Sonntag, 29. Mai 2016

Skulduggery Pleasant - Der Gentleman mit der Feuerhand

Klappentext


Er ist kein gewöhnlicher Detektiv.
Er ist Zauberer und Meister der kleinen schmutzigen Tricks, und wenn die Umstände es erfordern, nimmt er es mit dem Gesetz nicht so genau. Er ist ein echter Gentleman. Und...er ist ein Skelett.
Als Stephanie Skulduggery Pleasant das erste Mal sieht, ahnt sie noch nicht, dass sie ausgerechnet mit ihm eines ihrer größten Abenteuer erleben wird. Denn um den mysteriösen Tod ihres Onkels aufzuklären muss sie Skulduggery in eine Welt voller Magie begleiten - eine Welt, in der mächtige Zauberer gegeneinander kämpfen, Legenden plötzlich zum Leben erwachen und in der das Böse schon auf Stephanie wartet...

Meine Meinung


Zur Buchgestaltung
Das Cover sieht so aus, wie das Cover eines Fantasy-Romans für Jugendliche aussehen sollte, besonders wenn es um einen Skelettdetektiv geht. Denn - Überraschung - vorne drauf ist ein Skelett in einem Anzug, mit Hut und einem Feuerball in der Hand. Was sich jetzt vielleicht ein bisschen abgedreht anhört, ist es gar nicht, denn, wie schon gesagt, es passt perfekt zum Inhalt. Meiner Meinung nach eines der uninteressanteren Skulduggery-Pleasant-Cover, aber das ist schon okay, es ist ja erst der erste Band der Reihe. 

Zum Buch
Es ist schon Jahre her, dass ich "Skulduggery Pleasant - Der Gentleman mit der Feuerhand" das erste Mal gelesen habe und, soweit ich mich erinnern kann, war das auch das einzige Mal. Bis jetzt. Denn zufällig hat mein kleiner Bruder es gerade ausgeliehen und da dachte ich mir, hey, wieso lese ich das nicht auch mal wieder, wenn es sich gerade so schön ergibt? Ich hab es nämlich nicht nur einmal gelesen, weil es schlecht wäre, sondern einfach, weil ich es selbst nicht habe und ich es hätte ausleihen müssen :p
Das Buch beginnt mit einem Todesfall. Ein schöner Anfang, wenn auch ein bisschen ungewöhnlich, dass man gleich jemanden sterben lässt, der eigentlich so wichtig für die Handlung ist. Außerdem wird man gleich mit einem Haufen seltsamer Personen konfrontiert, aber genau das ist eins der besten Merkmale des Buches. Der Autor schafft es irgendwie, dass er die Charaktere herrlich überzieht, sie aber trotzdem noch einigermaßen glaubwürdig bleiben. Klar, manchmal ist es schon ein wenig übertrieben, doch das ist schon okay, denn ohne dieses leicht Übertriebene, wäre Skulduggery Pleasant ja nicht Skulduggery Pleasant! Außerdem macht sich Derek Landy nicht nur die "schlechten" Charaktere lustig (Beryl und Fergus, die gleich mal einen unsympathischen Eindruck machen, weil sie einen Toten aus Gier beklauen wollen), sondern auch über die "guten" (Stephanies Vater, der echt krass verplant ist).
Etwas anderes, das nicht lange auf sich warten lässt, ist die Action. Nach nicht einmal 50 Seiten geht es damit schon los, da kommen Angriffe und Zauberei ins Spiel und es kommt alles ins Rollen. Was ich sehr schön finde, es wird nichts unnötig in die Länge gezogen, es geht gleich los, auch wenn es ohne Action ebenfalls nicht langweilig werden könnte. Dafür ist der Schreibstil des Autors einfach zu genial! Er schreibt mit einem Witz, der einen immer wieder zum Lachen bringt, und ich kann einfach nicht anders, als ihn dafür zu bewundern, denn wo hat er denn das alles her? Bei Derek Landy hört es sich an, als wäre ihm die Ironie in die Wiege gelegt worden, genauso wie das Talent zum Schreiben. Ich würde auch ein Buch von ihm lesen, in dem es um irgendeinen Nonsense geht, denn die lockeren Beschreibungen, die schnellen und witzigen Wortwechsel, das ist einfach klasse zum Lesen!
Aber die Geschichte glänzt ja nicht nur durch den Schreibstil, es ist einfach das Gesamtpaket. Man merkt einfach, wie viele Gedanken sich der Autor über das Buch, über die ganze Reihe (und die besteht immerhin aus neun Büchern) gemacht hat. Die Story ist richtig komplex und ausgereift, das Wenigste ist so einfach, wie es am Anfang scheint. Es werden gaaanz leise Andeutungen auf noch kommende Ereignisse gemacht oder manchmal wird etwas auch nur ganz am Rande erwähnt und wenn das Ereignis dann geschieht, ist man erst einmal mega überrascht, weil man das nie und nimmer gedacht hätte, bis man sich erinnert. Ja, da war doch etwas. Hat die Person nicht mal so was in der Art gesagt? Oder ist da nicht mal was passiert, das darauf hingedeutet haben könnte? Und das Ganze läuft wirklich so unscheinbar ab, man würde nie drauf kommen, dass es am Ende so ist, wie es eben ist :) Genauso die Charaktere. Auch wenn es am Anfang vielleicht danach aussieht, gibt es hier kein Schwarz und Weiß. Schwarz und Weiß existieren in der Buchreihe einfach nicht, nur seeehr viele Graustufen. Wenn man dann bedenkt, dass "Skulduggery Pleasant" ein Kinder- bis Jugendbuch ist, ist das doch ziemlich krass. Ich meine, die Hauptperson ist zwölf, das Buch ist an ein jüngeres Publikum gerichtet und man wird da mit Personen konfrontiert, die zwar teilweise überzogen dargestellt werden, jedoch trotzdem nicht klischeehaft gut oder böse sind.
Außerdem ist die Idee, das Große Ganze des Autors einfach mega originell. Klar, bei manchen Sachen denkt man sich vielleicht "Hey, das kenn ich schon woher", aber die Umsetzung ist immer total cool und interessant. Zum Beispiel Skulduggery. er ist ein lebendes Skelett, klar, kennt man schon, aber seine Geschichte ist einzigartig, seine ganze Person ist einzigartig. Das gleiche mit der Magie. Dass jemand in Büchern oder Filmen die Elemente beherrschen kann, das kommt bekannt vor, aber dann eben wieder die Ideen dazu, was man mit den jeweiligen Elementen machen kann und es gibt ja nicht nur Elementemagie, sondern auch noch andere. So viel, was sich der Autor ausgedacht hat, ein ganz eigenes, ausgeklügeltes System mit einer eigenen Geschichte und Legenden. Was ich ja besonders cool finde, ich die Idee mit den Namen, dass jeder drei haben kann und was sie zu bedeuten haben, was dahinter steckt. Um darauf zu kommen, muss man schon krasse Träume haben oder eine sehr große Fantasie. Ach, keine Ahnung, was man dafür haben muss, vielleicht muss man auch einfach genial sein :D

Mein Fazit


Vielleicht habt ihr es ja schon gemerkt, dass ich das Buch mag. Wenn nicht, wisst ihr es jetzt^^
Ja, "Skulduggery Pleasant" gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern, denn hier passt einfach alles. Der Schreibstil des Autors, mit dem ganzen Sarkasmus und der Action, dass das Buch so richtig gut zu lesen ist, die abgedrehten Charaktere, von denen aber niemand klischeehaft ist, weil kein guter wirklich ganz und gar gut ist. Die komplexe Story, bei der Derek Landy es immer wieder schafft, einen zu überraschen, und eine Geschichte, die so ausgeklügelt ist, ausgeklügelter geht es gar nicht. Für mich einfach ein Muss zu lesen. Klar, wenn man jetzt überhaupt kein Fantasy-Fan ist, sollte man vielleicht die Finger davon lassen, denn, na ja, es geht um Magie und lauter so verrücktes Zeugs, aber ansonsten sollte man "Skulduggery Pleasant" echt gelesen haben! Zwar sind die ersten paar Bände, also auch der hier, noch ziemlich harmlos, aber deswegen ist es ja auch ein Jugendbuch. Später wird es düsterer und zwar um einiges düsterer! Also wie schon gesagt: Lesen, lesen, lesen! Von mir bekommt der Auftakt der Reihe 4 von 5 Sternen.

Samstag, 28. Mai 2016

Das höre ich im...Mai

"Wie's war weiß ich morgen, okay komm lass da hin"

"Wir sind groß" - Mark Forster
Ein paar Töne und schon weiß ich, welcher Song da läuft - "Wir sind groß" von Mark Forster. Ist im Moment mein absolutes Lieblingslied, also von den Deutschen :p Die Melodie ist superschön und den Text mag ich auch total. Da bekomme ich jedes mal Lust, ganz laut mitzusingen. Für mich ganz eindeutig die Hymne für die Fußball-EM dieses Jahr, da kann kein noch so internationales Lied mithalten!

Wir sind groß 

"Dream" - Imagine Dragons
Ich muss ja sagen, ich bin momentan wieder total auf einem Imagine Dragons Trip. Vor ein paar Jahren hatte ich das schonmal, als "Radioactive" und dann "Demons" im Radio liefen, aber dann, irgendwie...nicht mehr. Es lief nicht mehr so viel von ihnen im Radio oder die Lieder haben mich nicht mehr ganz so gepackt wie die anderen oder so etwas. Und jetzt liebe ich es wieder, mir ihre Songs anzuhören, vor allem, wenn sie so sind wie "Dream". Es ist ja eher ein ruhigeres Lied, aber hat etwas melancholisches, düsteres an sich und ich liiiieebe es, es mir anzuhören! :D

Dream

"Growing up" - Macklemore & Ryan Lewis feat. Ed Sheeran
Mein Bruder hat alle Songs vom neuen Macklemore-Album und ich hab "Growing up" zufällig auf seiner Playlist gefunden, habe mich schon beim ersten Mal Hören gefragt, was das denn für ein Lied ist, weil es sich nach Macklemore plus Ed Sheeran angehört hat. Als ich es dann das zweite Mal gehört hab, gleich mal nachgefragt. Der Song ist aber auch wirklich total klasse und wenn man mal auf die Lyrics achtet, echt süß! Die Geschichte dahinter ist auch einfach nur schön, der Song ist ja für Macklemore Tochter und geht ums Aufwachsen und Erwachsenwerden, aber nicht unbedingt das der kinder, sondern auch das eigene Erwachsenwerden. Also nicht nur schöne Musik - denn Macklemore und Ed Sheeran, das hört sich richtig, richtig geil an! -, sondern auch schöne Message. :)

Growing up

Freitag, 27. Mai 2016

und wieder mal neue Bücher (plus eine DVD)


Ich bin schrecklich. Schon wieder sind vier neue Bücher und dann noch eine DVD bei mir im Einkaufskorb gelandet. Aber zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass es mich diesmal viiiieeeel weniger gekostet hat, denn ich hab alles auf medimops gekauft, da gibt es gebrauchte Bücher, Filme und Musik schon ab 1 oder 2 Euro! Da kann ich doch nichts dafür, wenn alles so günstig gibt und dann auch noch in top Zustand...^^
Also hab ich doch gleich mal alles mögliche auf der Seite angeschaut, bin meine Bücher-Wunschliste durchgegangen, um zu sehen, was ich da denn von finden kann. Und tadaa: sooo viele Bücher, die ich schon länger wollte und die es auf medimops reduziert gibt. Manchmal waren es nur ein paar Euro, bei anderen aber kann man über die Hälfte sparen, da machen mir dann die paar Zeichen, dass das Buch schon einmal gelesen wurde, wirklich nichts aus.
Letztendlich hab ich mich schon richtig zurückgehalten bei meinem Einkauf. Da ist einmal "Zeichner der Finsternis" von Ilsa J. Bick. Von der Autorin habe ich ja auch schon das ein oder andere Buch gelesen, die "Ashes"-Trilogie von ihr liebe ich ja, also bin ich mal gespannt, was das Buch kann, hört sich auf jeden Fall spannend und düster an.
Dann ist da "Kings & Fools - Verdammtes Königreich" von Natalie Matt und Silas Matthes. Ein deutsches Buch von einem jungen Autorenduo, das vom Fantasy-Schreiberling Bernhard Hennen unterstützt wird. Das Buch beziehungsweise die Bücher (die letzten paar Montae kam fast monatlich ein neuer Teil von "Kings & Fools" heraus) sind mir im Hugendubel aufgefallen, weil sie da ziemlich viel Platz einnahmen. Und dadurch, dass es sich um junge deutsche Autoren handelt, die da am schreiben sind, wurde das Buch nochmal interessanter für mich, ich finde es immer total spannend zu sehen, was die denn schaffen. Ach ja, und der Inhalt hörte sich auch ziemlich cool an, auch wenn ich noch nicht genau weiß, um was es geht, der Klappentext ist da ziemlich vage :p
"Gone Girl" von Gillian Flynn ist eigentlich kein Roman, den ich vorhatte zu kaufen, aber der Preis hat dann einfach für sich gesprochen. Das und die Tatsache, dass das Buch seeehr gelobt wird. Ein superspannender Thriller, der letztes Jahr sogar verfilmt wurde? Darf ich mir ja eigentlich nicht entgehen lassen, also hopp, mal mein Bücherregal vervollständigen!
Das letzte Buch, das ich mir bestellt habe, ist "Herz über Kopf" von Jo Platt, das schon lange auf meiner Wunschliste steht, ich aber irgendwie nie dazu gekommen bin, es zu kaufen, weil ich immer noch tonnenweise andere Bücher hatte, die ich lesen wollte und ich mir dachte, dass ich dann ja noch warten kann. Von den vier Büchern wird es ganz sicher die leichteste Kost, es ist ja auch "nur" ein Liebesroman, aber es hört sich nach schöner Sommerlektüre an.
So, zu letzt der Film, den ich mir noch gekauft habe: "Jane Eyre". Ich hab den Film ja schon einmal gesehen und hatte eigentlich nicht unbedingt vor, ihn mir zu kaufen, aber was soll ich sagen, irgendwie landete er trotzdem im Warenkorb und jetzt ist er meiner und ich bereue es nicht :)

Es wird wahrscheinlich noch ein bisschen dauern, bis ich eins der Bücher anfangen kann zu lesen, aber ich freue mich jetzt schon wahnsinnig auf jedes einzelne Buch davon (und natürlich den Film)! Ich glaube, ich hab da eine schöne Mischung unterschiedlicher Romane :D

Montag, 23. Mai 2016

"X-Men: Apocalypse" im Kino!

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Darauf habe ich mich ja schon gefreut: der neue X-Men!! Letzte Woche lief "X-Men: Apocalypse" in den deutschen Kinos an und gestern bin ich gleich reingegangen, hab mir mal ein eigenes Bild vom Film gemacht.
Das erste, was mich total gewundert hat, was aber nicht den Film an sich betrifft, war, dass so wenige im Kino waren. Ich meine, wenn der Film gerade mal 4 Tage läuft, dazu noch von Marvel ist und supercool, dann könnte man ja denken, der größte Kinosaal, in dem der Film läuft, müsste rappelvoll sein. Aber nein, es waren weniger als die Hälfte der Plätze besetzt! Fand ich wirklich seltsam, weil hallo? Der Film ist gerade erst rausgekommen?
Der Film war auch wirklich nicht so schlecht, dass es den "großen" Andrang gerechtfertigt hätte. Klar, die Kritiken waren nicht immer 1A, aber ich fand ihn cool. Ich bin ja auch nicht in "X-Men" gegangen, weil ich eine supertoll ausgereifte Story sehen wollte plus Charaktere mit extra viel Tiefgang, denn wenn ich das gewollt hätte, hätte ich mir einen anderen Film ausgesucht. Nein, ich wollte "X-Men" mit fetter Action, einigem Witz und coolen Charakteren. Denn ja, die Charaktere haben in diesem Film nicht unbedingt die größte Wendung mitgemacht. Und die Geschichte war schon an der ein oder anderen Stelle ziemlich vorhersehbar. Da ging es den Produzenten wohl eher darum, den Leuten zu zeigen, was man visuell alles zu bieten hat und das war auch wirklich einiges^^
Aber wie schon gesagt, es gab Action en masse, vor allem natürlich im alles entscheidenden, dramatischen Endkampf gegen Apocalypse (oder wie auch immer er heißt...ich glaube irgendwas ägyptisches :p).  Dessen Stimme hatte übrigens einen natürlichen Hall! Sehr interessant, dem Kerl zuzuhören, wie er seine revolutionären Phrasen mit Extrahall durch die Gegend brüllt^^
Die Schauspieler, die im Film mitspielen, sind auch MEGA! Ich meine, was haben wir denn da? James McAvoy alias Charles Xavier (der später im Film auch zu seiner Glatze kommt, die er in den älteren neuen X-Men-Teilen hat), Michael Fassbender als Erik Lehnsherr (eindeutig einer der besten Schauspieler im Film und das nicht nur, weil er so toll aussieht), Jennifer Lawrence als Mystique (na ja, was soll man da sagen: sie ist und bleibt einfach richtig richtig gut). Außerdem kommen in "X-Men: Apocalypse" auch Personen vor, die man schon aus den Zukunfts- bzw. Gegenwartsfilmen kennt, nur eben in jung. Natürlich das Trio bestehend aus Jean Grey (von niemand geringerem gespielt als Sansa Stark/ Sophie Turner), Cyclops und Storm. Richtig, richtig cool, dass man die Vorgeschichte der Drei erfährt, auch wenn sich bestimmt der ein oder andere darüber beschweren wird, dass die ja gar nicht zu den ersten X-Men-Filmen passt. Wen man auch schon als ältere Version kennt, ist Nightcrawler, der in jung ein wenig an Bill von Tokio Hotel erinnert xD Aber ich mochte ihn trotzdem, allein schon deswegen, weil er Kurt Wagner heißt :p
Mein absoluter Liebling im Film ist aber Quicksilver. Ich hab mich ja echt mega gefreut, als rauskam, dass er wieder mit von der Partie ist, im letzten Film war er einfach der beste schlechthin, einfach wegen seiner chilligen in der er sich "normal" bewegt und alle anderen sich dementsprechend lahm bis gar nicht. Einfach soooo witzig und dieses Mal kam so eine Szene wieder vor und ja, das könnte ausgelutscht wirken, aber es ist nicht ausgelutscht, ich jedenfalls musste da lachen. Ansonsten war der Film auch sehr witzig. Zumindest stellenweise, wenn Charles wieder auf Moira trifft.
Was meiner Meinung nach nicht hätte sein müssen, dass die Frauen in Apocalypses Mannschaft - na ja, eigentlich nur Psylocke - in so nuttige Outfits gesteckt werden musste. Das hat total an Wonderwoman erinnert, nur dass sie einen gepanzerten Badeanzug trägt und Psylocke einen aus Leder, in dem sie aussieht, als wäre sie reingepresst worden! Muss doch echt nicht sein... Ach ja, und Wolverines Auftritt natürlich, auf den hätte ich auch gut verzichten können. Warum muss der Kerl auch in jedem, wirklich jedem X-Men-Film auftauchen?! Er ist die Hauptperson in den älteren und hat seine eigene Origins-Reihe, kann er sich aus den Filmen, die in der Vergangenheit spielen, nicht einfach raushalten? Wenigstens war er nur ein paar Minuten lang zu sehen und ist dann wieder ab...
Alles in allem hat mir der Film echt gut gefallen und wenn es eine Fortsetzung geben sollte (was ja glaube ich eher nicht so sicher ist, weil das jetzt der dritte der Vergangenheitsfilme ist und Marvel die Zahl 3 seeehr gerne mag) werde ich ihn mir auf jeden Fall ansehen, denn die Zukunft ist ja seit "Zukunft ist Vergangenheit" neu geschrieben, es könnte alles passieren :D

Samstag, 21. Mai 2016

Auf den ersten Blick

Klappentext


Schon seltsam, wie die Dinge im Leben manchmal laufen. Seit Wochen bläst Jason Trübsal, weil seine Ex-Freundin einen anderen heiraten will, und dann steht eines Tages plötzlich seine Traumfrau vor ihm. Sie kämpft mit der Tür eines Taxis und hat den Arm voller Taschen und Einkaufstüten, als Jason ihr auf der Charlotte Street begegnet. Aus einer der Tüten lugt ein kleiner Kaktus hervor, der herauszufallen droht. Jason bietet seine Hilfe an, und da schenkt ihm die schöne Unbekannte ein Lächeln. Ein unglaublich hinreißendes Lächeln, das Jason verzaubert. Das sich ihm einbrennt. Das ihn wie schockgefroren auf der Straße stehen und grinsen lässt. Als er wieder zu sich kommt, ist das Taxi weg und mit ihm die Frau. In den Händen hält Jason eine Einwegkamera, die aus einer der Taschen gefallen sein muss. Darauf sind zwölf Bilder, die sein bester Kumpel Dev entwickeln lässt. Anhand der Hinweise auf den Fotos begeben sich die beiden auf eine Spurensuche kreuz und quer durch London. Die Suche nach der Traumfrau hat begonnen.

Meine Meinung


Zur Buchgestaltung
Ich würde sagen, das Buch sieht aus wie ein Liebesroman. Die schwarzen Silhouetten des sich küssenden Paares auf blassgelbem Hintergrund (ehrlich gesagt nicht so ganz meine Farbe^^), mit Londons Skyline noch zu sehen. Gleichzeitig ist das aber nur ein Bild bzw mehrere zusammengefügte Bilder auf dem Cover, was ja auch zur Geschichte passt, da die Hauptperson da Bilder findet und sich dadurch, Stück für Stück, die Inhaberin der Bilder vorstellt. Also passt das Cover auf jeden Fall zum Buch, aber es ist nichts Besonderes, nichts, was mir im Gedächtnis bleiben wird, weil es schon tausende Romane gibt, die so ähnlich gestaltet sind und auch noch tausend weitere davon geben wird.
Was auch noch bei der Gestaltung auffällt: Die Kapitel haben jeweils sowas wie Untertitel. Sie sind nummeriert und darunter steht ein kleines Zitat. Eigentlich finde ich die Idee ja ganz nett, aber irgendwie fand ich die Zitate ein wenig wahllos an das jeweile Kapitel gepatscht und  das ist ja nicht der Sinn von sowas, oder?

Zum Buch
"Oh, das hört sich doch nach einer netten, kleinen Liebesgeschichte mit einer originellen Idee an", dachte ich mir, als ich das Buch bei den reduzierten Exemplaren sah und hab es mir natürlich direkt gekauft, weil eben reduziert. Eine Liebesgeschichte die mal aus der Sicht eines Mannes geschrieben ist, was ich bis jetzt auch noch nicht versucht habe. Und die Idee ist auch wirklich ganz nett. Dieses Ich-hab-ihre-Einwegkamera-gefunden-und-versuche-sie-jetzt-durch-die-Foto-ausfindig-zu-machen. Aber nett ist nun mal die kleine Schwester von scheiße und auch, wenn ich das Buch an sich nicht unbedingt schlecht fand, war es mir einfach nicht besonders genug, hat jetzt keinen Eindruck bei mir hinterlassen. Und es ist garantiert keine Liebesgeschichte! Ich weiß, ich weiß, das Cover, der Klappentext, dieses ganze "Traumfrau" und "Ich muss sie finden!", aber das täuscht ganz gewaltig! Eine tolle Romanze sollte man hier auf keinen Fall erwarten, sonst beschwert man sich am Ende  nur, dass man keine bekommen hat. Es geht viel eher um einen Mann, dessen Leben gerade ein einziges Chaos ist, und der eine junge Frau sieht und sich in sie verliebt, was durch ihre Fotos noch stärker wird. Es geht um das, was wahrscheinlich schon den meisten Menschen passiert ist: man erlebt etwas und interpretiert so viel in eine ganz einfache Situation, dass sie zu etwas ganz Besonderem wird, mit großer Bedeutung, und man hofft, dass man sich das nicht nur einbildet. Wie schon gesagt, an sich ist die Idee wirklich ganz nett, aber eben weder besonders romantisch, noch erlebt man als Leser diese Reise "kreuz und quer durch London".
Die Charaktere in "Auf den ersten Blick" sind ziemlich interessant, allein deswegen, weil niemand von ihnen perfekt zu sein scheint, meistens haben sie einfach einen an der klatsche :)
Jason läuft meistens trübsinnig durch die Gegend, Dev wirkt wie ein besonders verrückter Nerd mit seinem Videospielladen, dann sind da Sarah und Gary, das ach so tolle Liebespärchen, die aber auch ab und an mal Fehler machen oder etwas tun, das sie einem unsmpathisch erscheinen. Meine Lieblingsperson ist Abbey. Sie ist irgendwie die totale Künstlerin, spontan und witzig und verträumt, mit verrückten Ideen.
So, dann mal zum Schreibstil. Ich wusste am Anfang, als ich anfing, das Buch zu lesen, noch nicht, was ich davon halten soll und weiß es ehrlich gesagt immer noch nicht. Der Autor schreibt so, dass Jason einem quasi die ganze Geschichte erzählt, mit kleinen Kommentaren, der Leser wird immer mal wieder angesprochen. Das ist ganz in Ordnung, denke ich. Dann die Schreibweise... "Auf einmal war mir ganz männlich und selbstbewusst zumute"...Hä? Wer schreibt denn so? Wie schon gesagt, weiß ich nicht, was ich davon halten soll, es ist irgendwie seltsam, andauernd schreibt der Autor so seltsame Sachen, aber vielleicht ist das ja auch einfach sein Ding, so seltsam zu schreiben? Keine Ahnung. Was auch noch ganz typisch für das Buch ist, sind Jasons Bewertungen. Er war ja mal Lehrer und wenn er Menschen beschreibt, macht er das manchmal im "Lehrerstil", was ich ja als Idee auch ganz gut finde, aber für mich war das dann einfach kein "Lehrerstil", was er da abzieht, sondern einfach eine Bewertung à la Jason, also wieder etwas, von ich nicht genau weiß, was ich von halten soll. Das scheint sich bei mir bei diesem Buch durchzuziehen^^
Es gibt aber noch etwas anderes, bei dem ich ganz genau weiß, was ich davon halte und was auch typisch für das Buch ist: Der Autor lässt seine Kapitel gerne mit einem Mini-Cliffhanger enden. Irgendwie ist es ja ganz okay, weil man sich so ja ein bisschen fragt, was danach passieren wird. Man möchte sofort weiterlesen. Also theoretisch. Was bei mir nämlich nicht so, ich hatte nicht das Bedürfnis, sofort wissen zu wollen, was als nächstes geschieht. Und das ist dann ja was ziemlich Schlechtes, denn wenn ein Autor einen Cliffhanger einbaut, sollte es eigentlich spannend werden, was bei mir aber ganz eindeutig nicht geklappt hat. Das zeigt doch nur, dass mich das ganze Buch nicht so wirklich gepackt hat, dass ich nicht wirklich drin war...Außerdem fand ich diese Pseudo-Cliffhanger irgendwann auch gewaltig nervend, denn es gab sie eben andauernd, am Ende fast jeden Kapitels! Und der Anfang des Nächsten setzt dann nicht mal direkt danach an, sondern kurze bis nicht mehr ganz so kurze Zeit später und man muss ewig lange warten, bis geklärt wird, was aus dem tollen Cliffhanger denn wurde! Keine Ahnung, was der Autor damit bezwecken wollte (vielleicht noch mehr Spannung?), aber bei mir hat es einfach nur dazu geführt, dass ich total genervt davon war...
Und jetzt noch etwas zum Ende des Buches. Das fand ich ziemlich schlecht, es war so vorhersehbar, irgendwie hat sich alles (und ich meine damit, wirklich alles) geklärt, nicht auch die kleinste Sache blieb ungeklärt und das fand ich sooo übertrieben, weil es mir so unrealistisch vorkommt, wie alles plötzlich an seinen Platz gefügt wird. Für mich war das also kein wirklich gelungener Abschluss des Buches.

Mein Fazit


Eigentlich kann man das Buch ganz kurz beschreiben: Es ist nichts Besonderes. Die Ideen sind jeweils ganz nett, vielleicht sogar originell, aber die Ausführung? Eher so lala. Das Cover bleibt nicht wirklich im Gedächtnis und dasselbe gilt auch für die Geschichte, die Charaktere, auch wenn die an sich gar nicht mal so schlecht beschrieben waren. Der Schreibstil des Autors hat mich irgendwann schon genervt, was eben an diesen Cliffhangern liegt, die einem andauernd hingeschmissen wurden. Und ich sollte nochmal sagen: Das ist keine Liebesgeschichte, egal, was draufsteht, wie es aussieht! Was nicht der rund ist, warum ich es nicht empfehlen kann, es ist eher die Tatsache, dass es so vollkommen vergänglich ist und zwar nicht so wie eine leicht lesbare Urlaubslektüre, dafür ist es nämlich nicht leicht lesbar genug. Also nein, keine Leseempfehlung. Von mir gibt es daher auch nur 1 von 5 Sternen.

Donnerstag, 19. Mai 2016

"Now you see me 2 - Die Unfassbaren" Trailer!

Es ist endlich so weit: Die Unfassbaren Numero 2 kommt diesen Sommer (18. August) in die Kinos! 2013 hat uns der erste Teil um die vier Magier verzaubert und jetzt sind sie (fast) alle wieder mit am Start. (alle außer Isla Fisher, warum genau sie nicht mehr mit dabei ist, weiß ich nicht) Am meisten freue ich mich natürlich auf die Kombo Jesse Eisenberg und Woody Harrelson, die ein so super eingespieltes Team sind, da kann es nur etwas zu lachen geben^^Aber auch Dave Franco und Mark Ruffalo sind sooo super Schauspieler, ich freue mich einfach auf alles! Uuuund dieses Mal gibt es auch zwei Neulinge. Einmal Lizzy Caplan, die eine neue Magierin spielt und dann natürlich Daniel Radcliffe, der den Sohn des im ersten Teil ausgenommenen ehemaligen Sponsors der vier Reiter. Ich muss ja immer wieder darüber lächeln, wenn ich daran denke, dass Daniel Radcliffe Harry Potter ist, ein Zauberer, und jetzt in einem Film über Magier mitspielt :p
Die Trailer sehen schon seeehr cool aus. Die Vier Reiter starten wieder ihre Shows, sind total beliebt, doch sie haben auch ein paar Probleme. Zum Beispiel mit Arthur Tessler, gespielt von Michael Caine, fühlt sich hintergangen, weil er von der Magiertruppe ausgeraubt wurde und schickt seinen Sohn (tadaaa: Daniel Radcliffe), um sich an ihnen zu rächen. Und dann ist da noch Thaddeus Bradley (Morgan Freeman), den die Vier Reiter zwar nicht ausgeraubt, jedoch total hinters Licht geführt und verarscht haben.
Alles in allem glaube ich einfach fest daran, dass der Film wieder grandios wird. Eine gute Mischung aus einem Drama mit Eins-A-Schauspielern und auch viel Witz. Ich verlinke hier mal den deutschen Trailer, aber auch den englischen, weil der nochmal länger ist. Bleibt nur noch zu sagen:
Bingo bango bongo!

Trailer "Die Unfassbaren 2" deutsch

Trailer "Die Unfassbaren 2" englisch

Dienstag, 10. Mai 2016

Sturmhöhe

Klappentext

Liebe, Hass und Tod - ein Drama spielt sich ab auf dem Gutshof Wuthering Heights in Yorkshires düsterer Nebellandschaft. Der Findling Heathcliff ist besessen von seiner Leidenschaft zu Catherine, der wilden Spielgefährtin seiner Kindheit und Jugend. Als diese sich entgegen ihrer Gefühle entschließt, den reichen und geachteten Nachbarn Edgar Linton zu heiraten, schwört der gekränkte Heathcliff, sich an beiden Familien zu rächen...

Meine Meinung


Zur Buchgestaltung
Was soll ich zur Gestaltung groß sagen? Es ist nun wirklich nichts Außergewöhnliches, einfach blau mit ein paar Ranken, aber meiner Meinung nach passend zu einem Klassiker wie diesem. Klar, es ist schlicht und wird niemals zu meinem Lieblingscover gekrönt werden, aber das muss es auch gar nicht. Es passt und das ist doch schon genug :)

Zum Buch
Erstmal muss ich sagen, dass "Sturmhöhe" mein erster Roman von den Bronte-Schwestern ist, ich glaube, sogar der erste aus dieser Zeit oder der erste von einer Frau geschriebene aus dieser Zeit. Deswegen hatte ich noch nicht wirklich eine Ahnung, wie das mit der Sprache so sein würde. Ich habe ja schon ein paar Jane Austen-Verfilmungen gesehen und weiß ja auch schon so, dass man um die Zeit herum anders gesprochen hat als heute, aber wie würde das in einem Buch rüberkommen? Ist das interessant und flüssig zu lesen? Die Antwort ist: ja! Obwohl "Sturmhöhe" schon 1847 erschienen ist, ist die Sprache auf gar keinen Fall eingestaubt. Altmodisch, ja, aber sehr schön zu lesen. Also gleich schonmal ein Pluspunkt.
Bevor ich jetzt meine Meinung zum Inhalt und zum Schreibstil und so weiter abgebe, muss ich erstmal erklären, wie das Buch eigentlich aufgebaut ist. Man hat nämlich keine Hauptperson in dem Sinne, dass sie alles erlebt und immer und überall mit dabei ist, so ein Buch ist das nicht. Stattdessen gibt es zwei Erzähler. Einmal Mr. Lockwood, der nach dem Großteil der Ereignisse Thrushcross Grange pachtet und so Heathcliff kennenlernt. Und dann gibt es Nelly Dean. Sie lebt schon lange in der Gegend, erst auf Wuthering Heights, dann auf der Grange, sie kennt Heathcliff, seit er zu den Earnshaws (eine der Familien, um die es in diesem Roman geht) kam. Mrs. Dean erzählt Mr. Lockwood die ganze Geschichte der Familien Earnshaw und Linton plus natürlich Heathcliffs Geschichte, die eng mit den beiden anderen verwoben ist. Manchmal hätte ich mir gewünscht, das Ganze aus einer anderen Sicht zu sehen, da Nelly Dean ja doch nicht bei allem dabei ist und Mr. Lockwood bei noch weniger, aber so passt es dann auch, es ist eigentlich das einzig Logische, da der Großteil der Handlung nochmals im Buch erzählt wird.
Auf einer der ersten Seiten des Buches gibt es eine genealogische Tafel der Hauptfamilien, was einerseits echt gut ist, denn so findet man sich zurecht, wenn man sich mal fragt, wer denn diese Person ist oder eine andere. Es ist jetzt nicht so, dass es unendlich viele Charaktere im Buch gäbe, aber teilweise haben sie dann dieselben Namen oder man fragt sich einfach, zu welcher Familie wer denn eigentlich gehört, da hilft so ein Stammbaum schon. Leider wird man dadurch gleichzeitig auch gespoilert, weil eben drinsteht, wer wann geboren ist und stirbt, wer heiratet. Wäre die genealogische Tafel nicht gewesen, ich glaube, das Buch wäre noch einen Tick spannender geworden. Aber vielleicht ist sie auch nicht in allen Ausgaben vorhanden, wer weiß...
Trotzdem fand ich das Buch fast unerwartet spannend. Am Anfang muss man sich erst in die Handlung einfinden, ich wusste da noch nicht genau, was eigentlich los ist und es passiert auch nicht wirklich viel, aber sobald die Erzählungen von Nelly Dean losgehen, wird es spannender. Nach und nach erfährt man, wie es zum jetzigen Stand der Dinge gekommen ist, lernt die Abgründe der Charaktere kennen (und davon gibt es wirklich einige) und dazu noch die Gründe, warum sie so handeln, wie sie es eben tun. Wie schon gesagt sind die Charaktere in "Sturmhöhe" alles andere als nett, jeder hat seine Macken. Bei manchen wirkt es witzig, wie zum Beispiel bei Joseph, bei anderen fast schon unheimlich, vor allem bei Heathcliff. Ein Zitat passt da wirklich gut dazu: "Ist Mr. Heathcliff ein Mensch? Wenn ja - ist er wahnsinnig? Und wenn nicht - ist es ein Teufel?" Manchmal kam es mir wirklich so vor, er wäre eine Mischung aus beidem, halb Wahnsinniger, halb Teufel, denn es scheint keinen Menschen außer Catherine zu geben, den er wirklich gern hat, alle anderen duldet er höchstens, meistens möchte er den Menschen um sich herum nur Schaden zufügen und seine Besessenheit von Catherine ist zum Ende hin wirklich krankhaft. Heathcliff ist also alles andere als ein sympathischer Charakter, in den man sich hineinversetzen kann, aber irgendwie konnte ich ihn dann doch manchmal verstehen, er hat viel durchmachen müssen und als Leser erfährt man auch lange nicht alles, was er erlebt hat. Tja, auch die anderen Charaktere sind alles andere als Engel. Catherine ist zum Beispiel total selbstsüchtig und launisch und manchmal wirken ihre Anfälle echt seltsam. Oder Hareton, der so ziemlich jeden beleidigt und so wenig gebildet ist. Edgar, der im Gegensatz zu den anderen Figuren fast langweilig wirkt oder Linton mit seiner totalen Selbstsucht. Und natürlich die junge Catherine. Mit ihr konnte ich mich noch am ehesten identifizieren, sie ist wahrscheinlich meine Lieblingsperson. Sie ist richtig naiv und süß, gleichzeitig aber ist sie als Einzelkind verwöhnt, will, dass alles nach ihrem Willen geschieht. 
Ich finde, es war unglaublich mutig von der Autorin, ihre Charaktere so eckig zu gestalten, dass sie oft so unsympathisch rüberkommen, denn genau das macht es für mich irgendwie interessant. Natürlich findet man solche Menschen nicht oft, in der Geschichte geschieht ja auch alles unter diesen besonderen Gegebenheiten, aber ich finde es schon realistisch, auch wie sich die Charaktere entwickeln. Das wird richtig gut beschrieben, sie machen ja auch einiges durch. Ich fand es total interessant, Heathcliffs Racheplan mitverfolgen zu können und wie er schließlich endet. Alles sehr dramatisch und ich wollte immer wissen, wie es denn jetzt weitergeht, denn wenn man mal denkt, ach, jetzt ist alles gut, passiert wieder etwas, das alles durcheinander bringt.
Wer hier aber eine große Romanze erwartet, wird enttäuscht werden. "Sturmhöhe" ist zum Teil schon eine Liebesgeschichte, aber eben nicht romantisch, nicht in dem Sinne, wie ich es jetzt verstehe, dafür sind die Charaktere dann doch zu seltsam und die Erzählweise ist einfach die falsche. Ich muss zugeben, ich war auch ein bisschen enttäuscht, aber das verging dann schnell wieder, die Ereignisse sind auch so sehr spannend.

Mein Fazit


Wer mal einen Klassiker lesen möchte ist hier genau richtig. Emily Bronte hat da eine richtig spannende Geschichte über zwei Familien und wie ein Mann sich an diesen rächen möchte gezaubert. Es geht um Liebe und um Hass, um Charaktere, die einem garantiert nicht immer sympathisch sein werden. Der Schreibstil dazu passt auch, altmodisch, aber eben schön altmodisch. Also ich kann "Sturmhöhe" nur empfehlen und ich war mir am Anfang noch nicht mal so sicher, wie mir 'so eine Art von Büchern' gefallen würde. Ist vielleicht eher was für Ältere, nicht unbedingt für kleine Teenies, da steht einem vielleicht noch nicht der Sinn nach so einer düsteren Geschichte, aber ansonsten echt: lesen, lesen, lesen!! Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

Sonntag, 8. Mai 2016

kleiner Wasserfall bei Gräfendorf


Heute, Am Muttertag, haben wir mal wieder einen kleinen Ausflug in der Umgebung gemacht und sind dabei auch nach Gräfendorf gekommen. Dort gibt es ein wenig außerhalb eine Hotelanlage, in der man in Baumhäusern übernachten kann. Es ist richtig, richtig schön da, obwohl eine Straße nicht weit daran vorbeifährt, fühlt man sich ein bisschen abgeschieden von der Welt, hört außer den Vogeln, die zwitschern, und dem Bach, der vor sich hin rauscht, fast nichts. Außerdem gibt es dort auch einen oder besser gesagt mehrere kleine Wege, auf denen man die Baumhäuser besser sehen kann und man kann zum Wasserfall gehen. Der ist wirklich sehr klein, aber so mitten im Wald ist es einfach nur total idyllisch :)

Sonntag, 1. Mai 2016

1. Mai im Wildpark





Heute, am ersten Mai, war ich mit meiner Familie mal wieder in Schweinfurt im Wildpark an den Eichen. Ein total schönes Parkgelände im Wald mit vielen Spielplätzen für Kinder, einer Minigolfanlage und natürlich jede Menge Tiere. Man darf hier zwar nicht erwarten, exotische Tiere zu treffen, dafür sind die Tiere hier wirklich süß: Ob man jetzt ein Vogelpärchen sieht, das auf einem Ast miteinander kuschelt (oder sich auffrisst, wer weiß?), einen wunderschönen Luchs bestaunt ( der vielleicht trächtig ist und wenn nicht, dann extrem dick), über die Schneeeulen lacht, die leicht bekifft aussahen oder den Esel streichelt, der einen die ganze Zeit mit seinen treu-traurigen Augen ansieht - es ist wirklich alles ganz nett gemacht und dass das Wetter mit seinem Sonnenschein auch noch gepasst hat, war das i-Tüpfelchen. Immer mal wieder cool, einen kleinen Ausflug in den Wildpark zu machen :)