Samstag, 30. April 2016

neuer Trailer von "Ein ganzes halbes Jahr"!

Oh Mann, ich werd schon immer aufgeregter, denn bald, am 23. Juni, kommt die Verfilmung eines meiner Liebslingsbücher in die Kinos! Ich hab ja schon den ersten Trailer zu "Ein ganzes halbes Jahr" hier verlinkt und inzwischen gibt es zwei neue. Der eine ist nur ein wenig anders, aber der zweite, der erst vor kurzem erschienen ist, zeigt nochmal ganz neue Szenen.

Trailer "Ein ganzes halbes Jahr" deutsch

Trailer "Ein ganzes halbes Jahr" englisch

Der dritte Trailer also zeigt schöne Szenen und Gespräche zwischen Lou und Will, die man auch aus dem Buch kennt, was einen ja schon freut, wenn man das Buch gelesen hat. Es ist krass, wie viel Sam Claflin allein durch seine Mimik ausdrückt, er kommt richtig gut als Will rüber und Emilia Clarke als Lou überzeugt mich auch immer mehr. Die Synchro von Emilia Clarke ist leider nicht ganz so gelungen, deswegen auch der Link zum englischen Trailer, der viiiieeel besser klingt, aber ansonsten mag ich es total, auch die Musik im Hintergrund ist wieder mal toll!
Ich muss sagen, ich liebe diesen Film jetzt schon :)

Freitag, 29. April 2016

Das höre ich im...April

"I'm a beggar in the morning,
I'm a king at night"

"Beggar in the Morning" - The Barr Brothers
Beggar in the Morning - das Lied ist jetzt auch schon ein paar Jahre alt, aber bei mir ist es noch nicht lange her, dass ich darauf gekommen bin. Irgendwann in der Serie "Hart of Dixie" läuft der Song mal im Hintergrund und bei dritten, vierten Mal, als ich die Serie geschaut habe, ist er mir erst aufgefallen und ich dachte "Hey, das könnte ich doch mal auf youtube suchen!". Was ich auch gemacht und das Lied gleich gefunden habe. Jetzt höre ich es immer wieder gerne. Der Song ist einfach so schön ruhig, richtig gut zum Entspannen und einfach nur in der Weltgeschichte herumträumen :)

Beggar in the Morning

"Spirits" - The Strumbellas
Der Song ist neu, erst dieses Jahr herausgekommen. Genauso neu ist für mich die Band, die mich vom Musikstil her ein wenig an Passenger erinnert. Na gut, vielleicht liegt das auch am Sänger: die Stimme, die braunen Haare, der Bart und natürlich die großen Augen :p
Aufmerksam geworden auf das Lied bin ich erst, als es auf Deluxe Music kam, davor hab ich es aber bestimmt auch schonmal im Radio gehört. Jedenfalls sticht es wunderbar aus der Elektropop-Masse heraus, die mir inzwischen größtenteils auf den Geist geht.

Spirits

"Wicked Game" - James Vincent McMorrow
Ja, ich geb's zu, ich bin auch eine von denen, die den Song aus dem Trailer von Game of Thrones Season 6 kennen... Aber was kann ich dafür, das Lied ist einfach toll und ich musste wissen, wie es heißt und von wem es ist! Es ist schon vier Jahre alt, eigentlich noch älter, denn James Vincent McMorrow hat es nur gecovert, original stammt der Song von Chris Isaak, aber ich hab mir die Version mal angehört, sie gefällt mir viiieeeel weniger als diese hier. Das Lied ist so schön und irgendwie auch ein bisschen traurig (vielleicht liegt das aber auch am Trailer von GoT xD) und ich könnte es zehnmal, hundertmal, tausendmal hintereinander hören - was ich gefühlt auch schon gemacht habe - und es ist immer noch eins meiner momentanen absoluten Lieblingslieder. Ich denke, es hat sogar große Chancen, noch lange Zeit eins meiner Lieblingslieder zu bleiben :)

Wicked Game

Donnerstag, 28. April 2016

endlich mal eine neue Handyhülle


































Nachdem ich die letzten Jahre einfach immer Einheits-Handyhüllen gekauft habe, die mir schon nach kurzer Zeit gar nicht mehr so sehr gefallen habe, wollte ich nun mal eine Hülle, die richtig passt und mir dazu auch noch supergut gefällt. Also mal auf Amazon gegangen und dort eine gesucht - ich war ja überrascht, dass es so viele Hüllen für mein Handy gibt, denn eigentlich gehört es nicht zu den beliebteren Samsung-Handys, eher so ein Noname. Na ja, jedenfalls habe ich einige schöne Taschen gefunden und es wurde daaann: die supersüße mit der Giraffe. Heute Vormittag erst kam das kleine Paket bei mir an und ich war sofort hin und weg :) Mein Handy passt perfekt rein (zum Glück, sonst wäre das ja wohl echt Mist gewesen!), es ist seitlich zum Aufklappen, was ich auch schon immer mal wollte und das Case hält, was es verspricht. Ich glaube, ich werde eine lange Zeit glücklich mit der Hülle werden :p Das Einzige, was ein bisschen negativ ist, wäre, dass die Hülle weiß ist und ich somit aufpassen muss, dass sie nicht dreckig wird - was ja echt schnell passieren kann! Aber solange ich da drauf aufpasse, passt ja alles.

Montag, 25. April 2016

"X-Men: Apocalypse" neuer Trailer!

So, jetzt ist es ja nicht mehr lange hin, bis ein neuer Marvel-Film bei uns in die Kinos kommt und ich meine nicht "Civil War" (ab 27.4.), sondern "X-Men: Apocalypse", der am 19. Mai in den Kinos anläuft. Da bin ich ja schon besonders gespannt und ich werd mir den Film auf keinen Fall entgehen lassen, vor allem, weil der neue Trailer einfach nur Grandioses verspricht!

Trailer "X-Men: Apocalypse"

Anscheinend fallen endlos viele Fans in Ohnmacht, weil man - oh mein Gooott! - einmal kurz Wolverines Krallen bewundern kann, aber deswegen finde ich den Trailer gar nicht mal so toll. Ich bin da eher ein bisschen kritisch und hoffe, dass Wolverine nicht wiedermal unnötig gehypt wird, ich meine, der Kerl hat schon seine eigene Origins-Reihe, was sucht er dann noch in jedem anderen Film?! Na ja, den Trailer mag ich ja trotzdem, denn es sieht nach viel Action und einer megacoolen Vorgeschichte aus. Ein paar, die man aus den alten X-Men-Filmen kennt, kommen hier vor, zum Beispiel Jean Grey, Cyclops und Storm. Plus natürlich der Megacast der vorigen Vergangenheits-Filme. Es scheint auch so, als würde Mystique hier eine größere Rolle bekommen, ja, sie war bis jetzt schon auch immer wichtig, aber im Trailer sieht es für mich so aus, als würde sie zur Hauptperson mutieren. Gegen was ich nichts einzuwenden hätte, denn Jennifer lawrence ist ja wirklich eine tolle Schauspielerin :) Ich freu mich auch schon auf ein Wiedersehen mit Quicksilver, das kann nur spaßig werden :p
Ich glaube, das Einzige, was kritisch werden kann, ist, wie sie diese Filme mit den Vorgängern, die in der jetzigen Zeit spielen, verknüpfen wollen. Das war ja schon vorher leicht seltsam, denn wo bitte wird mal gesagt, dass Charles und Mystique zusammen aufgewachsen sind? Und jetzt soll sie auch noch Mutanten-Kids ausbilden? Und Wolverine hilft denen? Nein, wirklich Sinn ergibt es ja nicht, aber da will ich jetzt gar nicht viel rummeckern, ich schau mir solche Filme ja nicht an, weil ich etwas so sinnvolles sehen möchte, sondern weil es spannende Filme sind^^

Sonntag, 24. April 2016

Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner

Klappentext


Kati ist mit Felix glücklich, aber inzwischen hat sich der Alltag in ihr Liebesleben geschlichen - und damit der Zweifel: Ist es überhaupt eine gute Idee, mit Felix alt werden zu wollen? Als sie Mathias kennenlernt, wird Katis Leben plötzlich kompliziert. Und turbulent. Besonders, als sie einen Unfall hat und im Krankenhaus wieder zu sich kommt, exakt fünf Jahre zuvor. Dieses Mal möchte Kati alles richtig machen - und sich für den richtigen Mann entscheiden...

Meine Meinung


Zur Buchgestaltung
Gut, rosa ist eindeutig nicht meine Lieblingsfarbe und das Buch ist ja fast nur rosa. Aber trotzdem irgendwie süß. Mit dem Esel vorne, der lockerlässig auf dem Gras herumkaut und dabei noch gut zum Buch passt. Denn Felix' Spitzname für Kati ist Eselchen, warum, kann man nachlesen :p
Im Buch selbst sind dann immer mal wieder Zitate dazugeschrieben, entweder am Kapitelanfang oder einfach mal am Rand. Immerf genau dort, wo es eben hinpasst. Am Kapitelanfang finde ich das ganz cool, aber mittendrin stört es manchmal ein bisschen, weil ich einerseits weiterlesen will, andererseits auch sehen will, welches Zitat die Autorin da rausgekramt hat.

Zum Buch
Am Anfang war ich erstmal ziemlich überrascht, denn über dem ersten Kapitel steht 'Felix'. Und über dem danach 'Mathias'. Ich dachte mir da: "Ha? Sollte nicht Kati die Hauptperson sein oder wird das so ein Ding mit verschiedenen Sichtweisen?" Es war dann aber doch so, dass der Großteil des Buches aus Katis Sicht geschrieben ist, was ich auch gut finde. Auch wenn mir die Kombination aus Ich-Perspektive und Schreiben in der Vergangenheit hier irgendwie nicht so ganz gefällt, wobei ich nicht sagen könnte, woran das liegt. Ich mag ja allgemein eher Bücher, die im Präsens geschrieben sind, da kann ich mich besser reinfühlen, aber es gibt ja auch Bücher, die in der Vergangenheit geschrieben sind und die ich mag. Aber na ja, ist nur eine eher kleinere Kritik. Ansonsten gefällt mir das Buch ganz gut. Es ist jetzt nicht superspannend oder actionreich und auch nicht die größte Lovestory, die sich auftreiben lässt, aber es ist ganz nett geschrieben und die Idee hat auch was. Eine Frau wird fünf Jahre in der Vergangenheit zurückgeschickt und überlegt, was sie anders machen will. Kati finde ich dabei supersympathisch, sie wirkt echt, mit ihren Macken und Schrammen. Und sie hat so einige Eigenheiten, die die Autorin in ihrem Schreibstil verewigt. Zum Beispiel, dass manches in GROßBUCHSTABEN geschrieben wird, wohinter sich jedoch auch eine - oder besser gesagt mehrere - Geschichte versteckt. Oder dass Kati so einen Tick hat, das kleine Wörtchen 'aber' zu vermeiden, auch sehr interessant. Dazu kommen dann noch einige witzige Ereignisse, Charaktere, die irgendwie einen Sprung in der Schüssel haben, und Kitsch und Klischee, die andauernd auf die Schippe genommen werden. Ich fand zwar, dass das Ende schon vorhersehbar war, aber es hat trotzdem Spaß gemacht, das Buch zu lesen und zu sehen, wie Kerstin Gier das alles enden lässt, wie es dazu kommt.

Mein Fazit


"Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner" wird jetzt nicht eins meiner Lieblingsbücher, das nicht, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt, es zu kaufen (ja, das kann auch ein wenig daran liegen, dass es reduziert war)! Die Charaktere sind ganz okay und die Geschichte ist zwar etwas klischeehaft, aber dafür werden die Klischees ordentlich auf die Schippe genommen, wenn blaue Augen mit Vorhängen verglichen werden^^Der Schreibstil ist witzig und schön locker, deswegen konnte ich das Buch, auch wenn es nicht unbedingt spannend ist, superschön lesen. Das Ende war für mich leider ein bisschen vorhersehbar, aber ansonsten ein ganz solides Buch, das von mir 2,5 von 5 Sternen bekommt :)

Donnerstag, 21. April 2016

Erster Trailer zu "Tschick"

Dass das Buch "Tschick" verfilmt wurde, hab ich erst mitbekommen, als ich neulich im Kino die Poster zum Film sah und dann auch der Trailer in der Vorschau lief. Heißt: ich war ziemlich überrascht.
Im letzten Jahr kam der Jugendroman von Wolfgang Herrndorf, der noch nicht lange verstorben ist, groß raus. Erst hab ich davon in einer Zeitschrift gelesen und dann hatte mein kleiner Bruder das Buch in der Schule als Lektüre, also dachte ich mir, hey, das hört sich doch eigentlich nicht schlecht an, du liest das jetzt mal. Und es ist echt nicht schlecht. Es geht um zwei Jungs, die eher Außenseiter in der Schule sind und die Sommerferien letztendlich damit verbringen, einen verrückten Roadtrip mit einem "geborgten" Auto zu starten. Eine wirklich total süße Geschichte und ich denke, sie auf Leinwand zu sehen, wird auch nicht so schlecht sein, wahrscheinlich werde ich ihn mir mal ansehen.
Der Trailer verspricht ja schonmal Gutes. Die Schauspieler kenne ich zwar nicht, aber das muss ja nichts heißen, es ist ja auch immer mal wieder schön, neue Gesichter zu sehen. Anscheinend wird sich an die Vorlage gehalten oder es wird zumindest mal versucht und wenn ich mir den Trailer so ansehe, bekomme ich durch den Song im Hintergrund und das Sommerfeeling direkt gute Laune. Man kann also mal gespannt sein, wenn der Film ab September in den Kinos erscheint :)

Trailer "Tschick"

Mittwoch, 20. April 2016

Liebe ist was für Idioten. Wie mich.

Klappentext


Der schlimmste Typ der Welt? Für Viki ganz klar: Jay Feretty. Billige Rockstar-Kopie, Schulschönling, Architekten-Sohn. Der Kerl macht einen auf Weltverbesserer. Dabei geht es ihm ausschließlich darum, Frauen abzuschleppen. Er zieht ein altes Bandshirt über zerrissene, sauteure Markenjeans, schmiert Straßendreck auf brandneue Chucks und singt von den Ungerechtigkeiten der Gesellschaft. Nur um danach stundenlang Bier zu saufen und das erstbeste Mädchen flachzulegen, das ihm vor die Füße stolpert. Und das ist heute Abend: Viki.
Am nächsten Morgen kann sie sich an nichts mehr erinnern und doch geht dieser Typ ihr nicht mehr aus dem Kopf. Entwickelt sie tatsächlich Gefühle für ihn? Und wenn ja, was kann sie dagegen tun?

Meine Meinung


Zur Buchgestaltung
Der Hintergrund des Covers ist sehr dunkel gehalten, schwarz, das in Lila übergeht. Dadurch poppen die knallbunten Wörter noch viel mehr hervor, jeder Buchstabe ist irgendwie anders. Grün, orange, pink, gelb, blau, mal groß, mal klein. Und auf dem letzten Wort, also "mich", liegt ein Mädchen, vollkommen schwarz. Es sieht ganz interessant aus, aber es wird jetzt auch nicht mein Lieblingscover, ich bin auch nicht wirklich wegen des Covers auf das Buch aufmerksam geworden und wollte es mir unbedingt kaufen, sondern wegen der Leseprobe :)

Zum Buch
Erst einmal ein kleines Lob, das unbedingt ausgesprochen werden muss: Die Inhaltsangabe verrät nicht zu viel, wie in anderen Büchern, in denen fast die gesamte Geschichte schnell in ein paar Sätzen runtergespult wird. Nein, nein, hier ist das mal anders und das fand ich echt cool, so konnte man nicht erahnen, was noch geschehen könnte.
So, dann mal zum Buch an sich. Wie schon gesagt, die Leseprobe war der Grund, weshalb ich mir das Buch gekauft habe. Ich lass mich ja inzwischen nicht mehr von schönen Inhaltsangaben täuschen, sondern schau lieber mal in das Buch rein, les die ersten Seiten, um zu sehen, wie mir der Schreibstil gefällt. Und der ist bei "Liebe ist was für Idioten. Wie mich." einfach der HAMMER! Die Autorin schreibt schön leicht und locker mit einer riesengroßen Portion schwarzem Humor aus der Sicht der 17-jährigen Viktoria, deren Leben nicht gerade aus einem Bilderbuch stammen könnte. Schon nach den paar Seiten, die ich im Internet lesen konnte, was ich total süchtig und wollte unbedingt weiterlesen, hab mich da aber noch zurückgehalten und das Buch erst Wochen danach gekauft. Auch da hab ich nicht gleich angefangen zu lesen, weil ich noch ein anderen Buch hatte, mit dem ich fertig werden wollte. Ich hab mich also schon ziemlich lange darauf gefreut, das Buch zu lesen. Und es hat mich nicht enttäuscht! Also, da treffen ein klasse Humor (ich sag nur "depressive, männliche Barbies" xD), eine süße Liebesgeschichte und tolle Charaktere aufeinander, die man so auch im echten Leben treffen könnte. Kaum hatte ich angefangen, das Buch richtig zu lesen, war ich auch schon drin, habe viel gelacht und konnte mich kaum noch von den Seiten wegreißen. Wenn ich in der Uni war, hab ich mich nicht so sehr daheim auf etwas zu essen gefreut, sondern auf das Buch, das in meinem Regal lag. Das Buch wird auch nicht schlechter mit der Zeit, also damit meine ich das, was man selbst bei den besten Romanen beobachten kann, dass die Hauptpersonen sich auf einmal anschnulzen. Weder Viki noch Jay fangen damit an, wofür ich echt dankbar bin. Ich meine, gegen über Gefühle reden hab ich nichts, aber wenn die Leute, die vorher total cool waren, plötzlich anfangen, Sätze abzulassen wie: "Ich liebe dich bis ans Ende der Welt und wieder zurück und will nie wieder ohne dich sein!" könnte ich kotzen, weil das so schlimm ist und noch dazu total unrealistisch wirkt, vor allem bei so jungen Leuten! Doch hier nicht, hier bleiben sich die Charaktere quasi selbst treu :)
Das Buch hat mich außerdem echt überrascht. Ich hab das Buch aufgeschlagen in der Erwartung, eine reine Liebesgeschichte zu lesen, unkonventionell, ja, aber weiter nichts. Es ist schon eine Liebesgeschichte, aber eben nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. So ab einem Drittel/ der Hälfte fängt die Geschichte an, ernster zu werden - was jedoch nicht heißt, dass es komplett ernst wird, der Humor bleibt schon vorhanden. Aber es geht um weit mehr, als dass Viki mit einem Typen im Bett gelandet ist, den sie eigentlich nicht leiden kann. So konnte mich das Buch also einmal überraschen und dann noch ein zweites Mal, mit dem Ende. Ich hatte sowieso keine Ahnung, was mich am Ende erwarten würde, das kommt bei mir wirklich nicht oft vor. Meistens ahne ich etwas voraus, aber hier nichts, ich war dem Buch quasi vollkommen ausgeliefert und es war irgendwie auch cool, bis zum Ende nicht zu wissen, wie das Ende aussieht :p

Mein Fazit


Wer ein schönes locker-leichtes Buch sucht, das sich auch viel um die Liebe drehen darf, dabei nicht zu kitschig und außerdem noch verdammt witzig ist, sollte "Liebe ist was für Idioten. Wie mich." auf jeden Fall lesen. Ach, einfach jeder, der so irgendwie Bücher in die Richtung mag, sollte es lesen, es lohnt sich wirklich! Es ist nämlich keine konventionelle Liebesgeschichte von wegen "Wir treffen und und verlieben uns unsterblich ineinander", sondern mal anders, aber eben schön. Ich hab das Buch innerhalb weniger Tage in mich reingesaugt und kann nur sagen, dass ich es schade finde, dass es nicht länger gedauert hat, weil es wirklich toll war, das Buch zu lesen. Wegen des Schreibstils, den Charakteren, der Handlung...einfach wegen allem :) Deswegen kann ich nicht anders, als dem Roman volle 5 von 5 Sternen zu geben.

Montag, 18. April 2016

Elfenglanz

Klappentext


Laurel und Tamani sehen sich einem Feind gegenüber, der mächtiger ist als alle, denen sie bisher begegnet sind. Als sogar David und Chelsea ihnen nach Avalon folgen dürfen, wissen die Freunde, dass es schlechter um die Heimat der Elfen steht als gedacht. Doch dann entpuppt sich David als Nachfahre des legendären König Artus, er ist der Einzige, der das sagenumwobene Schwert Excalibur führen kann. Gemeinsam ziehen die Elfen und Menschen in die allerletzte Schlacht um Avalon - doch nicht alle werden überleben. Das atemberaubende Finale der Elfen-Serie mit einem überraschenden Ende, denn Laurel muss sich endgültig entscheiden...

Meine Meinung


Zur Buchgestaltung
Ja, was soll ich da groß zu sagen? Natürlich hat man den vierten und damit letzten Teil der Reihe genauso gestaltet wie die anderen auch, was ja für den Wiedererkennungswert ganz gut ist, aber da wurde einfach eine andere Blume in den Vordergrund gesetzt und das Gesicht im Hintergrund ein bisschen farblich abgestimmt! Diesmal alles in kalten Blautönen. Es sieht ja ganz nett aus, aber das Cover gibt es jetzt quasi schon zum vierten Mal, deswegen eben auch langweilig...

Zum Buch
Finaler Teil, Action, Entscheidungen, Spannung! Das erwartet man doch, wenn man als neutraler Leser den Klappentext sieht, oder? Letzte Schlacht um Avalon mit Opfern, die einem da versprochen werden plus noch eine Entscheidung, die Laurel jetzt endlich mal fällen soll, nämlich wen sie von den Jungs jetzt nimmt. Und ich muss zugeben, Band 4 ist tatsächlich spannender als seine Vorgänger. Was jedoch für jeden, der die anderen Bücher kennt, auch nicht wirklich verwunderlich sein wird, denn in denen war ja fast nichts spannend! Die Handlung setzt direkt am vorigen Teil an: Laurel, Tamani, David und die anderen haben gerade entdeckt, dass Yuki eine Winterelfe ist, und sie gefangen genommen. Und kurz darauf geht es auch schon los mit Kampf, Kampf und nochmals Kampf. Die Handlung beschreibt gerade mal zwei, drei Tage und es passiert wirklich viel. Wie schon gesagt, auf jeden Fall spannender als die Vorgänger, aber im Vergleich zu anderen Büchern meiner Meinung nach überhaupt nicht spannend! Denn wenn man bedenkt, was da alles passiert, hätte ich eigentlich atemlos am Buch festhängen müssen, ich hätte es keine Sekunde aus den Augen lassen können! War aber nicht so. Leider. Vielleicht liegt es daran, dass viel aus Laurels Sicht geschrieben ist, die nun mal keine Kämpferin ist und nutzlos in der Gegend herumsteht. So wie die Autorin es schreibt, könnte Laurel einfach danebenstehen und zugucken oder, noch besser, einen Actionfilm sehen, und selbst da würde man um einiges mehr mitfiebern. So wirkt das Ganze einfach nicht echt, die Emotionen kommen bei mir nicht an. Genauso die Gefühle, die die Charaktere angeblich haben. Einmal schreibt die Autorin, Laurel wäre jetzt stinkwütend, aber das merkt man eigentlich gar nicht. Und es hört sich auch irgendwie lächerlich an, dass man "stinkwütend" ist, wenn gerade seine Heimat zerstört wird, das hört sich an, als wäre Laurel ein Kleinkind und...passt einfach nicht. Na ja, ist nur meine Meinung... Außerdem sind da noch die Opfer, welche der Klappentext ja schon ankündigt. Ja, tatsächlich, es sterben Charaktere, aber da hätte die Autorin eindeutig mehr draus machen können! Ich saß dann vielleicht da und dachte mir "Oh, hm, schade, aber gut, dann ist das halt so" und hab weitergelesen, denn wirklich traurig fand ich keine der Sterbeszenen, obwohl sie durchaus Potential gehabt hätten. Ich möchte bei sowas richtig mitgerissen werden, das Buch in die Ecke pfeffern wollen, heulen und noch mehr heulen und daran glauben, dass die Person es doch noch irgendwie geschafft hat, aber nichts von dem hab ich da auch nur im Ansatz gedacht oder gemacht.
Was ganz nett war an der Geschichte, dass das Liebesdrama endlich mal nicht fast das gesamte Buch ausgemacht hat. Durch die ganzen Kämpfe gab es dafür gar keine Zeit und es war mal eine schöne Entspannung, nicht die ganze Zeit mit dem aufgeplusterten Liebesdreieck-Problem konfrontiert zu werden. Stattdessen gibt es eben ein bisschen Kampf und Geheimnisse, die aufgedeckt werden und zum Ende hin dann noch die ein oder andere Wendung in der Geschichte, die ich so nicht unbedingt erwartet hätte. Was ich aber unnötig fand, war Davids 'Aufstieg' zum Träger von Excalibur. Erstens steht das falsch im Klappentext, denn es wird mit keinem Wort erwähnt, dass David ein Nachfahre von König Artus ist, ich denke, das haben die nur so dahin geschrieben, damit es sich dramatischer anhört. Und außerdem kommt es einem so vor, als wäre David davor einfach nicht besonders genug gewesen, da er 'nur' ein Mensch ist und jetzt bekommt er das tolle Schwert, mit dem er unbesiegbar ist. Wirkt finde ich sehr gewollt, wie David so zack zack geupgraded wird, und außerdem auch übertrieben, dass es ausgerechnet ihm passiert.
Es gibt noch etwas, das mich unglaublich genervt hat im Buch: Laurel. ja, ich mag sie schon die ganze Zeit nicht, aber in Teil 4 spielt sie sich so sehr als moralisch immer korrekte Heldin auf, ist jederzeit ein tolles, perfektes Vorbild für alle anderen, dass ich kotzen könnte! Jeder hat mal einen schwachen Moment, vor allem in solchen Ausnahmesituationen, wie die Autorin sie da beschreibt, aber nein, Laurel wäre ja nicht perfekt genug, wenn sie auch nur den kleinsten Fehler machen würde. Und genau das hasse ich so sehr an Laurel und deswegen hab ich so eine gewisse Abneigung gegen die Autorin - weil ihre Charaktere nicht echt wirken, mit Ecken und Kanten, sondern perfekt sein müssen.
Am allerschlimmsten fand ich jedoch die Entscheidung, die Laurel am Ende trifft, im Hinblick darauf, ob sie jetzt mit David oder Tamani zusammen sein möchte. Und nein, es geht mir nicht darum, für wen sich die Olle entscheidet, sondern, wie die liebe Miss Pike es beschreibt. Erstmal finde ich ihre Entscheidung ja sowieso ziemlich vorhersehbar und dann muss die Autorin anscheinend allen Kitsch rausholen, den sie vorher unterdrückt hat, und zwar auf ein paar Seiten! da reiht sich ein vor Schnulz und Gesülze triefender Satz an den nächsten zu einem riesigen grausamen Schwulst, der schlimmer ist als alles, was ich bisher gelesen habe - und da ist Twilight mit inbegriffen! Ich musste da auch mal lachen, weil es einfach nur noch lächerlich wurde, so oft, wie die Leuts da verschmelzen und sich ankitschen, es war einfach fürchterlich^^
Das Beste am Buch war dann das endgültige Ende, bei dem die Autorin es den Lesern freistellt, ob sie es lesen wollen oder eben auch nicht. Es ist ein Brief - ich sage jetzt nicht von wem und an wen - und meiner Meinung nach das erste Mal in der gesamten Reihe, das sich jemand ganz und gar menschlich verhält, also wie jemand, den es auch im echten Leben geben könnte. Einfach mal nicht perfekt und nett. Deswegen mag ich das Ende auch, selbst wenn mich der Rest ganz und gar nicht überzeugen konnte.

Mein Fazit


Man wird durch den Klappentext ziemlich neugierig gemacht, was in diesem finalen Teil denn nun passieren wird, da ja einiges offen steht. Wie wird es mit Avalon ausgehen und - natürlich viiiieeeel wichtiger - für wen entscheidet Laurel sich am Ende? Allgemein kommt es hier zu mehr Action und Kampf als in den vorherigen drei Bänden zusammen und teilweise gibt es dann auch überraschende Wendungen, aber durch den Schreibstil der Autorin konnte ich mich da überhaupt nicht reinversetzen, konnte nicht mitfiebern und auch die Stellen, an denen jemand gestorben ist, haben mich ziemlich kalt gelassen. Am Ende wurde dann noch einmal gaaanz viel Kitsch herausgelassen, der ansonsten im Buch diesmal ein wenig kürzer kam, aber dafür eben am Schluss, weil ohne kommt der Leser ja anscheinend nicht aus... Das allerallerletzte Kapitel hat dann aber noch ein kleines bisschen wettgemacht, was die Autorin meiner Meinung nach verhauen hat. Insgesamt ist Elfenglanz für mich aber immer noch ein schlechtes, weil langweiliges Buch, mit einem netten Ende, weshalb es von mir auch nur 1 von 5 Sternen bekommt.

Freitag, 15. April 2016

Elfenbann

Klappentext


Laurel hat Tamani, den faszinierenden Elfen, nicht mehr gesehen, seit sie sich im vergangenen Winter für ihren Freund David und ihr Leben als Highschool-Mädchen entschieden hatte. Umso überraschter ist sie, als Tamani am ersten Tag des neuen Schuljahrs an ihrer Schule auftaucht - und zwar mit dem Auftrag, Laurel zu beschützen! Es dauert nicht lange, da merkt Laurel, wie all ihre verschütteten Gefühle für Tamani wieder aufleben und ihr innerer Konflikt - liebt sie den Menschen David oder den Elf Tamani - erneut aufbricht. Damit nicht genug: Beunruhigt ist sie auch durch ihre mysteriöse neue Mitschülerin Yuki. Zusammen mit David und Tamani setzt Laurel alles daran, die Fremde zu entlarven. Ihre wichtigste Entscheidung hat sie aber immer noch nicht getroffen...

Meine Meinung


Zur Buchgestaltung
Meine Meinung zum Cover hat sich nicht wirklich geändert, ich finde, hier hat man es sich sehr einfach gemacht. Es ist zwar ganz hübsch und zum Glück nicht mehr rosa, sondern eher in orange-rot, aber das Gesicht ist dasselbe, nur wieder mit anderer Blüte im Vordergrund.

Zum Buch
Der Klappentext beschreibt schon ziemlich gut, was im Teil 3 der tollen Elfensaga so passiert, nämlich nicht viel und auch so ziemlich dasselbe wie in den beiden Büchern davor, zumindest was das Gefühlsmäßige angeht... Denn ja, Tamani kommt an Laurels Schule und ist andauernd dabei, er hat sogar eine eigene Sichtweise, das jedoch eher selten, was mich dann doch gefreut hat. Denn ich mag ja schon Laurel nicht, aber Tamanis Sicht kommt mir noch unechter vor. Zwar denkt er ein wenig anders, was die Ausdrucksweise betrifft, aber ansonsten gibt es nicht viele Unterschiede zwischen ihm und Laurel und das, wo sie doch eigentlich grundlegend anders denken müssten (Hallo? Unterschied zwischen Mädchen und Junge? Und die beiden sind ganz verschieden aufgewachsen?). Natürlich muss der ganze Zirkus um das tolle Liebesdreieck Laurel-Tamani-David wieder von vorne anfangen, anscheinend befindet die Autorin den Inhalt nicht als toll genug...Ich finde es eher absolut nervig, weil man das alles schon einmal hatte. Jeder ist hier eifersüchtig auf jeden und Laurel hat keinen Plan, was sie will und behandelt die Jungs wie Dreck - so sieht's doch aus! Und das, obwohl sie am Ende von Teil 2 Tamani klipp und klar gesagt hat, dass er aus ihrem Leben verschwinden soll...
Na ja, Laurel konnte ich ja bekanntlicherweise noch nie leiden. Was sich in Teil 3 auch nicht geändert hat, schon allein deswegen, weil ihr Zimmer ein "pinkfarbenes flauschiges Chemielabor" ist! Hallo? Ich muss ja sowas von kotzen!! Plus, sie verhält sich so oft wie ein bockiges, kleines Kind. Alles muss immer so laufen, wie sie es gerne hätte, egal, was andere sagen und welche Auswirkungen es auf andere hat, Hauptsache, ihr Wille geschehe. Und fast das Schlimmste daran ist, dass sie ihren Willen dann auch noch bekommt, niemand ist ihr böse, wenn sie etwas macht, auch wenn es sich eigentlich so nicht gehört. Jeder ist so verdammt scheißnett zu ihr! Außerdem hat sie diese dumme Logik, dass sie zwar eifersüchtig sein darf, wenn Tamani mit jemand anderem flirtet als mit ihr, aber David zum Beispiel darf nicht eifersüchtig sein, wenn sie sich mit Tamani trifft. Das ist ja eine Todsünde! Laurel darf das, weil Laurel ist besonders und hat Sonderrechte. Wie soll man mit so einer selbstgerechten Hauptperson bitte Sympathie empfinden?! Fast am besten fand ich aber den Gedanken von Laurel hinsichtlich der beiden Jungs: "Schließlich waren sie beide nicht bereit, sie mit dem anderen zu teilen. Wobei das vielleicht auch nicht die richtige Lösung wäre." Vielleicht ist das nicht die richtige Lösung? Das Mädchen überlegt da ernsthaft, zweigleisig zu fahren und wundert sich, dass weder David noch Tamani das sonderlich toll finden würden? Geenau...
Was ich hier schon besser fand, ist die neue Person, Yuki. Sie kommt neu an die Schule und kommt mir schon etwas cooler vor, wenn auch ein bisschen schüchtern, aber das legt sich nach 'ner Weile :)
Der Schreibstil hingegen ist immer noch mit einer der schlimmsten, die ich gelesen habe. Da wird dann schonmal David mit Pantoffeln verglichen oder es kommt zu Sätzen wie: "In Laurels Kopf explodierten Sterne und ihre Regenbogenasche verschmolz sintflutartig zu einem Schnellfeuer-Daumenkino aus Blumenparaden und Wahnsinn." Ihr fragt euch, was das für ein Schwachsinn ist, den ich da schreibe? So stand es eins zu eins im Buch, als Laurel gerade anscheinend sehr high in einem Kuss drinsteckt...Was das mit Liebe und Leidenschaft zu tun hat? Ich hab ja keine Ahnung! Aber welche Drogen auch immer die Autorin genommen hat, bevor sie das aufs Papier gebracht hat, ich hätte die auch gerne, die scheinen super zu sein xD

Mein Fazit


Besser als seine Vorgänger ist Teil 3 eindeutig nicht geworden, es geht genauso klischeehaft und vor allem auch sehr nervig weiter, jede Person im Buch scheint Laurel zu vergöttern. Die Handlung ist meiner Meinung nach kaum vorhanden, es geht eigentlich nur darum, dass Laurel keinen Plan hat, was sie eigentlich will. Wenn man hier nach Action mit den Orks sucht, wird man auf jeden Fall enttäuscht, weil die in dem Band noch weniger Auftritte haben als in den vorigen Büchern. Ich kann mich nur wiederholen: Das Buch ist nicht empfehlenswert! Von mir gibt es 1 schlechten Stern von 5 Sternen.

Mittwoch, 13. April 2016

neue Bücher!!


Ich konnte einfach nicht anders, nachdem die Uni diese Woche wieder angefangen hat, musste ich quasi ein Buch kaufen, ich war ja auch wieder sooo oft an der Uni, da hab ich mir das auch verdient :p Mein Plan war, "Liebe ist was für Idioten. Wie mich." von Sabine Schoder zu kaufen, von dem ich mir schon eine Leseprobe angesehen hatte, die ziemlich gut war. Viele schlechte Rezensionen hab ich zu dem Jugendroman auch nicht gefunden, eher ein Übermaß an guten, also stand es schon seit ein paar Wochen auf meiner Bücher-Einkaufsliste :)
Das andere Buch ist "Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner", ein Roman von Kerstin Gier, die ich von der Edelstein-Trilogie her kenne. Ich hab ihn auf dem Wühltisch im Hugendubel gefunden, den ich einmal umgangen habe, und das Buch hat mich doch direkt angelächelt. Oder war es vielleicht der Esel? Keine Ahnung, jedenfalls hab ich mich richtig gefreut, unter den ganzen Schnäppchen ein Buch zu finden, das sich nicht mal so schlecht anhört, von den Büchern, die ich von der Autorin bisher kenne, weiß ich ja, dass die Frau was drauf hat und noch dazu Humor^^

Donnerstag, 7. April 2016

Elfenliebe

Klappentext


Als Laurel den Sommer in Avalon verbringt, wo sie die Lebensweise der Elfen kennenlernen soll, rückt die Menschenwelt für sie in weite Ferne. Dabei konnte Laurel sich die Zeit ohne ihren Freund David erst gar nicht vorstellen! Aber jetzt, in der Elfenwelt, ist alles so neu, alles so wundersam - und da ist der attraktive, geheimnisvolle Frühlingself Tamani, der ihr zur Seite steht und der sie liebt, wie noch nie ein Mensch sie geliebt hat... Aber nach ihrer Rückkehr merkt Laurel, wie sehr ihr der Alltag in der Menschenwelt und vor allem David gefehlt haben. Sie spürt: Ihr Platz ist hier.
Und doch kann sie nicht anders. Heimlich schleicht sie sich in die Elfenwelt und verbringt einen intensiven Tag mit Tamani. Doch David ahnt etwas, und Laurel muss die bislang schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen.

Meine Meinung


Zur Buchgestaltung
Das Buch ist rosa! Sagt das nicht schon alles? Das Cover sieht eigentlich fast so aus wie das vom ersten Band, selbe Person, wieder eine Blüte, nur diesmal eben in rosa. Wenigstens passt es so einfach perfekt zum Inhalt, denn wenn der eine Farbe hätte, wäre er eindeutig auch rosa!  Die Gestaltung passt gut zu Band 1, man erkennt die Reihe wieder, aber mir gefällt es einfach nicht. 

Zum Buch
Nein, meine Meinung hat sich nicht geändert. Ich mag die Bücher immer noch nicht, da hat auch der zweite Teil der Reihe, "Elfenliebe", nichts dran ändern können. Der Titel sagt ja auch schon alles...
Der Klappentext sagt ja auch schon sehr viel über den Inhalt aus. Es geht um Elfen und Liebe und natürlich stehen zwei Typen auf unsere wundervolle Laurel. Viel mehr passiert ja sowieso nicht, außer dass Laurel mal mit dem einen und dann wieder mal mit dem anderen rummacht. Ja, gut, es gibt da noch Orks, aber die sind anscheinend so unwichtig, dass sie im Klappentext nicht mal erwähnt werden müssten.
Na ja, komm ich doch erst zur Schreibweise der Autorin. Ich mag ihn nicht. Punkt, aus, basta. Warum? Aus denselben Gründen wie beim Band davor: es kommt keine Spannung auf, zu viele Beschreibungen, zu steife und unrealistische Unterhaltungen. Kurz gesagt, eigentlich interessiert es mich überhaupt nicht, was die Autorin mir gleich sagen will. Wie schon gesagt beschreibt Aprilynne Pike auch sehr viel. Ich meine, es ist mir ja klar, dass Avalon, wenn man es als Leser zum ersten Mal besucht, gut beschrieben werden muss, aber das war mir einfach zu viel. es kann ja sein, dass manche ihren Schreibstil als märchenhaft und schön bildlich empfinden, aber ich fand es teilweise einfach nur LANGWEILIG.
Was ich allerdings ganz nett fand, war Avalon an sich. Die Autorin hat sich da eine hübsche kleine Elfenwelt ausgedacht, und zwar nicht nur vom Aussehen des Ortes her, sondern auch von den Regeln, den Werten, dem Ordnungssystem. Ab und an erfährt man auch mal etwas über die Geschichte der Elfenwelt. Das fand ich doch ganz gut, auch wenn mir alles darum herum mir einfach zu übertrieben war.
Im Buch gab es auch ein paar Stellen, die ich unlogisch fand, bei denen ich dachte: Hey, so verhält sich doch kein Mensch. Pardon, kein Elf^^ Zum Einen, als Laurel nach Avalon geht. Sie soll dort fast ihre gesamten Sommerferien verbringen, acht Wochen, und was nimmt sie mit? Einen Rucksack. Einen Rucksack für alles, was sie in acht Wochen brauchen könnte! Jede normale Person, vor allem jedes Mädchen, würde dort mit mehreren Koffern aufkreuzen, weil man nie weiß, was man denn so gebrauchen könnte. Was packt Laurel denn für acht Wochen ein? Eine Hose, ein paar Oberteile und vielleicht noch Unterwäsche und das war's dann, oder was? Unlogisch! Und das andere, was mir total unrealistisch vorkommt: David wird wegen Laurel übel zusammengeschlagen und alles was sie macht, ist, mitfühlend das Gesicht zu verziehen? Äh, bitte? Wer schreibt so einen Quatsch?! Wer denkt, dass so irgendeine Art von Spannung aufkommen kann, dass so eine Beschreibung etwas beim Leser auslöst? Das ist so eine vollkommen neutrale Beschreibung, als würde ein Baum (haha^^) beschreiben, was er da sieht. Ohne Gefühle, einfach nur, okay, jetzt verzieht Laurel halt mitfühlend das Gesicht.
Mit Laurel bin ich ja sowieso nicht wirklich warm geworden. Gut, das ist untertrieben, ich kann sie nicht ausstehen! Ein Himmelbett ist ihr zu mädchenhaft, aber dann zieht sie ein pinkfarbenes Sommerkleidchen an? Und sie weiß alles besser, weil sie hat schon gesehen, wie jemand erschossen wurde, sie hat schonmal jemandem mit einer Pistole bedroht Ja, Laurel weiß dann natürlich alles besser! Und wie sie sich von der supernetten und allseits beliebten Schülerin und Freundin ist die taffe Heldin verwandelt, die gegen Orks bestehen kann - ja klar, liebe Miss Pike, wieso haben Sie nicht gleich Supergirl erschaffen? Doch am schlimmsten finde ich ihre Denkweise, wenn es um David und Tamani geht. Sie ist fest mit David zusammen und ja, gut, sie ist gleichzeitig auch ein bisschen in Tamani verschossen, sowas ist nicht unbedingt komisch. Aber dann geht sie andauernd und trifft sich wieder mit Tamani, hat dabei sogar ein schlechtes Gewissen. Sie macht dem armen Kerl Hoffnungen, dass aus ihrer Freundschaft mehr werden könnte, schaut ihm lange in die Augen, umarmt ihn fest und seeeehr lange, streicht ihm über den Arm und so weiter und so weiter...Sie wehrt sich auch nicht, wenn Tamani ihr noch näher kommt und sie vielleicht sogar küsst. Und dann ist sie wütend auf ihn, weil er zu weit gegangen ist? Das Mädchen weiß ganz genau, was er für sie empfindet, ermutigt ihn zu mehr und dann ist nur er Schuld? Sie ist doch nicht besser! Und dann noch der Gedanke von ihr: "Ich bin ja fast schon untreu." Nein, du blöde Kuh, du bist untreu!! Ich sollte mich nicht so über ein dummes Buch aufregen, aber bei so viel Dummheit und Naivität muss ich mich einfach aufregen...
Es gibt ja noch etwas, das mir überhaupt nicht gefällt an "Elfenliebe". Das Ende. Auf einmal wird alles so gewollt dramatisch, alles passiert auf einmal, erst die Konfrontation zwischen Tamani und David und dann auch noch die Orks und zwar alles an nur einem Abend. Einfach nur übertrieben, vor allem, wenn die Charaktere dann auch noch ihre kitschigen Klischee-Sprüche sagen müssen, ohne die das Buch anscheinend nicht leben kann. Nope, danke, ich verzichte.
So, zum Schluss will ich jetzt noch über die Charaktere im Buch sprechen. Nicht über Laurel, ich glaube, da ist es klar, dass ich sie nicht mag. Über die anderen. Von denen gibt es ja nicht wirklich viele, aber na ja...
Da ist zum Einen David, Laurels Freund. An sich ist er eigentlich ein einigermaßen sympathischer Charakter - wenn er nicht so überaus vernarrt in Laurel wäre. Mir kommt es so vor, als würde er nur für sie leben und alles für sie tun, egal, was sie verlangt. Übertrieben hoch zehn!
Dazu dann noch Tamani, mit dem ich dasselbe Problem habe. Andauernd versucht er Laurel davon zu überzeugen, wie toll er doch ist und was er alles kann. Ansonsten ist er natürlich suuuuper. *kotzwürg* Für mich kommt er einfach ein bisschen charakterlos rüber, bis auf seine unendliche Liebe zu Laurel scheint er nichts zu haben.
Dann Chelsea, Laurels beste Freundin. Sie soll es zumindest sein, aber sie kommt so selten vor, dass man nicht wirklich viel von ihr weiß, bis auf dass sie immer alles geraderaus sagt. Mir kommt sie vor wie ein hyperaktives Eichhörnchen.
Laurels Eltern kommen auch nicht gerade oft vor, was eigentlich schade ist, ich finde, sie sind ganz gelungen als Charaktere. Anders als andere Personen im Buch scheinen die beiden wenigstens Charakter zu haben!
Und zuletzt Shar, ein Freund von Tamani und Wächter am Tor. Von ihm hört man im Buch zwar vielleicht drei- oder viermal etwas, aber er schaut Laurel böse an, das macht ihn mir gleich sympathisch :p

Mein Fazit


Tja, wie schon gesagt hat sich meine Meinung nicht geändert, ich finde die Reihe weiterhin nicht empfehlenswert. Ja, vielleicht wenn man total auf Elfen steht und Klischees und Kitsch und dumme Charaktere und keine Spannung mag...ihr wisst, worauf ich hinauswill^^ Ich tu mir das nur an, um die Menschheit vor so einem Mist zu bewahren und um mich mal richtig über die Reihe auszulassen, wenn ich es noch nicht hätte und das Buch im Geschäft sehen würde, ich würde es nicht mal für 'nen Euro kaufen. Deswegen auch nur 1 von 5 Sternen.

Montag, 4. April 2016

"Die Bestimmung - Allegiant" im Kino!

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So, gestern war es so weit: Ich war im Kino in "Die Bestimmung - Allegiant", der Verfilmung des dritten Teils der Reihe von Veronica Roth. Also zumindest der erste Teil davon, denn natürlich musste aus dem letzten Buch wieder zwei Filme rausgeholt werden. Meiner Meinung nach vollkommen unnötig, aber na ja, dazu gleich mehr.
Worum geht es hier überhaupt? In den vorherigen Büchern und Filmen geht es darum, wie Tris in einer Stadt lebt, die menschen eingeteilt in fünf Fraktionen, sie selbst eine Unbestimmte, weil sie in keine der Fraktionen richtig zu passen scheint. Die Fraktionen führten Krieg, das System löste sich auf und eine Wahrheit kam ans Licht. Die Menschen in der Stadt sind nicht alleine, hinter dem Zaun, der sie umgibt, leben Menschen, die die Stadt und die Fraktionen darin als Experiment angelegt haben. Hier geht es weiter. Tris und ihr Freund Four wollen hinter den Zaun und herausfinden, was dort ist.
Erstmal zu den vorherigen Filmen. Teil 1 war ja richtig gut verfilmt. Man hat sich weitestgehend an das Buch gehalten, die Schauspieler waren eigentlich alle gut gecastet, es war spannend und so weiter. Dann kam der zweite Teil und der hat mich schon enttäuscht. Die Darsteller waren immer noch gut, aber es wurde so viel abgeändert, eigentlich blieb nur die Grundidee vom Film plus noch ein paar Ideen aus den Büchern, die dem Regisseur und Co. wohl gut gefallen haben. Na ja, den dritten teil konnte man trotzdem noch problemlos dranhängen, also keine Vollkatastrophe. Und jetzt der dritte Teil...
Mein erstes Problem mit dem Film: das Aufsplitten. Warum bitte wurde "Die Bestimmung - Letzte Entscheidung" in zwei Teile gesplittet? Im Vergleich zu den ersten zwei Büchern ist das Dritte ziemlich aktionslos, da braucht man das wirklich nicht! Ja, klar, den letzten Film aufzuteilen liegt gerade voll im Trend und man verdient mehr Geld, aber hier ist es einfach nur unnötig! Die Handlung streckt sich dadurch. Gut, viel von der eigentlichen Handlung ist ja sowieso nicht übrig. Hier wurde irgendwie alles verdreht, kaum noch was ist wie im Buch, da passt "Based on the novel by Veronica Roth" ganz gut, denn mehr als auf dem Buch basieren tut dieser Film nicht. Das Ende ist auch ziemlich komisch. Wenn man vom Buch ausgeht, würde danach kaum noch etwas passieren, also keine Ahnung, was die Filmleutchen sich da noch werden einfallen lassen, um nochmal zwei Stunden zu füllen. Ich kann mir nicht mal mehr eine Stunde vorstellen!
Das nächste Problem hab ich mit den Charakteren. Tris ist ja die Hauptperson, sie bekommt natürlich den meisten Raum und Shailene Woodley macht das wirklich gut. Four kommt auch noch ganz gut rüber, er hat sogar ein paar eigene Szenen. Da hat man sich doch mal an die Buchvorlage gehalten, in der Four eine Sichtweise bekommt. Aber ansonsten bin ich einfach mega enttäuscht von den Charakteren und das nicht, weil die Schauspieler nicht passen oder schlecht spielen oder so. Nein, es geht darum, dass ihnen kaum eine Rolle zukommt. Tris' Bruder Caleb, Christina, Evelyn, David...einfach alle anderen bleiben total blass. Sie tauchen auf, sagen ihre paar Sätze und das war's dann. Man hat das Gefühl, sie wären alle unwichtig. Im Buch zum Beispiel ist Uriah nicht gerade unwichtig und wenn ich jetzt Leute fragen würde, die nur die Filme kennen, sie würden mich schief anschauen und fragen: "Äh, wer ist das?" Der Einzige, der noch gut rauskommt, ist Peter. Ausgerechnet Peter, den ich in den Büchern so gar nicht ausstehen konnte! Im Film ist er eigentlich meine Lieblingsperson und ich hab mich jedes Mal riesig gefreut, wenn er mal wieder aufgetaucht ist und einen seiner Sprüche loslässt :p
Also, richtig begeistern konnte mich der dritte Teil von "Die Bestimmung" nicht. Den letzten Film werde ich mir ansehen, ich will ja wissen, wie es ausgeht (also im Film), aber die DVDs werde ich mir wohl nicht holen, das ist es mir ehrlich gesagt nicht wert.