen, um sich gegenseitig zu bekämpfen, was mir trotz Trailer noch ein bisschen seltsam vorkommt, aber na gut, sollen die mal machen, solange Iron Man alias Tony Stark mit dabei ist, kann es gar nicht so schlecht werden ;)
Ebenfalls im Mai startet "X-Men: Apocalypse" in den deutschen Kinos, ein Film der schon länger auf meiner 'Will ich sehen'-Liste vermerkt habe! Die neuen X-Men-Teile finde ich persönlich sowieso besser als die alten, was wahrscheinlich daran liegt, dass ich Wolverines Getue von wegen er sei ja so eine tolle Hauptperson nicht abhaben kann...Da sind die neuen, in denen Wolverine nur ein bisschen vorkommt, doch besser :D Der dritte Teil der neuen Filme, die in der Vergangenheit spielen (irgendwie ein bisschen kompliziert^^) hat wieder den Cast der vorherigen Filme, den ich ja echt klasse finde! Dieses Mal mit dabei sind ja auch noch ein paar jüngere Schauspieler, unter anderem Sophie Turner, die man als Sansa Stark aus Game of Thrones kennt und die junge Jean Grey spielen wird. Man kann also gespannt sein.
Und damit ist das Marvel-Film-Jahr immer noch nicht geschafft! Im Oktober soll "Gambit" starten, eine weitere X-Men-Origin-Story über - wer hätte es gedacht - Gambit, der schon im ersten Wolverine-Origin zu sehen war. Bis jetzt ist noch kaum etwas über den Film bekannt, es gibt keine Trailer und so weiter, aber Channing Tatum wird wohl als Gambit zu sehen sein. 
Der letzte Film des Jahres - auch im Oktober - ist "Dr. Strange", in dem es um den brillanten Stephen Strange geht, der sich nach einem Unfall mit Magie und Paralleluniversen beschäftigt. Hier sind wieder ein Haufen bekannter Schauspieler zu sehen, allen voran Benedict Cumberbatch.

2017

Neues Jahr, neue Filme. Im März kommt "Wolverine 3" in die Kinos, ein weiterer Origin zum Mann mit den Wolfsklauen. Um was es genau geht, weiß ich nicht, aber da ich schon die vorherigen Wolverine-Filme nicht angeschaut habe, weil sie mich einfach nicht interessiert haben, und mir Wolverine ehrlich gesagt unsympathisch ist, werde ich mir den Film auch nicht ansehen :p
Einen Monat später, im April, geht's weiter mit "Guardians of the Galaxy Vol. 2" und nach dem coolen ersten Teil bin ich mir sicher, dass der Teil auch wieder richtig gut wird, auch wenn ich keine Ahnung habe, um was es da gehen wird. Schon allein der Cast und die witzige Truppe, um die es im Film geht, sind Grund genug sich den Film anzusehen. Und die Musik natürlich ;)
Im Juli sollte eigentlich der zweite Teil des neuen "Fantastic Four" herauskommen, aaaaber da bin ich mir nicht sicher, ob das noch aktuell ist, weil der erste Teil ja nicht so dolle war und dementsprechend nicht viel eingespielt hat. Also kann sein, dass der Film gecancelled wurde. Stattdessen soll ja Deadpool fortgesetzt werden, also wer weiß, vielleicht läuft der dann schon 2017? Mal sehen, mal sehen...
Genug andere Filme sind aber am Start, zum Beispiel ebenfalls im Juli ein neuer "Spider Man: Reboot" wieder mit komplett neuem Cast, soweit ich weiß, aber auf jeden Fall mit einem neuen Peter Parker. Warum Spider Man nun zum dritten Mal gestartet wird? Keine Ahnung. Die vorherigen Filme sind weder veraltet noch hatten sie schlechte Einspielergebnisse, könnte sein, dass die bisherigen Hauptdarsteller als zu alt angesehen wurde. Was ich einerseits verstehen kann, weil Peter ja eigentlich noch echt jung war, aber ich fand Andrew Garfield in der Rolle so gut! Na ja, dem Neuen einfach mal 'ne Chance geben, vielleicht ist der Film auch eine positive Überraschung.
Was steht sonst noch im Jahre 2017 an? Der letzte Teil von Thor, "Thor 3: Ragnarok". Da freu ich mich ja schon riesig drauf und zwar einmal, weil ich Thor ganz okay finde, aber vor allem, weil man darauf hoffen kann, dass Loki wieder dabei ist! Um was es genau geht, steht noch nicht fest, aber anscheinend ist auch Hulk mit von der Partie. Scheint so, als müssten Thor und Hulk ihre eigene kleine Party schmeißen, nachdem der Rest der Avengers-Crew nicht mit in "Civil War" hat spielen lassen^^

2018

Es fängt an im Februar, mit "Black Panther", der ja auch einen Auftritt in "Captain America: Civil War" haben wird. Anscheinend ist die Fangemeinde total begeistert, dass Black Panther einen eigenen Film bekommt, ich hab ja noch nichts von ihm gehört, aber mal sehen. Wenn der erste Trailer herauskommt, kann man vielleicht mehr sagen.
Endlich, endlich, endlich!! Im April kommt der letzte Teil der Avengers-Reihe in die Kinos! Oder...wirklich der letzte Teil? Nein, doch nicht, denn "The Avengers: Infinity War", in dem es um die Suche und den Kampf um die Infinity-Gems der Avengers mit Thanos geht, wird in zwei teile gesplittet. Warum dieser neue Trend jetzt auch bei Marvel Einzug hält? Fragt mich nicht... Vielleicht sollte ich mich einfach freuen, dass mehr von den Avengers zu sehen sein wird, als wenn es nur einen Teil gäbe. Dann gilt es nur noch zu hoffen, dass die Avengers an sich cool bleiben, denn es ist noch nicht sicher, wer vom alten Team dabei sein wird. Anscheinend soll Ant Man mit von der Partie sein, aber ich hätte eigentlich gern das alte Team beibehalten, das hat doch schön gepasst...
So, nachdem Ant Man vielleicht auch die Avengers aufmischt, bekommt er gleich noch einen Film, "Ant Man and the Wasp", der im Juli erscheint. Ich hab ehrlich gesagt noch nicht mal den ersten Teil gesehen, aber der soll gut sein und dann gibt es auch noch einen zweiten Teil, also mal sehen, vielleicht ist das ja doch ganz interessant, auch wenn ich es etwas seltsam finde...Wird das etwa ein Mikrokampf?

2019

Der erste Superheldenfilm im Jahr 2019 ist...ein Superheldinnenfilm! "Captain Marvel" kommt im März in die Kinos und ist der erste Film von Marvel, in dem eine Frau die Hauptperson ist! Schon krass, dass das so lange gedauert hat...
Im April kommt dann der zweite Teil des vorerst letzten Teils der Avengers heraus und im Juli erscheint "Inhumans", noch ein Team von Superhelden, diesmal Mutanten. Da kann man ja gespannt sein, was diese Truppe machen darf...

2020

Für das Jahr 2020 ist bis jetzt nur ein neuer "Green Lantern" angekündigt. Nachdem der Film von und mit Ryan Reynolds eher ein Flop war, dachten sich die Leute von Marvel wohl, dass sie es auch mit diesem Superhelden nochmal versuchen, ihm noch eine Chance geben. 


Gut, das war dann auch "schon" Marvels Planung für die nächsten Jahre. Ich bin jedenfalls gespannt, es sind ja einige interessante Filme dabei :)

Dienstag, 1. März 2016

Serienfinale von "Hart of Dixie"

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Gestern ist eine meiner momentanen Lieblingsserien zu Ende gegangen. Nach vier Staffeln, in denen Dr. Zoe Hart, eigentlich aus New York, in der Kleinstadt Bluebell in Alabama Fuß fassen muss, um ihren Ruf als Ärztin kämpft und sich noch dazu in einem Liebesdreieck befindet, sind jetzt vorbei. Ich war von der ersten Folge an ziemlich begeistert. Klar, die Serie ist manchmal echt übertrieben und es laufen fast ausnahmslos megaattraktive Leute herum, aber das machen die Charaktere, die coole Musik und die leicht schrullige und verrückte Handlung wieder wett. Die Serie hat einfach Charme! Irgendwie hat man am Ende jeden der Charaktere einfach nur gern, egal, wie komisch die sich manchmal verhalten. Und gestern musste ich mich dann von Bluebell und seinen Einwohnern verabschieden...
Ich finde, die Serie hat ein richtig schönes Ende gefunden. Vielleicht ein bisschen übertrieben und skurril, aber auf jeden Fall passend dazu, wie das in der Serie eben schon immer war! :)